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Studie der Tinnitusforschung in Frankfurt a.M.

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  • Studie der Tinnitusforschung in Frankfurt a.M.

    Hallo,

    mein Name ist Felix Kirchfeld, bin Medizinstudent im 12. Semester und betreue seit kurzen eine Tinnitusstudie
    Für diese Studie werden im Raum Frankfurt Probanden gesucht, die folgende Kritereien erfüllen

    - Männer und Frauen zwischen 18 und 50 Jahren,
    - die seit mindestens 6 Monaten einen ununterbrochenen Tinnitus haben und
    - die keine Schwerhörigkeit besitzen und in einem Hörtest altersenstprechen abschneiden würden.

    Die Testreihe setzt sich sehr präzisen Hörmessmethoden zusammen, deren Ergebnisse Sie mit nach Hause nehmen dürfen. Zusätzlich werden Sie mit €20 entschädigt, wenn Sie sich für die Studie qualifizieren und alle Tests abschließen.

    Ort: Uniklinik Frankfurt
    Dauer der Testreihe: ca. 2Std
    Aufwandsentschädigung: €20
    E-Mail:tinnitus.kgu@gmail.com

    Für mehr Informationen: https://sites.google.com/site/tinnituskgu/home
    Facebookseite: http://www.facebook.com/pages/Tinnit...73003096109439

    Nur mit der Hilfe von Probanden können wir dieser alten Volkskrankheit auf die Spur kommen.

    Zusatzinformationen:
    Die Hörtests beinhalten u.a:
    -Bekesy-Gleitfrequenz-Audiometrie
    -Feinstruktur DPOAE-Messung
    -Ableitung evozierter Potenziale(BERA)


    Zugrundelegende Studie:
    http://www.jneurosci.org/content/31/....full.pdf+html

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Kirchfeld

  • #2
    nur zum Verständnis: Erfolgt dabei ein MEG oder wie wollt ihr den Mechanismus in der Verschaltung des Hörreizes lokalisieren?

    Kommentar


    • #3
      Mahlzeit tinnitus.kgu


      Zitat: " : Eine Studie aus
      Großbritannien zeigte Hinweise
      auf einen Mechanismus in der
      Verschaltung des Hörreizes
      innerhalb des Gehirns, der
      eventuell im Zusammenhang mit
      dem Phänomen des chronischen
      Tinnitus steht. Diesen
      Mechanismus versuchen wir
      mittels einer Reihe von
      speziellen Hörtests zu
      bestätigen."

      wenn es um eine Bestätigung bei der Untersuchung bei euch geht, dann gibt es doch sicherlich Theorien zum therapieansatz.
      für eine Antwort würde ich mich mehr interessieren als für den zwanni.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Tinnitus.KGU Beitrag anzeigen
        Für diese Studie werden im Raum Frankfurt Probanden gesucht, die folgende Kritereien erfüllen
        - die keine Schwerhörigkeit besitzen und in einem Hörtest altersenstprechen abscheiden würden.
        Ehrlich, bei keinem Hörtest, selbst bei eigenen, habe ich einen Stuhl- oder Harndrang verspürt. So schlimm ist der Hörtest, dass man bei den Versuchsreihen in eurer Institution den Löffel abgibt?

        Kommentar


        • #5
          Wenn ich das (nach Ueberfliegen des PDFs und Versuch, essentielle Informationen schnell zu erfassen, infolge Zeitmangels) richtig verstanden habe, wird letztlich in Folge einer cochleär bedingten Hörminderung durch Regelmechanismen (beeinhaltend eine reduzierte gegenseitige Hemmung) die Spontanaktivität gewisser Neuronen erhöht, was sich dann schliesslich im auditorischen Kortex zur Wahrnehmung von Tinnitus äussert.

          Wenn ich den in Abb. 3 a) dargestellten Mechanismus richtig interpretiere, findet im auditorischen Kortex eine laterale Hemmung statt, welche sich vor allem auf ("frequezmässig") benachbarte Neuronen (für die Verarbeitung von nahe beieinander leigenden Frequenzen zuständige Neuronen) auswirkt. Im Nucleus Cochlearis hingegen werden die durch die afferenten Fasern des Hörnervs weiter geleiteten Potentiale durch Neuronen (mit integrativer Wirkung) gesammelt (jede Aktivität von jeder Faser erhöht die Feuerungsrate dieser Neuronen, welche ihrerseits die Aktivität der spezifisch für die Verarbeitung weniger Frequenzen zuständigen Neuronen je stärker hemmen, je höher die Aktivität aller aufsteigender Nervenfasern ist), wobei hier die Hemmung (im Gegensatz zum auditorischen Kortex bzw. in zentraler gelegenen Arealen der Hörbahnen) nicht nur von frequenzmässig benachbarten Fasern ausgeht (da laut Abbildung von sämtlichen aufsteigenden Fasern des Hörnervs Synapsen zu diesen Neuronen bestehen).

          Ich habe an anderer Stelle auf ein in Bezug auf das wesentliche Funktionsprinzip bezüglich der Entstehung von Tinnitus ähnliches Modell hin gewiesen.

          Grüsse TNT

          Kommentar


          • #6
            http://translate.google.de/translate...ed=0CEAQ7gEwAg


            ich denke basierend hierauf ist die Studie. bitte auf den ersten link von diesem verlinkten forum klicken dort ist ein www.sciencenews.org bericht


            edit:

            hier nochmal der direktlink auf englisch: (etwa 1 jahr alt)

            http://www.sciencenews.org/view/gene..._deeper_source

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