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Kennt jmd einen guten Anwalt in BW der sich mit T auskennst?

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  • Kennt jmd einen guten Anwalt in BW der sich mit T auskennst?

    Thema: Tinnitus und Schalltrauma nach Discobesuch.

    Bislang hat man mir wenig Aussicht auf Erfolg gemacht (Amt, Internet). Suche aber deshalb dennoch einen guten Anwalt der sich damit auskennt, denn ich finde es trotz allem unverantwortlich Discomusik in gesundheitsschädigenden Lautstärken abzuspielen.
    Eigenverantwortlichkeit hin oder her, wäre ich mir einer möglichen Schädigung bewusst gewesen, wäre ich nie in diese Disco gegangen. Dementsprechend sollte es Vorschriften für Diskotheken geben, genauso wie es Vorschriften für Lebensmittel oder was weiß ich was gibt.
    Insbesondere nach dem jüngsten Urteil des traumatisierten Polizisten nach einer "Pornomail", der Recht!!! bekommen hat, sollte es doch wohl möglich sein, diesen eindeutigen Körperverletzungen durch überhöhte Lautstärkepegel!!! ein Ende zu setzen.
    Es geht mir nicht nur um den mir entstandenen Schaden (körperlich, finanziell), sondern auch darum, dass es in Zukunft weniger Tinnitus-Opfer gibt!

    Würde mich über Unterstützung von Eurer Seite freuen.

  • #2
    Kenne leider keinen Anwalt. Allerdings denke ich bei allem guten Willen das Deine Erfolgsaussichten Richtung "0" gehen. Würdest Du z. B. in den USA das Ganze starten sieht es eventuell anders aus. Aber hier in Deutschland?

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    • #3
      Hallo

      bin gerade etwas perplex über deine Frage, felixd! Wir haben gerade drüben im www.flightforum.ch unter PPL-Corner eine Riesendiskussion über Regulierungen, bis es wirklich nicht mehr geht. Was da in der Umgebung der Aviatik abgeht, lässt sich auf hunderte Bereiche unseres täglichen Lebens projezieren. Nun rufst du nach Gesetzen und Vorschriften, wo doch sonst schon jeder Gehsteigstein vermessen und reguliert wurde. Hast du jede Selbstverantwortung verloren und gibst lieber alles an Regulierungsbehörden ab, welche dir dankend langsam aber sicher die Gurgel zudrehen?

      Mach dir mal 1% Gedanken um zu checken, was aktuell in den Staaten und damit der Eurokratie in dieser Richtung alles so abgeht.

      Gruss
      Heinz

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      • #4
        Hi Heinz,
        es geht einfach darum, dass man es als Laie nicht unbedingt wissen kann welches Lautstärkeniveau man sich für wie lange aussetzen kann. Und selbst wenn man dann dort ist bringen einmal irgendwelche dB-Angaben im Internet auch nix ohne dB-Meßgerät.
        Ich hab mir den T eingefangen, trotz dass ich Medizin studiere, trotz dass ich ein eigenverantwortlicher und vor allem präventiv denkender Mensch bin. Was passiert also erst mit den ganzen etwas intellektuell weniger gut gesegneten?
        Wenn ich in eine Disco gehe, dann gehe ich davon aus dass ich mir dabei nicht unbedingt eine Krankheit einfange. Und da liegt für mich ganz klar eine gewisse Verantwortung bei dem Veranstalter. Wie auch immer das ist meine Meinung und ich finde das darf man nicht so einfach hinnehmen.

        grüße

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        • #5
          Salü Felix?

          du kannst noch so alles auf dieser Welt geregelt und beschützt wissen, das Leben an sich bleibt ein Risiko und niemand weiss, wen es womit letztendlich trifft. Gerade weil dem so ist, meine ich, dass Regulierungen bis zum Bach runter einfach nichts bringen, ausser Verantwortungsverlust und Kosten, ebenfalls bis zum Bach runter. Ich lasse dir selbstverständlich deine Meinung, glaube aber, dass sich unsere Ansichten zusammen mit deinem irgendwann abgeschlossenen Studium sowie zunehmender Lebenserfahrung annähern werden.

          Viel Erfolg
          Heinz

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          • #6
            Hallo felixd,
            ich bin ganz deiner Meinung, habe mir meine Ohrprobleme auch durch zu laute Musik auf Konzerten zugezogen. Ich finde das ganze auch unverantwortlich, für mich ich ist das ganze eindeutig Körperverletzung. Ich selbst war mir der Gefahr auch nicht bewußt, der ich mich da ausgesetzt habe. Das ganze wird leider allgemein sehr heruntergespielt.
            Ich denke es wird noch sehr lange dauern bis sich da etwas tun wird.
            Das ist ja beim rauchen auch so, dort geht man auch sehr zögerlich vor. Aus Angst vor die Zigarettenlobby. Erstmal muss der finanzielle Schaden für das Gesundheitsystem so groß sein, dass es sich lohnt zu handeln.

            @ heinz: Laut deiner Aussage wären ja dann auch die Leute selbstverantwortlich die Dioxin verseuchte Lebensmittel gegessen haben und das sind sicher nicht wenige. Dort wären ja dann auch keine Kontrollen nötig, und warnen müsste man vor der Gefahr ja dann auch nicht. kann ja jeder selber auf sich aufpassen.
            Ich finde einfach das der Staat schon eine gewisser Veranwortung gegenüber seinen Bürgern hat und sie auch vor diversen Gefahren schützen oder wenigstens warnen sollte.
            Der schwerste Kampf, ist der Kampf mit uns selbst

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            • #7
              hi joker, bist du irgendwie dagegen vorgegangen, oder hast es noch vor? ich denke es macht schon sinn wenn man sich zusammentut...

              die verantwortlichkeitsdiskussion sollte man jetzt mal dabei belassen...

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              • #8
                Hi felixd,
                nein ich bin nicht dagegen vorgegangen, hättest du eine Idee wie man das anstellen könnte?
                Das ich meinen Schaden bei einem Konzert geholt habe und es da zu laut war kann ich jetzt ja eh nicht mehr Beweisen, in einer Disco könnte man vielleicht Schallpegelmessungen machen und den Betreiber dadruch vielleicht drann bekommen. Allerdings wie willst du beweisen dass du gerade durch diesen Discobesuch dir deinen Schaden geholt hast, du kannst ja auch schon vorgeschädigt gewesen sein und es hätten vielleicht auch schon geringere pegel gereicht.
                Der schwerste Kampf, ist der Kampf mit uns selbst

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                • #9
                  ja also ich werde jetzt mal in den nächsten Wochen zum Anwalt gehen und mich beraten lassen. Leider weiß ich wie gesagt noch nicht zu welchem.
                  Ich dachte auch an sowas wie Schallmessungen, allerdings ist es auch etwas problematisch, da es an dem Tag an dem ich da war ja auch wieder anders gewesen sein kann etc pp. Aber das Beratungsgespräch schadet auf keinen Fall, hab nen Beratungsschein vom Amt, kosten also max 10 Euro vorerst. Aber deshalb möchte ich eben auch zum richtigen Anwalt gehen.
                  aber schau mal hier:
                  http://www.verden-versichert.de/01_1_pop2.html

                  "Unfallverletzung durch Airbag

                  Erleidet ein Autofahrer infolge des Platzens eines Airbags einen Hörverlust von rechts 20 Prozent und links 10 Prozent und einen allerdings nicht sehr belastenden Tinnitus (Ohrenklingen), so rechtfertigt dies ein Schmerzensgeld von 7.000 DM."

                  http://www.tinnitus-fakten.de/tinnirecht.htm
                  "Selbst spektakuläre Fälle werden berücksichtigt: Eine Entschädigung von 4.500 Euro erhielt zum Beispiel ein 13-jähriges Mädchen, das im Anschluss an ein Popkonzert unter Hörverlust und Tinnitus litt."

                  hier allerdings ne klageabweisung.
                  http://www.rechthaber.com/schmerzens...m-disc-jockey/

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                  • #10
                    hallo Felixd, hast Du schon mal bei den Onlineanwälten nachgesehen, das sind meist
                    grosse Anbieter, mit vielen Fachanwälten. Éinfach unter google suchen.
                    zb. Deutsche Anwaltshotline. Man stellt seine Frage und bekommt relativ schnell per Mail
                    einen Kostenvoranschlag und kann sich dann in Ruhe überlegen, ob man das Angebot annehmen möchte.
                    Es gibt viele Wege. Folge dem Richtigen.

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                    • #11
                      Hm,
                      wann ist das den bei dir passiert? Bei mir ist das jetzt fast ein Jahr her.
                      Ist natürlich die Frage ob es irgendwelche fristen gibt, wo man die Klage einreichen muss.
                      Hast du auch einen nachprüfbaren Hörverlust erlitten?
                      Hast du Zeugen, die die schädigende Lautstärke bestätigen könnten?
                      Ideal wäre natürlich wenn man einen weitern geschädigten ausfindig machen könnte, aber das dürfte kaum möglich sein.
                      Ich denke mal am besten wäre es echt mal heimlich in der Disco nachzumessen. Damit man überhaupt was in der Hand hat.
                      hier gibts recht günstige Schallpegelmesser:
                      http://www.meineohren.de/zubehoere.html
                      Den richtigen Anwalt zu finden ist sicher nicht so einfach.
                      Vielleicht mal bei: Frag einen Anwalt.de schauen. Dort antwort denke ich mal derjenige, der sich am ehesten mit dem Thema auskennt.
                      Halt mich bitte auf jedenfall auf dem laufenden.

                      Grüße

                      Joker
                      Der schwerste Kampf, ist der Kampf mit uns selbst

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                      • #12
                        Hallo

                        @ heinz: Laut deiner Aussage wären ja dann auch die Leute selbstverantwortlich die Dioxin verseuchte Lebensmittel gegessen haben und das sind sicher nicht wenige.
                        @Joker: dieser Teufelskreis hat ganz andere Dimmensionen, als dass der Staat sowas wirklich im Griff hätte! Gehe in Selbstverantwortung zum Bio-Produzenten und du wirst nie mit dioxin-verseuchten Lebensmitteln konfrontiert. Der Konsument glaubt immer alles noch besser und billiger zu bekommen, da neigen gewisse Anbieter halt einfach etwas mehr zu tricksen, bis die Sache dann dummerweise auffliegt.

                        Nun kannst du noch argumentieren, dass du dir diese teureren Bioprodukte nicht leisten kannst. Weshalb, weil der nichtsnutze Staatsapparat bereits dermassen von deinem Geld verzockt hat und dir immer weniger übrig bleibt. Nun schreist du nach Regulierungen und der Staat macht dir erneut die Rechnung, ohne auch nur den geringsten Effekt zu erzielen ( siehe aktuellen Skandal bei euch).

                        Vergesst diese Euro-Regulatoren, die sind schon Meilen vom wirklichen Bürgerwunsch entfernt.

                        Gruss
                        Heinz

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                        • #13
                          Hallo Felixd,

                          warst du schon beim Anwalt?

                          Grüße

                          Joker
                          Der schwerste Kampf, ist der Kampf mit uns selbst

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                          • #14
                            hi..
                            habe leider immer noch niemand passenden gefunden
                            gruß

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                            • #15
                              @HeinR: Also ich finde die Auffassung gegenüber Lautstärke in Discos von Dir auch etwas befremdlich. Wenn die Musik zu laut war, ist nicht der Besucher schuld, sondern ganz klar der Veranstalter. Und wenn das heißt, dass man eine (1!) Vorschrift erlässt, wie laut es maximal werden darf, hat das nichts mit einem Regulierungswahn zu tun. Ich geben Dir Recht, dass es an anderer Stelle zu Bürokratie, Vorschriften, oder wie Du es nennst Eurokratie gibt, aber in diesem speziellen Fall ist dies meiner Meinung nach nicht der Fall.
                              Vor allem angesichts der Tatsache, dass es immer mehr Jugendliche betrifft, die sich zu grosser Lautstärke aussetzen, erhebliche Hörschädigungen erleiden und später vielleicht nur noch bedingt berufstauglich sind, steht sicherlich auch die Frage im Raum, ob es nicht nur im Interesse des Einzelnen sondern auch im Interesse der Gemeinschaft (Krankenkassenbeiträge, Versicherungen, Frührenten) ist, solche Fälle im Voraus zu verhindern.
                              Hörschädigungen incl. Tinnitus scheinen sich ja zu einer Volkskrankheit zu entwickeln und es ist fraglich, ob man ähnlich wie beim Rauchen (wo ich als Passiver auch geschädigt werde, indem ich passiv mitrauche. Was soll ich hier in Eigenverantwortung tun: Sauerstoffgerät tragen, nie mehr in Kneipen gehen?) jahrzehntelang warten sollte, bis sich etwas tut.

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