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Tinnitus, GABA und Glutamat

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  • Neurofreak
    hat ein Thema erstellt Tinnitus, GABA und Glutamat.

    Tinnitus, GABA und Glutamat

    Hallo,

    hier habe ich gelesen, dass GABA eine Rolle spielt:

    Hab mal eben die Studie rausgesucht:

    Eine Studie von Neurowissenschaftlern um Sungchil Yang und Shaowen Bao von der University of California in Berkeley unterstrich 2011 diesen Widerspruch noch. Die Forscher untersuchten Ratten, die an Tinnitus litten, und stellten fest, dass die hemmende synaptische Übertragung in der Hörrinde der Nager reduziert war – und zwar genau in den Gebieten, die keinen auditiven Input mehr erhielten. Die entsprechenden Neuronen waren auf diese Weise leichter erregbar. Möglicherweise ist das eine Strategie, um den neuronalen Aktivitätslevel konstant zu halten und trotz des fehlenden Inputs nicht untätig zu bleiben. Als die Forscher durch Medikamentengabe bei ihren tierischen Probanden den Spiegel des hemmenden Botenstoffs GABA erhöhten, konnten sie keinen Tinnitus mehr feststellen – und zwar völlig unabhängig von der Reorganisation im auditorischen Cortex.


    Quelle: https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/h … eln-im-ohr

    Hier ein Erfahrungsbericht über Valium: https://www.tinnitus.de/forum/tinnit...tinnitus-warum

    Meine Frage, hat jemand Erfahrung mit Valium, Temesta und anderen Benzos? Oder mit Sachen die als Glutamat-Antagonisten arbeiten?

    MFG NF
    (blogger auf http://neurofreak.info)

  • Der Gepeinigte
    antwortet
    Meines Wissens haben diverse Studien mit GABA-ergen Substanzen, wie z. B. Benzodiazepinen und diversen Antikonvulsiva keinen Wirkungsnachweis bei Tinnitus erbracht. Gleichzeitig bestehende psychische Symptome, wie etwa Angst, Unruhe und Schlafstörungen, können dadurch gebessert werden, aber vermutlich nicht der Tinnitus an sich.

    NMDA-Antagonisten wurden auch schon des öfteren getestet. Dazu gehören etwa Caroverin, Memantin, Neramexan und AM-101 (was einfach nur Esketamin ist). Leider sind auch hier keine Erfolge zu vermelden.

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