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Mal wieder da, wie gehts euch?

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  • Mal wieder da, wie gehts euch?

    Hi!

    Bin lange nicht mehr da gewesen. Habe jetzt schon 6 Jahre Tinnitus. Es geht mal leiser, mal lauter.

    Zu beginn hatte ich allerdings überhaupt keinen Hörverlust. Den will der Arzt heute auch noch nicht festellen, aber ich höre definitiv so ab 8 bis 16khz um einiges schlechter als auf dem Gesunden Ohr. Merke ich so im Alltag nicht, nur etwas per Kopfhörer. Meistens lasse ich die Balance trotzdem in der Mitte, der Unterschied ist nicht so störend. Aber Mittlerweile bin ich in Versuchung die Balance etwas auf das betroffene Ohr zu setzen damit ich wieder "mittig" höre.

    Ist das normal, dass sich langsam schleichend das etwas verschlechtert oder eher nicht? Ist das bei den Haarzellen so ein Dominoeffekt?

    Da ich meinen tinni nach einer HWS Geschichte bekommen habe, habe ich immer sorge, dass da vielleicht doch was auf den Hörnerv drückt?

    Ansonsten wollte ich mal andere Veterane in die Runde fragen wie es euch so geht, ich muss sagen ich bin so von suizid gedanken zu sehr guter habituierung gewandert

  • #2
    Hallo Blinx,

    bei mir unverändert immer noch ein leises und sehr hohes Rauschen, das mir allerdings im Alltag keine Probleme macht, störender ist immer noch das Zischen (die Hörverzerrung) im Hochtonbereich bei manchen Frauenstimmen, wo es nur leicht auftritt, fällt es mir nicht mehr so auf, ich denke, das ist auch bei Dir einfach eine nach Jahren vollzogene Habituierung.

    Ich denke, die Verschlechterung ist einfach eine ganz normale Alterserscheinung. Die Leistung unseres Gehörs nimmt einfach mit jedem Jahr etwas ab, ich erkenne das auch an einigen älteren Arbeitskollegen, die schon auffallend (aber nicht übermäßig) laut sprechen, vermutlich um sich selbst besser zu hören. Mit unseren Problemen fällt es uns natürlich mehr auf, weil wir da direkt drauf hinhören.

    Mein HNO meint übrigens auch, dass ich ein hervorragendes Hörvermögen hätte. Vermutlich ist das bei uns beiden rein medizinisch tatsächlich so. Er misst ja auch nur die Hörfähigkeit, die Hörqualität steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Nun ja, man lernt damit zu leben. Hoffen wir, dass unsere Habituierung weiter anhält und sich ggf. noch verbessert. Und dass der Medizin in Zukunft doch noch der Durchbruch bei den Hörproblemen gelingt.
    "Gleichgewicht finden gilt nicht nur für Karate. Es gilt für ganzes Leben" (Kesuke Miyagi aus KARATE KID)

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    • #3
      Hallo zusammen,

      hm eine Zeit lang war es echt gut, die letzten Tage wieder schlechter. Ich hoffe es liegt nur daran, dass meine Bronchien etwas gereizt sind, bei Krankheit wird er ja immer etwas lauter.

      Obwohl meiner lärmbedingt ist, kann ich bei mir keinen Hörverlust oder so feststellen (nach 6 Jahren).

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      • #4
        Hallo Blinx und die anderen,

        hatte in deinem alten Eintrag gelesen, dass du den Tinnitus 2010 vom Orthopäden "bekommen" hast. Jetzt lese ich, dass du ihn 2016 immer noch hattest und wahrscheinlich immer noch hast.

        Ich war vor gut 2 Monaten beim Physiotherapeuten. Der hat mir (wegen Lagerungsschwindel) brachial die HWS eingerenkt und seitdem hab ich auch ein ständiges Rauschen beidseitig, links jedoch stärker. Hab mich auch schon etwas daran gewöhnt, hab aber immer noch ein bisschen Hoffnung, dass "er" mich wieder verlässt. Hast du es je mit Altastherapie versucht? Oder auch jemand anderer hier im Forum?

        LG Annen-von-dannen

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        • #5
          Hallo an Blinx, Annen-von-dannen und alle anderen!

          auch ich leide nunmehr an ca. 10 Tagen an einem Tinnitus, welchen ich als sehr hochtöniges Pfeiffen wahrnehme, manchmal auch "nur" als Rauschen (was angenehmer ist).

          Das erste Mal trat dieser nach dem Einrenken meiner HWS durch einen Chiropraktiker auf. Zwar hatte mich sogar ein Freund vor diesem Eingriff gewarnt, allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt starke Nackenschmerzen und Beschwerden wie Schwindel und punktuelle Kopfschmerzen, so dass ich HWS-Blockaden / Verspannungen als Auslöser vermutet habe, die ich loswerden wollte. Leider habe ich also das Risiko in Kauf genommen...

          Durch die Feiertage konnte ich leider bisher auch nicht viel Erreichen außer einen Hörtest beim HNO Arzt (alles gut, kein Hörverlust). Seit einer Woche nehme ich zudem Ginkgo und Vitamin B12 und verzichte auf Alkohol und Koffein. Zudem massiere häufig HWS und auch Kiefermuskeln.

          Bislang habe ich keine permanente Verbesserung erreichen können. Meine Annahme dass es mit HWS zusammenhängt wird auch dadurch verstärkt, dass der TT lauter wird beim Mund weit öffnen und beim Drücken gegen die Stirn und gleichzeitg Kopf nach vorne bewegen.

          Freue mich über Erfahrungsaustausch und Erfahrungen in der Hinsicht. Was sollten die nächsten Schritte sein (vermute Orthopäde und Neurologie, habe auch an Physiotherapie gedacht)?

          David

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          • #6
            Hallo David,

            oh weh. Klingt wie bei mir. Wenn ich gegen die Stirn drücke und den Kopf nach vorne bewege (oder in die andere Richtung und gegen Hinterkopf drücken), wird das Rauschen lauter. Das Rauschen ist beidseitig, links liegt ein etwas höherer Ton drüber. Ehrlich gesagt, ich hab Physio und Osteopathie sowie einen Orthopädenbesuch mit erneuter vorsichtiger Chiropraktik hinter mir, es blieb alles unverändert. Nur meine Aufmerksamkeit ist unterschiedlich.

            Ich denke, dass es mit "verrutschten" Gefäßen zu tun hat. Werde vielleicht irgendwann noch mal einen Angiologen aufsuchen. Vielleicht kann der auch "mehr" auf dem MRT sehen. Vielleicht werde ich auch nochmal ein Angio-MRT durchführen. Lies das mal: https://www.tinnitus-liga.de/media/a...r_Tinnitus.pdf

            Habe zwar keinen pulssynchronen Tinnitus, meine trotzdem, dass er venös bedingt ist. Naja, mal sehen. Ich komm "ganz okay" damit zurecht. Mein Tinnitus ist meines Erachtens auch nicht stressbedingt, auch wenn das immer wieder von anderen vermutet wird :-//
            Stressbedingtes Pfeifen im Ohr klingt anders, nicht so gleichmäßig. Meine Meinung.

            Würde trotzdem an deiner Stelle auch mal Physiotherapie versuchen. Aber nicht zu doll an der HWS rumruckeln lassen. Osteopathie fühlt sich für mich immer sehr gut an. Auch wenn es mir nicht wirklich hilft. Eine Sitzung werd ich noch machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt :-)

            LG Anne

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            • #7
              Hallo Anne,

              Danke dafür. Den verlinkten Beitrag werde ich mir in Ruhe anschauen. Interessant ist, dass sich unser beider Leiden wirklich sehr ähnlich anhört.

              Ich würde mein TT-Empfinden genauso beschreiben: beidseitiges Rauschen, und (bei mir rechts) ein hochfrequenter Ton, nicht pulssynchron. Deutlich stärkeres Piepen vernehme ich nicht nur bei Druck gegen die Stirn und Kopf nach vorne, und umgekehrt, sondern auch bei weiter Mundöffnung wie schon geschrieben oder auch wenn ich den Kopf mit Unterstützung der Hände Richtung Brustbein dehne. Ab und zu schwankt das Rauschen leicht in der Intensität, aber manchmal denke ich, dass dies einfach nur Einbildung ist und an meinem Empfinden liegt - da ich mich nun langsam zumindest ein bisschen mit dem TT abfinde, nachdem ich die ersten Tage fast durchgedreht bin.

              Mit dem Stress ist das so eine Sache, höre das auch immer wieder, aber bin ebenfalls der Meinung, dass es bei mir nicht daran liegt, da es wirklich unmittelbar nach dem Einrenken aufgefallen ist. Ich hatte schon öfters mal einen kurzzeitigen TT auf einem Ohr, der aber nach wenigen Minuten wieder verschwand. Dieser klang viel tiefer und auch lauter als mein aktuelles Empfinden des Rauschens bzw. hohen Pfeifens.

              In der Zwischenzeit war ich auch noch bei zwei Chiros, sowie heute bei der Physiotherapie, allerdings bisher ohne spürbaren Erfolg. Freitag geht's dann zum Osteopathen, dass war auch der Tipp vom Hausarzt, mal sehen. In jedem Fall danke für den Hinweis in Richtung Angiologie.

              Freue mich auf weitere Berichte und werde ebenfalls berichten!

              LG,
              David

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              • #8
                Hallo David,

                ja, klingt alles sehr ähnlich. Wenn ich meinen Kopf und mein Kinn Richtung Brustbein ziehe, wird das Rauschen/Fiepen lauter. Das geht mit offenem und geschlossenem Mund.

                Naja, es nervt schon, würde aber sagen, dass ich in jetzt 10 Wochen von Tinnitus-Grad 3 auf Grad 2 runtergekommen bin. Siehe hier: https://www.hno-aerzte-im-netz.de/kr...weregrade.html - So richtig störend finde ich den TT eigentlich nur noch beim Einschlafen oder wenn keine Umgebungsgeräusche da sind. Stress und Belastungen wirken sich bei mir eigentlich nicht aus.

                Bei mir ist das Ohrgeräusch auch direkt nach dem Einrenken aufgetreten und war anfangs sogar pulssynchron. Ich bin eigentlich ziemlich sauer, dass sowas überhaupt gemacht werden darf. Anscheinend haben diverse Leute nach dem Einrenken Probleme. Das ist doch Körperverletzung! Naja, du warst dir ja anscheinend der Gefahren bewusst. Ich wurde ziemlich von dem Physiotherapeuten "überfallen", ohne Vorbereitung, nichts mit Ein- und Ausatmen. Das war schon sehr übergriffig :-(

                Morgen hab ich Physio und am Freitag auch wieder einen Termin bei der Osteopathin :-))

                Ja, genau, dieses kurzzeitige Pfeifen kenne ich auch, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Das spielt sich irgendwie und irgendwo anders ab und ist lauter. Hörverlust hab ich ebenfalls keinen.

                Ich würde sagen, bei uns liegt es an der HWS und an einem (durch die Manipulation) möglicherweise veränderten Gefäßverlauf.

                Meine Orthopädin meinte, es könnten auch Nerven gereizt worden sein. An der HWS gibt's ja anscheinend jede Menge. Dann können wir hoffen, dass es plötzlich von selber wieder aufhört...

                Und meine Physiotherapeutin meinte, wenn beim Einrenken eine sehr alte Blockade gelöst wird, kann das auch zu dieser Art Tinnitus führen. Dann fehlt dem Körper halt was. Auch wenn's eine Blockade war...

                Die Verfasser des Artikels bzgl. des pulssynchronen Ohrgeräuschs sitzen in Fulda. Das ist mir bisschen zu weit. Hab sonst noch keine Ärzte in Köln oder NRW gefunden, die in diesem Bereich spezialisiert sind. Wo bist du denn?

                Tja, das wär's für den Moment. Bin auch gespannt, was du weiter berichtest!


                LG Anne

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                • #9
                  Ich hatte vor, demnächst eine Atlasbehandlung durchführen zu lassen. Angeblich soll damit der Tinnitus ganz gut zu behandeln sein...
                  auf der anderen Seite lese ich immer mehr schlechte Erfahrungen und dass der Tinnitus erst dadurch entsteht.

                  Wie ich darauf komme, mich einrenken zu lassen? Im Thailandurlaub habe ich mich einmal so richtig durchkneten lassen. Danach war der Tinnitus einige Tage komplett verschwunden. Sogar als ich daheim war, hat der Effekt noch 1,5 Tage angehalten - ich habe objektiv mit "meiner Standard-Methode" verglichen.

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                  • #10
                    Hallo MadMax,

                    ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt: Ich meinte keine normale Atlasbehandlung, sondern eine "Atlastherapie nach Arlen". Siehe hier: https://www.welt.de/gesundheit/mediz...-schonend.html

                    Kennt das jemand?

                    Wir schreiben ja in diesem Thread, weil wir den Tinnitus NACH DEM EINRENKEN erst bekommen haben. Daher raten wir vom Einrenken ab :-(

                    LG Anne

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                    • #11
                      Hallo Anne,

                      scheint ja eine Wundermethode zu sein der Beschreibung nach. Im Link wird noch damit geworben:
                      "Zahlreiche Patienten und Ärzte schätzen die neuartige Atlastherapie besonders, weil sie keinerlei schädliche Nebenwirkung besitzt und in jeder Hinsicht völlig unbedenklich ist. Damit unterscheidet sie sich auch von chiropraktischen Therapien, die mit gewissen Risiken verbunden sind. Darüber hinaus werden bei der Behandlung mit der Atlastherapie keinerlei Schmerzen ausgelöst."

                      ich hätte mich einer anderen Methode unterzogen, hier die Studienergebnisse dazu:
                      https://www.atlantotec.com/de/grundl...samkeitsstudie
                      Demnach soll es für 2% eine Verschlechterung beim Tinnitus gegeben haben, bei einem Viertel ist nichts passiert, dem Rest hat es geholfen.

                      Aber wenn ich die schlechten Erfahrungswerte so lese, werde ich es wohl lieber bei Nackenmassage belassen...

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                      • #12
                        Hallo zusammen,

                        die Ärztin, die Atlastherapie nach Arlen durchführt, meinte, an meinem Atlas sei schon alles gemacht worden, da sei keine Blockierung (mehr). Die Methode nach Arlen würde jetzt auch nichts mehr bewirken :-(

                        Sie hat stattdessen eine osteopatische Behandlung bei mir durchgeführt und meinte dann aber auch, wenn sich jetzt in 4 Wochen keine Veränderung einstellt, dann sei ich osteopathisch "austherapiert". Ich soll jetzt 4 Wochen lang außer klassischer Physio (also reine Gymnastik) keine anderen Therapien mehr durchführen. Danach könnte ich es nochmal mit Akupunktur versuchen.

                        Ich fühle bis jetzt keine Veränderung, lasse es jetzt aber mal drauf bewenden und warte mal 4 Wochen ab.

                        LG Anne

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