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Verstärkter Tinnitus nach Schlaf

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  • #61
    Hallo an alle Leidgeprüften...
    Ich bin hier im Forum schon einmal im Jahre 2009 gewesen...damals ging es um das "fluktuierende Ohr" (periodisch wiederkehrende Hörminderung im Tieftonbereich).
    Nach etwa 6 Monaten ist diese Störung (Ungleichgewicht der Endolymphe) wieder verschwunden...

    Nun habe ich seit Ende Oktober 2019 eine Art Tinnitus (ist es einer?) - genau so wie in post#52 von Friedolina beschrieben:
    1) Ein sehr hochfrequentes sirrendes Geräusch, dessen Entstehungsort ich gar nicht genau identifizieren kann - beide Ohren oder doch Hinterkopf?
    2.) Dieses Geräusch tritt periodisch auf - so ganz grob alle 24 Stunden und ist danach für etwa die gleiche Dauer auch fast wieder verschwunden..
    3.) Auffällig: Es beginnt oft nach dem Schlaf: Ich kann (fast) beschwerdefrei ins Bett gehen und wache nach 1 Stunde auf - und es ist da.
    Das gilt auch für einen 2-minütigen Mittagsschlaf (ich vergaß, mein Alter zu erwähnen: 79).

    Natürlich ist es immer schwer, eine Eigen-Diagnose zu stellen, aber ich möchte in meinem Fall doch rein körperliche Einflüssse (wie z.B Verspannungen oder dgl.) oder auch Stress ausschließen. Ich bin natürlich nicht mehr berufstätig und bin eigentlich recht entspannt und widme mich eben den verschiedenen Freizeitaktivitäten - und ich mache auch Sport (Gymnastik, Violleyball, Tanzen) !

    Ich war natürlich beinem HNO, dem ich vertraue und der damals (2009) als der letzte von 4 konsultierten Ärzten auch die richtige Diagnose gestellt hat....er hat mich voll durchgecheckt.
    Bis auf eine schwache altersgemäße Schwerhörigkeit ist alles voll funktionsfähig ...er hat mir ein Medikament zur Förderung der Durchblutung verschrieben (Gingko-haltig), welches allerdings bisher keine Wirkung zeigte. Mit dieser Ausnahme nehme ich keine weiteren Medikamente zu mir.

    Eigentlich bin ich ganz optimistisch, dass - nach meinen Erfahrungen im Jahre 2009 - auch dieser doch sejr lästige Störungsfaktor wieder von allein verschwindet - aber nach Studium der hier zu finden Berichte bin ich doch leider etwas skeptisch geworden,,,
    Lieben Gruß an alle....
    Lutz aus Bremen

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    • #62
      Hallo lieber Lutz,

      hier ist Friedolina, die dein post gelesen hat. Bei meinem Tinnitus hat sich noch immer keine große Veränderung ergeben. Er ist noch genau so launisch wie vor Jahren, heute hat er Ruhetag, nachdem er gestern durch nichts, aber auch gar nichts, zu besänftigen war. Manchmal will es mir scheinen, dass er mit der Zeit etwas an Fahrt verloren hat, aber auch das ist nicht immer so. Wie du, glaube ich aber auch, dass es weder an der Halswirbelsäule noch am Stress liegen kann. Ich kann zumindest darin keine Zusammenhänge erkennen. Es ist so, als laufe die Festplatte einfach nicht mehr rund, ganz egal, was sich ereignet.
      Nun eine Frage: Dein HNO, hat er bei deinem letzten Besuch auch etwas in Richtung Endolymphschwankungen verlauten lassen? Das wäre ja zumindest naheliegend, nachdem er im Jahre 2009 diese Diagnose ausgesprochen hat. Allerdings macht sich dein jetziger Tinnitus ganz anders bemerkbar.als seinerzeit.

      Ich bin übrigens in derselben Altersklasse wie du, na ja, geringfügig jünger, etwas altersschwerhörig inzwischen,, was ich zu Tinnitusbeginn nicht war. Dein damaliger Tinnitus ist damals von selbst wieder verschwunden, verstehe ich das richtig?
      Und jetzt bleibt mir nur noch, uns zu diesem seltsamen Phänomen zu beglückwünchen !!!!!!

      Friedolina
      :

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      • #63
        Friedolina ...Danke für Deine Reaktion....
        Zu Deinen Fragen:
        * Nein, dieses Mal tippte er nicht auf Endolymph-Schwankungen
        * Diese Schwankungen ("fluktuierendes Ohr") sind auch kein Tinnitus gewesen - jedenfalls sagt das ein Spezialist aus Bad Arolsen in einem Artikel, den ich habe.
        * Ja, damals wurden die Störungsintervalle immer kleiner (ich hab Buch geführt) bis diese ganz verschwanden...zurückgeblieben ist eine leichte Schwerhörigkeit auf diesem einen Ohr (jedenfalls etawas schlechter als das andere) und eine stärkere Empfindlichkeit gegenüber schnellen Druckänderungen (Flugzeug, mit Auto steil bergab,..).
        * Der aktuelle Effekt ist beidseitig (oder eher im Kopf?)....Heute Nacht um 03:00 gings wieder los (nachdem es gestern ganz OK war) und verschwand dann so ab 10:00...und jetzt so seit 16:00 gehts langsam wieder los...mit halber Kraft.
        * Ich bemühe mich aber, das realtiv locker zu sehen ...versuche also, mir keinen Stress zu machen ...und schlafen kann ich gottlob recht gut.
        Normalerweise sitze ich nach dem Mittagessen beim Kaffee im Sessel und lese...und werde müde dabei und schlafe dann gern so 10 Minuten...
        Das wage ich jetzt nicht (wenn das Ohr gerade Ruhe gibt), denn das hat einmal schon nach 2 Min. Schlaf plötzlich eingesetzt...

        Das mit dem Schlaf finde ich sowieso sehr "witzig" - gibt es irgendeinen Erklärungsversuch dafür, dass das Zirpen nun gerade beim Schlaf oft einsetzt?
        Danke und Ciao...bis demnächst.
        Lutz aus Bremen

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        • #64
          Hallo lieber Lutz,

          das muss ich noch schnell erzählen. Ich habe mit dem Schlaf auch tolle Dinge erlebt, gerade auch nachmittags. Meistens passiert es bei Kochsendungen am Samstag nachmittag, die mich zu einem kleinen Nickerchen verführen. Ich wache auf, schwupp di wupp ist der Tinnitus da, obwohl zuvor nicht an ihn zu denken war. Sehr selten passiert es dann, dass er sich nach ein oder zwei Stunden wieder aus dem Staub macht.
          Erklärungsvesuche? Umschaltfehler im Gehirn? Da hätte man doch schon einmal etwas davon hören oder auch lesen müssen.

          Ich weiss jedenfalls, dass dieser Tinnitus anders ist, als bei den meisten anderen.

          Auch danke und ciao,

          Friedolina

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          • #65
            Moin Friedolina....gestern habe ich berichtet, dass es ab 16:00 langsam wieder losging, ab 18:00 war dann schon wieder Ruhe bis heute nacht so gegen 03:00 Uhr. Seitdem fiept es wieder...bis jezut (11:00 Uhr). Also der Rhythmus ist schon komisch....aber eigentlich müssten Fachleute, die wissen was mit dem Körper in der Schlaf-Phase alles passiert, doch wenigstens einen Erklärungsversuch haben...
            Zum Thema Schlaf-Phase: Ich habe nachts, wenn ich mal den Wein vom Vorabend loswerden muss, deutlich länger auf der Toilette "zu tun" als tagsüber.....also irgendwas ist nachts anders....

            Allem zum Trotz - Dir ein schönes Wochenende
            Gruß
            Lutz aus Bremen

            PS: ...nur aus Neugierde: Wo lebst Du?

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            • #66
              Hallo Lutz aus Bremen,

              Ganz selten lese ich, auch in anderen Foren, unter facebook gibt es jetzt eine Rubrik "Tinnitus verstehen und loswerden" nichts über "unseren" Tinnitus. Ich kann weder ein Kanlltrauma, noch einen Hörsturz noch ein Wattegefühl im Ohr vorfweisen. Allerdings habe ich während einer sehr stressreichen Lebensphase meinen Tinnitus erworben, glaube ich mal. Dass der Tinnitus mit dem Schlaf in einem Zusammenhang stehen muss, insbesondere ist die zweite Nachthälfte immer kritisch, erkläre ich mir dadurch, dass sich nach einer unfreiwilligen schlaflosen Nacht, auch der Tinnitus am nächsten Tag nicht meldet.
              Rein gefühlsmäßig halte ich es für eine Überspannung des vegetativen Nervensystems, warum auch immer. Damit würde sich aber nicht diese seltsame Rhythmik, und wie auch bei dir, das Kommen und Gehen tagsüber erklären lassen. Hast du oder auch sonst wer, eine Idee dazu? Bei uns scheinen die Symptome eindeutig zu sein, und doch findet keiner der Ärzte eine Erklärung nicht einmal bei dir in Bremen!

              Ich lebe in Nordbayern, genauer gesagt in Franken. Mein Tinnitus ist heute wieder voll im Gange.

              Herzlichst, Friedolina




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              • #67
                Hi Friedolina...da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt (Du schreibst: "....kommen und gehen tagsüber...") , denn es ist auch tagsüber durchaus da. Es ist ganz unterschiedlich: Heute nacht kam es so gegen 03:00 bis etwa 9:00...dann wiurdees langsam weniger bis auf Null. Nach dem essen bin ich beim Kaffee für etwa 1 Minute unfreiwillig eingenickt - zack war es da (relativ moderat) und ist jetzt (17:00) fast wieder weg...
                Glücklicherweise bin ich innerlich relativ entspannt und das "Sirren" stört mich eigentlich nicht beim Einschlafen (bzw. Wieder-Einschlafen nachts).
                Wie ist das bei Dir in dieser Hinsicht?
                Ich bin nicht bei facebook - aber scheinbar ist da auch nichts "für uns" zu finden?
                Stimmt es, dass Du das jetzt schon mehrere Jahre hast? (Bin zu faul im Moment zum Zurückblättern)

                Gruß
                Lutz

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                • #68
                  Hallo Lutz,
                  stimmt, ich habe ihn schon seit etwa 2011. Nichts ist so regelmäßig und verlässlich wie er. Er wird G0tt sei Dank aber auch nicht schlimmer im großen und ganzen.

                  Sehe ich das richtig, dass du den Übeltäter für einen gewissen Zeitraum vollständig wegbekommst oder wird er nur leiser? Das ist bei den allermeisten Tinnitusslern nicht so. Bei mir ist er gestern früh nach dem Aufwachen für etwas drei Stunden ganz leise gewesen um dann vollständig zu verschwinden. Heute früh nach dem Aufwachen habe ich schon am Ton gemerkt, dass er sich nicht vertreiben lässt, obwohl es ein Tag wie jeder andere zu sein scheint..
                  Manchmal habe ich mich schon mit dem Gedanken an eine andere Ernährung befasst, insbesondere histaminärmer, also auf Nahrungsmittel die keine lange Lagerzeit haben, gegessen. hat letzendendes auch nichts gebracht.
                  Bei facebook wird im wesentlichen nur auf die Psyche, das Unbewusste abgestellt. Das ist mir zu simpel, z.B. war ich bei einer Staroperation megeaufgeregt, trotzdem kam der Tinnitus nicht sondern hat erst die Nacht abgewartet. Bei mir klappt es auch nicht mit dem dort empfohlenen Weghören oder Stille meiden. Wie ist das bei dir?

                  Nachdem sich dein neuer Tinnitus erst im Oktober 2019 bemerkbar gemacht hat, und im Gegensatz zu meinem Tinnitus noch sehr unregelmäßig ist, würde ich die Hoffnung auf sein Verschwinden nicht aufgeben.
                  .Ich empfinde meinen Tinnitus als sehr unangenehm, aber die Tatsache, dass nach einem sehr schlimmen Tag wieder ein besserer Tag folgt, lässt mich entspannter sein. Schlafstörungen aufgrund von Tinnitus habe ich Gott sei Dank nicht, ich will es aber nicht beschreien.

                  Nun bin ich neugierig, wie es bei deinem Tinnitus weitergeht, hast du schon Veränderungen zum Besseren hinbemerkt?

                  Herzliche Grüße, Friedolina










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                  • #69
                    [QUOTE=Friedolina;n111769]Hallo Lutz,
                    stimmt, ich habe ihn schon seit etwa 2011.

                    Au weia...so lange schon? Dann schwinden bei mir die Hoffnungen auf Besserung..

                    Nichts ist so regelmäßig und verlässlich wie er. Er wird G0tt sei Dank aber auch nicht schlimmer im großen und ganzen.

                    So auch bei mir....schlimmer (intensiver) wirds nicht....manchmal sogar weniger stark...und zu gewissen Zeiten ja auch ganz weg.

                    Sehe ich das richtig, dass du den Übeltäter für einen gewissen Zeitraum vollständig wegbekommst oder wird er nur leiser?

                    Ja....manchmal ist er für mehrere Stunden praktisch verschwunden.

                    Das ist bei den allermeisten Tinnitusslern nicht so. Bei mir ist er gestern früh nach dem Aufwachen für etwas drei Stunden ganz leise gewesen um dann vollständig zu verschwinden. Heute früh nach dem Aufwachen habe ich schon am Ton gemerkt, dass er sich nicht vertreiben lässt, obwohl es ein Tag wie jeder andere zu sein scheint..
                    Manchmal habe ich mich schon mit dem Gedanken an eine andere Ernährung befasst, insbesondere histaminärmer, also auf Nahrungsmittel die keine lange Lagerzeit haben, gegessen. hat letzendendes auch nichts gebracht.

                    Und wie bist Du überhaupt auf das Thema "Histamine" gekommen?

                    Bei facebook wird im wesentlichen nur auf die Psyche, das Unbewusste abgestellt. Das ist mir zu simpel, z.B. war ich bei einer Staroperation megeaufgeregt, trotzdem kam der Tinnitus nicht sondern hat erst die Nacht abgewartet. Bei mir klappt es auch nicht mit dem dort empfohlenen Weghören oder Stille meiden. Wie ist das bei dir?

                    Also das "Weghören" kann ich nicht befehlen (willentlich "abschalten")....das geht nur durch Ablenkung...und "Stille meiden" ist m.E. auch nur eine theoretische Möglichkeit...beim Lesen abends im bett ist es ja still und wenn das Buch mich fesselt/interessiert, dann ist das ja eine Art des Weghörens.

                    Nachdem sich dein neuer Tinnitus erst im Oktober 2019 bemerkbar gemacht hat, und im Gegensatz zu meinem Tinnitus noch sehr unregelmäßig ist, würde ich die Hoffnung auf sein Verschwinden nicht aufgeben.

                    Na ja ...aber der Rhythmus ist schon relativ konstant...ich füher ja Buch (rote Striche im Kalender) .....und da ist - ganz grob - ein verhältnis 50:50 erkennbar.

                    .Ich empfinde meinen Tinnitus als sehr unangenehm, aber die Tatsache, dass nach einem sehr schlimmen Tag wieder ein besserer Tag folgt, lässt mich entspannter sein. Schlafstörungen aufgrund von Tinnitus habe ich Gott sei Dank nicht, ich will es aber nicht beschreien.

                    Ja, da ich (1) davon ausgehe, dass es nicht schlimmer wird und (2) beim Einschlafen dan doch ganz gut abschalten kann (ohne Panik, wie in den ersten 2 Tagen), habe ich auch keine besonderen Schlafstörungen. Allerdings habe ich nach dem Mittagessen (beim Kaffe im Sessel mit Buch) dann doch Befürchtungen, dass es nach einem kurzzeitigen Einnicken losgehen könnte (sofern es vorher gut war) ...und ich halte mich absichtlich wach.

                    Nun bin ich neugierig, wie es bei deinem Tinnitus weitergeht, hast du schon Veränderungen zum Besseren hinbemerkt?

                    Nein, noch nicht...seit gestern Morgen (Montag) praktisch durchgehend...auch jetzt beim Schreiben. Ich hatte gestern den ganzen Tag Ärger und Frust und Arbeit mit einem neunen Router von der Telekom (der alte hatte Störungen) und war praktisch 2 Tage lang ohne Internet und ohne Telefon...ich hatte also viel Ablenkung und habe sehr oft dann gar nicht das Sirren bewusst wahrgenommen. Technisch geht jetzt aber wieder alles....

                    Bei mir kommt noch ein anderer Effekt hinzu: In noch unregelmäßigeren Abständen als der Tinnitus habe ich - auf dem rechten Ohr allerdings nur - hin und wieder eine Hörminderung verbunden mit einem "hallenden Hintergrund" (anders kann ich das gar nicht beschreiben).
                    Das könnte wieder sowas ähnliches sein, wie ich es vor Jahren mal auf dem linken Ohr hatte (Endolymphe-Balancestörungen), habe ich hier ja auch schon mal erwähnt.


                    So viel für heute...alles Gute und Ciao
                    Lutz










                    [/

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                    • #70
                      PS: Friedolina, vieleicht sollte ich Dir öfter schreiben - etwa 30 Minuten, nachdem ich obige Nachricht verfasst habe, war der T. weg.....und ist es immer noch....mit Sicherheit aber nur bis zur kommenden Nacht....

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                      • #71
                        Hallo Lutz,

                        ja, genau so kenne ich das auch. Als ich letztes Jahr die Steintreppe in meinem Haus rückwärts hinuntergesegelt bin, habe ich den Sanka gerufen. Im Krankenhaus angekommen, war Tinnitus plötzlich weg und blieb es auch für mehrere Stunden. Ausser einer Prellung ist mir nichts geblieben.

                        Bin richtig stolz, dass ich deinen Tinnitus beeindrucken konnte. In meinem Alter gelingt mir das nicht mehr so häufig.
                        Das mit dem Weghören schaffe ich auch manchmal, wenn ich von etwas gefesselt bin. . Es ist wie ein Beiseiteschieben, aber der Tinnituston ist unverändert da. Es ist anders wie wenn er ganz ausbleibt, warum auch immer. .

                        Hörminderung mit hallendem Hintergrund ist mir nicht bekannt. Hörverarbeitung?

                        Mit dem Histamin das ist auch so eine Theorie.Es gibt Menschen, die eine Histaminintoleranz haben, wenn sie zu viel histaminreiche Lebensmittel gegessen oder Medikamnent insbesondere Antidepressiva genommen haben. Ich habe im Netz gelesen, (Sighi) Schweizer Interessengemeinschaft für Histaminintoleranz oder so ähnlich, dass diese Intoleranzen tatsächlich auch Tinnitus auslösen oder begünstigen können.
                        Ich hatte nach dem Absetzen von Psychopharmaka 2011, aller Wahrscheinlichkeit nach, vorübergehend eine Histaminintoleranz entwickelt, die sich in einer Urtikaria, Nasennebenhöhlenentzündungen, verstopfter Nase, Juckreiz am ganzen Körper, Unruhezustände, Übelkeit, und eben auch Tinnitus geäußert haben. Es hat einige Zeit gedauert, bis diese Symptome sich wieder zurückgebildet haben, bis eben auf diesen seltsamen Tinnitus nicht.

                        Da muss es aber nicht unbedingt einen Zusammenhang geben, denn du hast ja auch das gleiche Dilemma wie ich mit dem Tinnitus, und hast keine Medikamente genommen. Hattest du Stress bei deinem zweiten Tinnitus, ich glaube nicht, dass ich das bei dir gelesen habe.

                        Ich möche mich auf jeden Fall bei dir bedanken, dass du mir so ausführlich geantwortet hast, und wenn ich als Tinnituskiller behilflich sein kann, kannst du mir auch noch gerne schreiben.!!!!!!!!!!

                        Friedolina



                        .





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                        • #72
                          [QUOTE=Friedolina;n111774]Hallo Lutz,


                          Bin richtig stolz, dass ich deinen Tinnitus beeindrucken konnte. In meinem Alter gelingt mir das nicht mehr so häufig.

                          Was gelingt Dir nicht mehr so häufig...Männer zu beendrucken.? (Tinnitus ist ja auch männlich).
                          Allerdings hast Du auf mich nur so für 4 Stunden gewirkt---leider....seit ca. 15 Minuten ist er wieder da...schleichend, so dass ich den genauen Eindatzpunkt gar nicht festgestellt habe.

                          Hörminderung mit hallendem Hintergrund ist mir nicht bekannt. Hörverarbeitung?

                          So ähnlich - nur stärker - war es ja damals beim "fluktuierenden Gehör"...

                          Hattest du Stress bei deinem zweiten Tinnitus, ich glaube nicht, dass ich das bei dir gelesen habe.

                          Nein, wirklich nicht...ich führe ein relativ ruhiges "Pensionärs-Daein"...

                          Ich möche mich auf jeden Fall bei dir bedanken, dass du mir so ausführlich geantwortet hast, und wenn ich als Tinnituskiller behilflich sein kann, kannst du mir auch noch gerne schreiben.!!!!!!!!!!

                          Friedolina

                          Wenn es Änderungen bei mir gibt, sag ich Dir Bescheid...oder wenn ich irgendwelche Effekte beobachten kann, die einen Wirkung (in welcher Richtung auch immer) ausüben.
                          Jedenfalls ...nach bzw. während des Schlafs gehts eigentlich immer los...
                          Es gibt doch Mediziner, die genau wissen, was beim Körper sich in der Schlafperiode alles ändert bzw. heruntergefahren wird...daraus muss sich eigentlich doch ein Diagnose-Ansatz herauslesen können, wo die Ursachen loiegen könnten?

                          Gruß nach Franken
                          Lutz




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                          • #73
                            PS: Noch eine kleine Nachbemerkung:
                            Gestern waren wir in einem Konzert - Beethovens 6. und seine Messe in C-dur.
                            Ich muss sagen, dass mein "Sirren" im Ohr bei den leisen Stellen der Sinfonie mich sehr viel mehr gestört hat als z.B. beim Lesen, wenn es um mich herum auch ganz leise ist.
                            Komischwerweise war der Kollege T. dann am Schluss des Konzertes (lauter Chorgesang) dann weg...bis heute nacht als ich mal kurz wach wurde....

                            Kommentar


                            • #74
                              Hallo Lutz,

                              Danke für deine Ausführungen, die mir immer mehr bestätigen, dass unser Kollege große Ähnlichkeiten miteinander aufweist. Auch auf meinen Tinnitus wirkt die Stille nicht besonders störend, d.h, ich höre ihn dadurch nicht lauter. Beethoven hast du dir also ausgesucht, ich mag ihn sehr, aber er ist ja nicht gerade für die leisen Töne bekannt. Seltsamerweise haben dir die lauten Töne nicht so viel ausgemacht, der Chorgesang hat ihm sogar den Rest gegeben, wie die leisen. Vielleicht, ganz vielleicht weil dein Gehör stärker gefordert worden ist, durch die leisen Töne.

                              Hier in unserer Stadt gibt es ja die Bachwoche, Bach schafft es nicht, meinen Tinnitus zu beeindrucken, der Stress drumherum schon eher.

                              Tut mir leid, dass ich auf dich nur 4 Stunden gewirkt habe, hätte es gern besser gemacht!!!!! Mit dem Beeindrucken das habe ich mehr so allgemein gemeint, eher auf mein Alter bezogen.

                              Schlaf- und Tinnitus, da fällt mir nur die REM - Schlafphase ein, aber das trifft es auch nicht immer, weil der Tinnitus ja auch manchmal während des Tages auftritt, manchma mit Vorliebe nach einer Mahlzeit. Ich sehe schon, unser Tinnitus wird wohl niemals sein Geheimnis lüften, aber es hilft mir sehr, mich mit dir darüber auszutauschen.

                              Friedolina, ebenfalls Pensionärin. .



                              Kommentar


                              • #75
                                Moin Friedolina....(so sagt man hier in Bremen den ganzen Tag lang...hat nichts zu tun mit "Morgen")

                                Zitat von Friedolina Beitrag anzeigen
                                Hallo Lutz,

                                Danke für deine Ausführungen, die mir immer mehr bestätigen, dass unser Kollege große Ähnlichkeiten miteinander aufweist. Auch auf meinen Tinnitus wirkt die Stille nicht besonders störend, d.h, ich höre ihn dadurch nicht lauter. Beethoven hast du dir also ausgesucht, ich mag ihn sehr, aber er ist ja nicht gerade für die leisen Töne bekannt.

                                Aber es gibt sie natürlich - die leisen Passagen. Oder denke an Mahler.....laut und mächtig...und dann das "Adagietto", falls Du es kennst (kam auch vor im Film "Tod in venedig")

                                Seltsamerweise haben dir die lauten Töne nicht so viel ausgemacht, der Chorgesang hat ihm sogar den Rest gegeben, wie die leisen. Vielleicht, ganz vielleicht weil dein Gehör stärker gefordert worden ist, durch die leisen Töne.

                                Hier in unserer Stadt gibt es ja die Bachwoche, Bach schafft es nicht, meinen Tinnitus zu beeindrucken, der Stress drumherum schon eher.

                                Stress drumherum? Wie meinst Du das? Ja, Bach mag ich auch (allerdings nicht so sehr die Orgelwerke). Kennst Du Jaques Loussier ("Play Bach")?

                                Tut mir leid, dass ich auf dich nur 4 Stunden gewirkt habe, hätte es gern besser gemacht!!!!!

                                Hätte mir auch besser gefallen...ich lasse gerne Damen auf mich wirken (noch!!)

                                Mit dem Beeindrucken das habe ich mehr so allgemein gemeint, eher auf mein Alter bezogen.

                                Kokettierst Du mit Deinem Alter...?

                                Schlaf- und Tinnitus, da fällt mir nur die REM - Schlafphase ein, aber das trifft es auch nicht immer, weil der Tinnitus ja auch manchmal während des Tages auftritt, manchma mit Vorliebe nach einer Mahlzeit. Ich sehe schon, unser Tinnitus wird wohl niemals sein Geheimnis lüften, aber es hilft mir sehr, mich mit dir darüber auszutauschen.

                                Friedolina, ebenfalls Pensionärin. .

                                Pensionärin klingt so nach früherer Beamtin...Lehrerin?

                                PS: Falls wir hier nicht nur über unsere diversen Krankheiten schreiben (wollen) - wir könnten ja auch über email korrespondieren (oder einen anderen messenger-Dienst)?
                                Ist nur ein Vorschlag (meine Adresse für "Privat-Korrespondenz": buddy.40@gmx.de)

                                Lieben Gruß und schönes weekend..
                                Lutz


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