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Alprazolam = Tinnitus ?

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  • Alprazolam = Tinnitus ?

    Hey Leute,

    am 13.08.09 war ich bei einer Neurologin wegen Panikattacken
    (Zittern am ganzen Koerper und denken man verliert
    den Verstand, das ganze Programm halt)

    Sie verschrieb mir Alprazolam fuer Notfaelle und eine Einweisung ins Krankenhaus fuer alle Faelle.

    Am naechsten Tag war es wieder soweit ich nahm eine 0,5 MG Alprazolam
    Tablette gegen Abend und schlief irgendwann ein...

    Seit diesem Tag an hab ich Tinnitus
    Bin nach dem 4ten Tag Tinnitus zum HNO gegangen,
    dort wurde alles "gecheckt" aber nichts am Ohr selber festgestellt.
    Habe dazu noch von Alprazolam und dem Fluoxetin (das ich schonn seit 5
    Jahren einwerfe) berichtet, aber keins der Medikament soll bekannt sein fuer Tinnitus Nebenwirkungen.

    Vor 2 Wochen war ich bei einem Chefpsychologen in einer Klink,
    der sagte mir auch dass Alprazolam auf keinen fall Tinnitus verursacht
    (obwohle ich in berichtet habe das es Faelle im Internet gaebe, wo Benzodiazepine [Alprazolam ist eins davon] Tinnitus verstaerken koennen)

    Er hat mir dazu wieder Aplrazolam zum einschlafen gegen den Tinnitus
    verschrieben. Ich muss sagen das Ein- und Durchschlafen klapt sehr gut.
    Der Chefpsychologe empfielt mir dazu umbedingt zu einer Stationaeren Behandlung gegen die Panikattacken.

    Ich kann nicht so ganz glaube, dass die Probleme die ich imom hab
    NUR die Psyche schuld ist. Da die Panikattacke PLOETZLICH kamen.
    Bei mir wurde noch nicht einmal ein EEG gemacht, es wurde direkt
    auf die kaputte Psyche geschoben (so einfach ist das...)

    Und wie kann sich ein Arzt 100% sicher sein dass das Alprazolam nicht dran schuld ist.
    Ich nehme das Alprazolam jetzt jedes mal zum Einschlafen
    weil ich durch den Tinnitus nicht mehr ohne kann...
    Klar ich wuerde Alprazolam aus eigener Ueberzeugung weglassen
    da ich denke das verschlimmert Tinnitus, kann es aber nicht.

    Jetzt meine Fragen:

    #1 Hat jemand Erfahrungen mit Benzodiazepinen und Tinnitus ?
    #2 Wie bekomme ich endlich Untersuchungen (da ich fuer jeden Arzt
    eine Ueberweisung abholen muss, und alle Aezte bei den ich war
    ohne laengeren Ueberlegungen es auf die Psyche schieben)
    (mir wurde bis jetzt nur einmal Blut abgenommen...)

    Danke fuers Lesen, freue mich auf Antworten.

    LG, bye

  • #2
    in dem du dich nicht auf die psycheschiene einfach abschieben läßt.
    informiere dich selber, verlasse dich nicht auf die ärzte, gehe zu büchereien, geb das wort angst, panikattaken im google ein.
    suche in foren leute, die auch panikattaken hatten oder haben usw.

    ich kenne mich mit diesem thema nicht aus, aber muß es auch nicht, um dir den rat zu geben:
    informiere dich über deine erkrankung einfach

    und vorallem überlege dir was am tag vorher oder tage vorher oder wochen vorher sich in deinem leben, umgebung usw. verändert hat, daß du aufeinmal panikattaken bekommen hast

    und wenn du mehr als nur dein blut untersuchen lassen möchtest, dann gehst du zu einem arzt hin, klopfst auf dem tisch und sagst das, das setzt aber voraus, daß du dich vorher mit panikattaken und dem thema vorher etwas mit internet und/oder büchern beschäftigt hast.

    lg marie

    p.s.
    wenn du glaubst, alprazolam hat bei dir den tinnitus ausgelöst, würde ich es absetzen, und mir was anderes verschreiben lassen, notfalls neurolge wechseln.

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    • #3
      gib einfach in google und co ein
      WODURCH panikattaken alles ausgelöst werden können, leihe dir bücher aus und lese auch dort nach, WODURCH das alles ausgelöst werden kann, psyschische und physische faktoren.
      nachdem du dich informiert hast, gehst du zum arzt und sagst den, was er alles untersuchen soll.

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      • #4
        So ist es. Meinst du wirklich, dass das ein Zufall ist mit dem Medikament und dem TT? Kein Arzt wird dir eine Antwort geben. Du musst dir die Antwort selbst geben. Wie ist eigentlich die WEchselwirkung zwischen den Medikamenten, die du da nimmst? Kann dir wahrscheinlich auch keiner ganz genau sagen. Das ist wirklich heftig. Auf jeden Fall hat dir das Medikament
        "den Rest gegeben". Da war eh schon was nicht in Ordnung und durch das Medikament ist es moeglicherweise ganz gekippt. War bei mir nicht gross anders.

        Versuch das Medikament abzusetzen (ausschleichen, wenn das geht). Beles dich. Und was war anders in der Zeit der Panikattacken? Hormonumstellung? Beim Zahnarzt irgendwas? Hast du Amalgam drin? Versuch dich selbst gesund zu kriegen. Wenn es nicht ohne die Medis geht, dann arbeite trotzdem dran, damit du sie irgendwann weglassen kannst. Viel Glueck.

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        • #5
          So ist es
          hihihihihihihihi
          hahahahahaha
          hallo "zwillingsschwester" lol
          :wink:

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          • #6
            Der Chefpsychologe empfielt mir dazu umbedingt zu einer Stationaeren Behandlung gegen die Panikattacken.
            nichts anderes hätte ich erwartet 8)

            Klar ich wuerde Alprazolam aus eigener Ueberzeugung weglassen
            da ich denke das verschlimmert Tinnitus, kann es aber nicht.
            und wieso tust du es nicht?
            es gibt bestimmt noch andere medikamente für panikattaken

            Bei mir wurde noch nicht einmal ein EEG gemacht, es wurde direkt
            auf die kaputte Psyche geschoben (so einfach ist das...)
            du mußt einfach auf körperliche untersuchungen BESTEHEN, desweiteren würde zu einem arzt gehen, der alle 3 ausbildungen gleichzeitig vorzuweisen hat, die können besser beurteilen was sache ist, als nur ein psyschologe oder nur ein neurologe usw.



            am besten aufsuchen:
            1) einen internisten
            2) einen arzt der alle 3 fachrichtungen studiert hat neurologe UND psyschiatrie UND psyschologie

            wie gesagt du mußt schon aktiv werden und den begriff einfach im internet eingeben.
            ich habs mal eben für dich gemacht und fand das:



            (HAT LEIDER NICHT FUNKTIONIERT EBEN MIT DEM ZITAT HAT ER NICHT ANGENOMMEN DIE QUOTE)
            KOPIE:Ursachen von Panikattacken
            Hinter Panikattacken können sich viele unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. wurden folgende Ursachen gefunden:
            - Stresssituation
            Betroffene befinden sich in einer Konfliktsituation, für die sie keine Lösung finden. Sie befinden sich aufgrund einer Trennung, Entlassung, eines Todesfalls, einer finanziellen Notlage, einer schweren chronischen Erkrankung eines Angehörigen in einer Krise.
            - Sie sind infolge einer körperlichen Erkrankung erschöpft.
            - hyperaktives Nervensystem:

            Betroffene haben eine angeborene erhöhte Angstbereitschaft. Sie reagieren auf Reize viel intensiver als andere und gewöhnen sich auch langsamer an neue Reize.
            - Persönlichkeitsmerkmale
            Betroffene verlangen von sich, alles perfekt machen zu müssen und sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich. Sie können keinen Ärger ausdrücken und keine Grenzen setzen.
            - Körperliche Erkrankungen
            wie z.B. eine Schilddrüsenfehlfunktion, Mangel an Vitamin B1, Lebererkrankungen, Störungen im Kalziumhaushalt oder eine Virusinfektion können Angstzustände auslösen. Ebenso kann niedriger Blutzucker oder niedriger Blutdruck zu körperlichen Schwindel- und Schwächeanfällen sowie Benommenheit führen, die dann möglicherweise als gefährlich bewertet werden. Auch in Verbindung mit Hormonumstellungen in den Wechseljahren können Ängste auftreten. Deshalb ist es sinnvoll für Sie, sich von Ihrem Hausarzt bzw. einem Facharzt untersuchen zu lassen, bevor Sie sich daran machen, Ihre Ängste abzubauen.
            - Medikamente
            wie z.B. Schilddrüsenpräparate, Antidepressiva, Antihistaminika, bestimmte Erkältungsmittel, Schlaftabletten, Herz-Kreislauf-Mittel, Beruhigungsmittel, und Drogen wie Alkohol, Koffein, Kokain oder Halluzinogene können während der Einnahme oder nach dem Absetzen Ängste hervorrufen.
            - Gefühle der Angst können auch in Verbindung mit Hirnschädigungen, Psychosen, Depressionen und Zwangsstörungen auftreten.

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            • #7
              http://www.psychotipps.com/Panikattacken.html

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              • #8
                es gibt bestimmt noch andere medikamente für panikattaken
                ...und es gibt Techniken und Therapien, die sofort helfen, die man vor allem lernen und selbst anwenden kann.

                Letztens schrieb hier jemand .... ach, ich glaube Zitrone .... (leider) muß man in die Eigenverantwortung gehen. Ich empfinde diese Erkenntnis der Eigenverantwortung als das größte Geschenk, welches ich mir einmal selbst gemacht habe und kann somit das Wort "leider" überhaupt nicht einordnen.

                Wir verwöhnten Menschen geben immer anderen die Schuld, wenn was nicht klappt, im Notfall den Ärzten und Medis .... und .... sind wir damit glücklicher?? :lol: Ich denke nein, und trotzdem weigern wir uns, eigenverantwortlich zu handeln und noch schlimmer ... es zu fühlen.

                ... leider ... ich könnte wiedermal die Welt dafür küssen, daß ich es in die Hand genommen habe, ein glücklicher Mensch zu sein, ob nun mit TT oder ohne.

                letzte Sonnenstrahlen des Tages für alle
                Elke
                "Wer etwas will, sucht Wege, wer etwas nicht will, sucht Gründe."

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                • #9
                  Hallo Elke

                  Deine Beiträge sind immer durch und durch motivierend und positiv. Schreib doch bitte etwas öfter :wink:

                  Nein, im Ernst, solche Beiträge und solch positive Worte helfen mir persönlich, jeden Tag wieder in Angriff zu nehmen und zu versuchen, das beste aus MEINEM Leben zu machen, ja, auch indem ich Eigenverantwortung übernehme und schaue, was kann ich noch verbessern.

                  Liebe Grüsse aus der Schweiz
                  Jasmin

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                  • #10
                    hey, danke fuer eure antworten.

                    beruhigunsmittle wie alprazolam sind alles benzodiazepine dir mir
                    helfen koennten (diazepam, lorazepam) wobei alprazolam das
                    einschlaefernste ist,
                    ich hab letzte nacht probiert ohen alrpazolam einzuschlafen,
                    aber dann kam der Tinnitus, nicht leise, sonder uebertrieben laut...

                    zu den panikattacken hab ich vergessen zu erwaehnen:
                    ich habe keine mehr oder ganz selten.
                    die einzige sache die mich beschaeftigt ist der verf****e tinnitus
                    durch den ich nicht schlafen kann und damit wiiiiieder zu alprazolam
                    greifen muss.

                    naja ich nehm die stationaere behandlung in ein paar wochen wartezeit auf jeden fall an, und hoffe es hilft,
                    bin aber immer noch davon ueberzeugt
                    das es koeperlich sein muss !
                    da es mir zB vor den Panikattacken gut ging, es gab somit keinen
                    ausloeser...

                    Kommentar


                    • #11
                      noch eine sache, grad hab ich den thread
                      "Tinnitus durch Dauerton im Zugabteil ?"
                      gelesen, ich habe einen fernseher der wen er an ist eine seeeeehr hohne
                      pfeifton von sich gibt, ich kann es gut von TT unterscheiden.
                      wenn ich ihn aus mache ist es weg, anmache wieder da.

                      dazu habe ich einen pc der anstadt brumt auch pfeift,
                      scheint ein luefter zu sein...

                      was haltet ihr davon ?

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                      • #12
                        Hallo Christian

                        Willkommen im Club. Hast du noch einen der "älteren" Fernseher mit Bildröhre ? Also nicht die Flatscreens ?

                        Meiner pfeift auch, ist grauenhaft. Hier im Büro habe ich ein paar Meter weiter unser Drucker-Raum mit Serverstation etc. Und die pfeift auch. Der Bildschirm meiner Kollegin, der vis-a-vis steht, pfeift auch.

                        Ich konnte das früher auch schon hören, aber seit ich nun fast 6 Wochen Tinnitus habe, kann ich es kaum ertragen und es gibt Tage, wo ich mit Musik in den Ohren arbeite, damit ich nicht ganz wahnsinnig werde.

                        Das ist aber ganz normal, man ist hypersensibel, hört jeden leisen "Furz", wie man so schön sagt. Ich denke, es gibt sich mit der Zeit.

                        Grüsse
                        Lacrima

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                        • #13
                          Re: Alprazolam = Tinnitus ?

                          Zitat von christian429
                          ..... dass Alprazolam auf keinen fall Tinnitus verursacht
                          Aufgrund meiner eigenen Erfahrung und was man in anderen Tinnitusforen liest ist Alprazolam eines der wenigen Medikamente, das überhaupt bei TT helfen kann. In den USA ist es das Medimanent der ersten Wahl, da es die Ängste, die den TT ja verstärken, vermindert und in der Regel für Schlaf sorgt.
                          Nach Dr. Vernon, einem anerkannten Tinnitusarzt und wirklichen TT-Kenner gibt es sogar eine mehrwöchige Alprazolam-Therapie, die schon vielen über die ersten schlimmen Zeiten hinweggeholfen hat.
                          Leider ist dieses Medikament in Europa total verpönt und wird nur sehr ungerne verschrieben, da bei längerem Gebrauch eben die Gefahr der Gewöhnung und ev. Abhängigkeit besteht.
                          Ich selbst habe immer einige Tabletten für den Notfall zuhause, die ich aber nur selten bei Bedarf nehme (0,5 mg) d. h. nach mehreren sehr schlechten Nächten. Auch am darauffolgenden Tag ist der TT dann noch moderat und kann die schlimmste Zeit überbrücken.
                          Bezüglich Abhängikeit und Nebenwirkungen habe ich nichts festgestellt. Mein Vater nimmt A. seit 25 Jahren täglich mit besten Erfahrungen. Im US-Forum TSMB schreibt einer, er nimmt Alprazolam schon seit Jahren täglich in kleiner Dosierung und es geht im bestens.
                          Ich will damit keinesfalls für den Gebrauch dieses Medikamentes werben und die Gefahr der Abhängigkeit (=Suchtgefahr) verniedlichen. Doch für eine kurzzeitige Anwendung (bis zu 2 oder 3 Wochen) kann es durchaus eine Hilfe sein, um ein einigermaßen normales Leben zu führen.
                          Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die unser Verstand nicht versteht und begreift! Trotzdem existieren sie.

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                          • #14
                            So hab ich das auch im Inet nachgelesen. Allerdings bleibt offen, wie die Wechselwirkung mit dem anderen Medikament ist!

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                            • #15
                              @Lacrima81 jo das is nen roehren fernseher, hab ich kaum noch an...
                              gegen den CPU luefter (hab ich heut rausgefunden) muss ich was machen

                              hoffe die koennen da, oder du kannst auf der arbeit irgendwas unternehmen,
                              zB ein anderes Arbeitszimmer etc... gute besserung !

                              @Rintintin: gut zu wissen das mit alprazolam, habe nichts so positives darueber gefunden (u.a gegen Tinnitus)

                              @Zitrone: wechselwirkungen sind warscheinlicher, wobei ich jetzt
                              seroquel zum einschlafen bekomme (hab 20stds durchgeschlafen letzte nacht) und fuer panikattacken Lorazepam

                              mach mir ein wenig sorgen was fuer ein "Medi-Cocktail" ich da ueberhaupt nehme... naja

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