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Tiefes Brummen bei Kopfbewegung weg

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  • Tiefes Brummen bei Kopfbewegung weg

    Hallo liebe Mitgeplagten,
    bin neu hier weil es mich nun auch "erwischt" hat. Seit über einer Woche habe ich nun ein dunkles Brummen auf dem linken Ohr. Kein Hörsturz, Mittelohr ok, lt. HNO. Knochenleitung im Audiogramm auch gut. Das merkwürdige an der Sache ist das Auftreten des Tinnitus: Es kam wie Morsezeichen, Intervall-artig und steigerte sich zu einem Dauer-Brummen. Gerade Abends beim zu Bett Gehen wird es schlimmer, ist tageweise leiser oder lauter, gestern Nachmittag ganz weg bis es Abends wieder im Intervall los ging. Auffällig ist das, wenn es stark brummt, eine Kopfbewegung das Geräusch sofort stoppen lässt. Ähnlich beim Auto fahren: Wenn die Fahrgeräusche laut genug sind ist es auch sofort weg. Sobald an der Ampel der Motor aus geht, ist es sofort wieder da. (Das Brummen wird nicht von den Fahrgeräuschen übertönt, es geht wirklich ganz weg). Es fühlt sich auch nicht wirklich an als wenn es direkt vom Ohr her kommt sondern eher wie "im Kopf", so ein elektrisches Summen, schwer zu beschreiben. So wie "auf Sendung".
    Ich hatte in letzter Zeit sehr viel Stress wegen eines Umzuges samt wochenlanger Tätigkeiten dazu, meine Mutter bekam einen Schlaganfall den sie nur knapp überlebt hat, (aber nun ist wieder alles soweit ok.)
    ---
    Die Frage ist nun: Wer kennt diese Tinnitus-Symptome bzw. ist es von der Überlastung meiner Psyche im Moment?
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    Ich bitte um eure Antworten, vielen lieben Dank.


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  • #2
    Auffällig ist das, wenn es stark brummt, eine Kopfbewegung das Geräusch sofort stoppen lässt.
    Oder eine Kieferbewegung, ein Rascheln des Kopfkissens, ein eigener Fußschritt auf Steinen zum Beispiel, der den Tinni wieder in Morsegeräuche zerhackt, und tausend Dinge mehr. Bei mir, jedenfalls.

    Aber eine Sekunde später ist der Tinnitus wieder da, oder?

    Ich nenne das "Impulsableitung". Ich denke, dass das Hörzentrum kurz "stutzt", wenn stärkere Eindrücke von Aussen
    eingehen, mit der Tinni-Erzeugung kurz pausiert, weil da was Neues ist. Könnte ja eine Gefahr sein. Doch keine Gefahr?
    Und weiter gehts ... ;-)

    Vielleicht ersetzt der Tinni verlorene Frequenzen. Nach einem Hörsturz infolge von Lärmbelastung hören viele noch für teils Stunden
    ein Nachbrummen, Nachpfeifen, - dröhnen, usw.. Hört man es nicht mehr, ist der Empfang für genau diese Frequenz tot. Beim Tinnitus verschwindet der Ton nicht, rastet stattdessen irgendwo für immer ein, und produziert die ansonsten verlorene Frequenz. Meine Theorie.
    Dringen diese Frequenzen (zum Beispiel ein Autodröhnen) fortwährend ein, kann er mal Pause machen. Bei mir ist er dann auch weg, nicht überlagert.

    Stress ist immer nur ein Auslöser, niemals eine Ursache. Insofern hat Dein Stress vielleicht etwas ausgelöst, was schon sowieso
    auf der Lauer lag. An guten Tagen ist mein Tinni leise und zahm, wie Morsezeichen. Und dann wieder brummt er nachts wie irre.
    So langsam gewöhne ich mich dran, tagsüber ist er fast immer weg, überlagert von der Außenwelt. Es gibt schlimmeres.
    Die Lage ist sozusagen hoffnungslos, aber nicht ernst.

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