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Verzweifelt wegen Tinnitus

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  • Verzweifelt wegen Tinnitus

    Hallo,
    habe den Tinnitus seit ca 3 Wochen & bin jetzt schon am Ende. Und zwar weil ich nachts nicht mehr schlafen kann. Das Problem ist das vorher schon Einschlafprobleme hatte, die ich aber sehr gut im Griff hatte. Leider gesellen sich dazu aber auch noch Durchschlafprobleme. Vor dem tinnitus waren die allerdings auch kein problem, da ich dann immer wieder eingeschlafen bin. Das Problem nun ist, selbst wenn ich Schlaftabletten nehme (Zopiclon....und ja ich weiß das die abhängig machen), dann werde ich nach 3 Std wieder wach & hab das gleiche Problem wie ohne....ich liege wieder die ganze Nacht wach. OK meine Therapeutin hat gesagt ich müsse gelassener werden, dann würde ich den Tinnitus irgendwann sozusagen überhören...aber gelassen werden wenn man keine nacht mehr schläft, ist nicht wirklich einfach.

    Meine Frage ist nun.....wie macht ihr das mit dem Einschlafen? Ich bin ganz ehrlich, mir wären Schlaftabletten momentan ganz lieb, nur hätte ich da gern was nicht abhängig macht & mich sozusagen einschläfert & nicht nur müde macht.....denn dann schlaf ich ja trotzdem nicht ein. Und sie müssten min. ne Wirkung von 6 Std, wenn besser noch mehr haben. Aber vielleicht habt ihr ja noch andere Tips.

    Ach ja Musik hör ich schon im Bett, bringt aber nix, da ich vorher jmd war der absolute Ruhe beim Einschlafen gebraucht hat ( hab mit Ohrstöpseln geschlafen).
    Zuletzt geändert von lafille1979; 06.06.2020, 11:38.

  • #2
    1. Du meinst Psychotherapeutin?
    2. Von wem bekommst du das Zopiclon?

    Dass du starke psyschische Probleme zu haben scheinst muss ich ja nicht extra weiter ausführen.
    Deren Bewältigung ist allerdings der Schlüssel zur TT-Bewältigung.

    Daher:
    Ich habe diese psych. Problematik selbst gehabt und es hat 10 Monate gedauert, bis es besser geworden ist. Auslöser waren schwere Depressionen und Anstzustände.
    War dann auch 12 Wochen in einer psychiatrischen Klinik.

    Hatte hierzu folgende Medikationen:
    Antidepressivum (Venlafaxin) und sedierendes Neuroleptikum (Promethazin).
    oder alternativ
    Mirtazapin als sedierendes AD (Vorsicht --> starke Gewichtszunahme) u. Opipramol als zus. sedierendes Beruhigungsmittel.

    Sprich auf jeden Fall mit einem Psychiater und lass dich ggf. krankschreiben!

    Und nimm Zopiclon am Besten ab sofort gar nicht mehr (Das Promethazin hat bei mir insgesamt sogar viel besser zum Schlafen geholfen als das Z.!)
    und verzichte auch möglichst auf andere Benzodiazepine!

    Nicht, weil sie abhängig machen, sondern weil sie bei mir gefühlt die Bewältigung verzögert u. erschwert haben.

    Ich wünsche dir alles Gute!
    Bei mir piept´s... Und summt... Und rauscht... Und brummt... Und pfeifen tut´s erst recht.
    Und darum gehts mir schlecht!

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    • #3
      Einschlafen geht meistens ohne Probleme, nur ist es meist schwer morgens nochmal so wegzunicken, da morgens der Tinnitus(Bei mir mittlerweile ca 3-4 unterschiedliche Töne auf beiden Ohren) doch am meisten stört.
      Mir geht es immer dann am besten wenn ich den Tinnitus so wenig Aufmerksamkeit schenke wie es nur geht. Es gibt Wochen da klappt das gut und dann wieder Zeiten da tut es dies nicht. An Heilung etc. glaube ich schon lange nicht mehr. Es bleibt unterm Strich nur die Kunst damit Leben zu lernen, erst dann kommt er einem nicht mehr so nervig vor und man kann sowas wie ein Leben führen.

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      • #4
        Ich muss sagen, Psychotherapie hilft mir sehr. Eigentlich bin ich sehr depressiv und dazu kann nicht schlafen. Das alles macht mir müde und unglücklich.

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        • #5
          Ich weiß nicht, ob es mit gesundem Menschenverstand machbar ist, aber es ist interessant.

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