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begleitender Schwindel

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  • begleitender Schwindel

    Hallo,

    ich bin 42 Jahre alt und habe mir vor 20 Jahren ca einen innenohr schaden durch Lärm zugezogen. Ich konnte seit dem keinen Lärm mehr ertragen und habe unter hyperakusys gelitten.
    Seit 2 Jahren ist ein Tinnitus hinzugekommen der mir schwer zu schaffen macht.Der Tinnitus ist beidseitig mit mehreren Frequenzen.
    Seit ca 3 Monaten habe ich sehr seltsame Symptome, es ist als ob der Tinnitus in sekunden Abständen sehr laut wird . Ich beschreibe es immer als Blitze in den Ohren mit Abständen von 1 Sek oder weniger. Wenn es passiert bin ich wie benommen.Zusätzlich passiert mir das wenn ich den Kopf schnell von links na rechts drehe oder mich um die eigene Achse drehe. Ich kriege dabei ein Gefühl von Schwindel und kann mich nur schwer auf den Beinen halten. Mein HNO Artzt sagt es ist ein Lagerungsschwindel. Es macht mir große Sorgen und ich weiß nicht wie lange ich noch am normalen leben Teil nehmen kann, Autofahren Arbeiten usw. Meine frage ist ob hier jemand ähnliche symptome hat und wie ihr damit fertig werdet ?

    viele Grüße

    Krümel

  • #2
    Hallo Krümel,

    wollte Dir kurz zum Lagerungsschwindel etwas schreiben. An sich ist er harmlos, und Du solltest Dir nicht allzu große Gedanken machen. Hat der HNO den Lagerungsschwindel denn durch entsprechende Manöver diagnostiziert? Und Dir Übungen mitgegeben, die Du mehrmals täglich zuhause durchführen sollst? Bei den Lagerungsübungen ist es wichtig zu wissen, welchen Bogengang (hiervon haben wir drei auf jeder Seite) Du frei bekommen möchtest. Mein HNO (selbst Betroffener) hatte bei mir alle Bogengänge durch und je nachdem, bei welcher Lage der Schwindel auftritt, kann er sagen, in welchen Bogengang sich das Kristall verirrt hat und durch welches Manöver man es wieder hinaus bekommt.

    Auch wenn der Lagerungsschwindel harmlos ist, so ist er durch den Drehschwindel doch äußerst unangenehm. Wenn der betroffene Bogengang wieder frei ist, hat man noch einige Tage ein etwas mulmiges Gefühl, und ist dann aber wieder schwindelfrei. Manche Menschen bekommen das nur einmal im Leben oder nie, bei manchen kann es auch nach Jahren mal wieder kommen.

    Anfangs hatte ich eine Vermeidungsstrategie heim Hinlegen bzw. Umdrehen im Bett, schlief dann fast im Sitzen, weil ich nicht wieder in diesen Drehschwindel geraten wollte. Auf Rat des HNO habe ich dann aber nach und nach dies aufgegeben, um einen Lagerungsschwindel, sollte er passieren, besser im Liegen zu haben, im Stehen würde man umfallen. Beim Autofahren war ich anfangs skeptisch, aber auch das wurde mir ärztlicherseits erlaubt. Ich sollte lediglich während des Fahrens das nach unten Bücken (was man ja eh nicht machen sollte) unterlassen.

    Also, ich weiß wie sehr einen dieser Drehschwindel verursacht durch Lagerungsschwindel verunsichern kann und Angstgefühle auslöst. Aber ich kann dich beruhigen, er ist harmlos und behandelbar.

    LG Sisco

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    • #3
      Ja das kann ich bestätigen.
      Hatte genau diese Symptomatik auch schon; zum Glück aber nicht lange.
      Hat sich beim Laufen plötzlich so angefühlt, als hätte mir Mike Tyson eine von der Seite gegeben.

      Hatten damals beim HNO dann alles getestet und mit dem Sémont-Manöver

      ist es zum Glück sehr rasch besser geworden.

      deximed.de/home/b/neurologie/patienteninformationen/verschiedene-krankheiten/lagerungsschwindel-gutartiger-empfehlungen/
      Bei mir piept´s... Und summt... Und rauscht... Und brummt... Und pfeifen tut´s erst recht.
      Und darum gehts mir schlecht!

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      • #4
        Hallo,
        ja der HNO Artzt hat ein Manöver mit mir gemacht und einen angeblichen Lagerungsschwindel festgestellt. Welcher Bogengang jetzt betroffen ist hat er nicht gesagt. Das Semont Manöver hat mir bis jetzt nicht geholfen .Ich werde es weiter versuchen.
        Danke für eure Antworten.
        Gruß Krümel

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        • #5
          Hallo Krümel,
          das ist sicherlich unbefriedigend für Dich. Wenn das Semont Manöver nicht hilft, dann würde ich beim Arzt mal nachfragen, welcher Bogengang betroffen ist. Das Semont Manöver ist für den hinteren Bogengang. Kann gut sein, dass das eine Weile braucht, bis das Steinchen herausgeschleudert wird. Einfach immer wieder die Übung machen. Du weisst ja sicherlich, welches Ohr betroffen ist? Bei meinem ersten Lagerungsschwindel hat es auch mehrere Versuche gebraucht, bis es geklappt hat. Den letzten Versuch machte der HNO selbst, anscheinend fehlte bei mir immer der richtige Schwung, er hat es dann geschafft.
          Ein anderes Mal war der horizontale Bogengang betroffen, musste dann das Barbecue Manöver ausführen, was gleich klappte.
          Man muss halt wissen, welcher Bogengang betroffen ist, sonst schleudert man sich das Steinchen noch weiter in den Bogengang hinein.
          Viel Erfolg!

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          • #6
            Hallo,
            ich gehe davon aus das es links ist gesagt hat der HNO nichts genaues. Er hat mir nur ein Manöver gezeigt welches ich machen soll. Vielen Dank für die genaueren Informationen mit den Bogengängen.
            Ich werde nochmal einen Termin beim HNO machen.

            viele Grüße

            Krümel

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            • #7
              Hallo,
              leider war ich da wohl auf dem Holzweg.Der HNO
              hat 2 mal einen Lagerungsschwindel , die Gleichgewichtsorgane ,und das Gehör getestet.Alles
              ist in bester Ordnung. Es ist schon sehr frustrierend wenn man starken Tinnitus und Schwindel hat.
              Für mich ist gar nichts in Ordnung.

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              • #8
                Hallo Krümel,
                tja das ist erst einmal frustrierend. Hat Dir der HNO denn eine Empfehlung gegeben, wie Du weiter vorgehen sollst? Welche Tests hinsichtlich des Gleichgewichtsorgans hat er denn gemacht? An Deiner Stelle würde ich jetzt zum Neurologen gehen und evtl. ein MRT machen lassen. Ich würde mich auf jeden Fall erst einmal nicht damit zufrieden geben, alles so zu belassen. Es gibt auch Entzündungen des Gleichgewichtsorgans, weiß nicht, ob das ein HNO feststellen kann oder ob da der Neurologe der beste Ansprechpartner ist. Erst wenn niemand etwas findet, muss man neue Strategien der Bewältigung finden.
                LG

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                • #9
                  Hallo,
                  also er hat mir warme Luft in das ohr gepustet bis mir sehr schwindelig wurde. Dann wurden die Augen über eine Brille aufgenommen. Er hat mir auch empfohlen einen Neurologen aufzusuchen und die HWS überprüfen zu lassen. Mit der HWS bin ich auch selber drauf gekommen und war vor einigen Wochen beim Orthopäden, der meinte es sieht alles normal aus.
                  Nächste Woche habe ich einen Termin beim Neurologen / Psychiater. Der HNO vermutet das es bei mir an einer Depression liegt in die Ich seit dem Tinnitus gerutscht bin. Aber das sagen die Ärtzte ja immer wenn sie nix finden , es ist die Psyche.
                  Danke für eure Tipps und Hinweise.
                  VG Krümel

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