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Keine Kathegorisierung des Tinntus: Kopf-/Ohrgeräusche/Tonart

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  • Keine Kathegorisierung des Tinntus: Kopf-/Ohrgeräusche/Tonart

    Hallo zusammen,

    seit März leide ich unter Kopfgeräuschen (Zischen, Rauschen, Zirpsen, oft sehr "elektrisch"), welche im Kopf wandern und an einzelnen Tagen schwächer sind als an anderen Tagen.
    Therapie haben nicht angeschlagen. Konzentration im Job ist dauerhaft kaum möglich.
    Was mir bei meinen zahlreichen Arztbesuchen aufgefallen ist: Kein Arzt interessiert sich im Geringsten dafür, was es konkret für Geräusche sind und ob es Kopf- oder Ohrgeräusche sind. Es scheint überhaupt nicht relevant für die Überlegung weiterer Behandlungsstrategien zu sein.
    Wird überhaupt daran geforscht??

    Gruß, Ruhezone

  • #2
    Die akustischen Merkmale und die Lokalisation des Tinnitus haben leider nur in seltenen Fällen einen diagnostischen oder gar therapeutischen Nutzen. Aus Sicht des praktischen Arztes ist es daher durchaus verständlich diese zumeist unnütze Information in der Regel zu ignorieren.

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    • #3
      Hallo Ruhezone,

      Tinnitus ist so kompliziert wie Epilepsie, aufgrund der Hilflosigkeit der Mediziner besonders auch hier in Deutschland wird Tinnitus tatsächlich nicht
      kategorisiert. Auch wenn diese Unterschiede sehr wichtig sind, spielt es hierzulande normalerweise keine Rolle.

      Das geschieht wenn, dann eher auf internationaler Ebene oder bei sehr wenigen, speziellen Ärzten.
      Da wird unterschieden zwischen Lärmtinnitus, Tinnitus entstanden durch Medikamente, zB Antibiotika wie Ciprofloxacin, durch einen Unfall, et cet.
      Und dann auch was es für einer ist, pulsatil, im Kopf, im Ohr, et cet........

      Die beste Tinnitusklinik die wir in Deutschland haben ist wohl das Tinnituszentrum der Uniklinik in Regensburg mit Prof Langguth als Leiter der Klinik.
      Hat allerdings Monate Wartezeit. Dann gibts z.B. noch den Dr. Biesinger in Traunstein, wie gesagt recht wenige die sich ernsthaft mit dem Thema auseinander
      setzen. Dr. Biesinger z.B. hat auch ein Buch geschrieben "endlich Ruhe im Ohr".

      Es gibt auch Ansätze, Tinnitus im Kopf mit Medikamenten zu behandeln, aber hier muss man sehr vorsichtig sein, denn es kann auch das Gegenteil bewirken.

      Falls Du Fragen hast, schick mir gern ne PN,

      lg Travelline

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      • #4
        Hat allerdings Monate Wartezeit. Dann gibts z.B. noch den Dr. Biesinger in Traunstein, wie gesagt recht wenige die sich ernsthaft mit dem Thema auseinander
        setzen. Dr. Biesinger z.B. hat auch ein Buch geschrieben "endlich Ruhe im Ohr".
        Biesinger gehört unter den Ärzten zu den größten Scharlatanen auf dem Gebiet Tinnitus. Ob er in seinem Buch wohl immer noch die hyperbare Sauerstofftherapie werbebroschürenartig anpreist?

        Die beste Tinnitusklinik die wir in Deutschland haben ist wohl das Tinnituszentrum der Uniklinik in Regensburg mit Prof Langguth als Leiter der Klinik.
        Der wird in der Regel aber auch nicht viel mehr tun können, außer wenn es mal wieder eine Studie zur transkraniellen Magnetstimulation gibt.

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        • #5
          Ich habe auch die Erfahrung gemacht dass den Ärzten die Art des Tinnitus völlig egal ist. HNO können überhaupt nichts mit Tinnitus anfangen, außer zu checken ob es vielleicht ein Tumor sein kann. Ansonsten zucken die doch alle auch nur mit den Schultern.

          Tinnitus ist eben nix was man irgendwie behandeln kann, da überhaupt nicht klar ist was die Ursachen sind. Falls sich das in meinem Leben noch mal ändert, würde ich Purzelbäume vor Freude schlagen, Aber ich gehe nicht davon aus jemals wieder Ruhe genießen zu können. Am Ende läuft es darauf hinaus ob man lernt damit zu leben oder eben daran zu Grunde geht. Bei mir ist es seit 20 Jahren ein Auf und Ab. Leider ist der Tinnitus viel schlimmer geworden in den letzten Monaten, ohne äußere Einflüsse. Und auch damit muss ich irgendwie weiter leben und versuchen die Lebensfreude zu erhalten.

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          • #6
            Das ist mit das Schlimmste, dass es manchmal, zumeist; über Nacht, - aus keiner ableitbaren Ursache schlimmer wird. Irgendwann gibt man einfach auf, schreibt auch hier nicht mehr, weil es einfach keinen Sinn macht. Heute hilft dir zum beispiel Alkohol, macht den Mist leiser, und morgen jagt er den Sound in höchste Höhen. Es wird keine Linderung geben, ausser für ganz wenige. Der Teufel persönlich hat beschlossen, dass wir das haben sollen, und er hat das Gehirn der Ärzte in Bezug auf diese Hinsicht präpariert, dass sie hilflos bleiben. Bei mir ist er sehr viel leiser geworden, aber ich befürchte, je geringer das Hörvermögen im Alter sowieso wird, desto schlimmer wird es wieder. Es ist, wie es ist.

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            • #7
              Wahre Worte, mein Wunsch ist auch gar nicht mehr dass der Tinnitus weg geht, das ist so unwahrscheinlich wie dass Trump von allein das Amt niederlegt, sondern dass er nicht noch mehr und lauter wird.Bis jetzt ist leider mit den Jahren es immer schlimmer geworden und dabei bin ich schon seit 4 Jahren zuhause und habe keinerlei Stress.Aber das ist dem Tinnitus egal. Ob Stress oder nicht, ob Medis oder nicht, er ist gekommen um zu bleiben.Auf meinem Grabstein wird mal stehen "Jetzt hat er endlich mal Ruhe"

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