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Ohr immer wieder zu + knackt

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  • #16
    Vielen Dank für eure Nachrichten, die ich gestern schon lesen wollte, was aber durch das vorübergehende Foren-Timeout verhindert wurde..

    Zunächst zu Sisco:
    Ein bisschen mehr Gelassenheit würde ich mir in meiner Situation auch wünschen. Leider lege ich diese bei gesundheitlichen Themen bei mir selbst nicht an den Tag..sondern stresse mich dann noch zusätzlich mit negativen Gedanken. Ich arbeite zurzeit aber massiv an dieser Einstellung meinerseits. Im Job nervt es halt furchtbar, zeitweise schlecht zu hören und es kostet Konzentration und Nervenkraft! Auch das Privatleben ist stark durch die Ohrensituation belastet, weniger die Freizeitsituation an sich, ich kann zb gut schlafen, essen, Sport treiben, aber halt das kommunikative, gesellschaftliche Leben.
    Danke nochmals für den Link, ich werde ihn später nochmals auspobieren. Ich stehe Nasenspülungen selbst eher kritisch gegenüber, nur sind sie zurzeit die einzige Maßnahme, die etwas hilft. Wobei ich diese auch nicht durchgehend durchführe, im akuten Infekt habe ich für 1 Woche pausiert. Jetzt spüle ich wieder zwei, drei Tage, dann mach ich für ein paar Tage Pause, je nach Situation. Welchen Kortisonspray hast du benutzt weißt du das noch? Ich habe mit Dymista leider die Erfahrung gemacht, dass er mir dir Nasenhaupthöhle noch mehr verschleimt hat..Ich würde gerne nochmal einen Versuch über längere Zeit mit kortikosteroidhältigem Nasenspray machen..Meine CTs der NNH waren übrigens auch immer unauffällig, das Nasenseptum ist geradständig und auch sonst sind eigentlich keine sterischen Auffälligkeiten vermerkt worden, die eine NNH begünstigen würden. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, nach einem banalen Schnupfen jemals länger rumgedoktert zu haben..
    Deine Idee mit der Wiederholung der Tubendilatation gefällt mir auch. Dies Option wurde mir vom Operateur auch in Aussicht gestellt, jedoch frühestens im Herbst/Winter (also jetzt bald). Objektiv ist der Nutzen von OP 1 nur schwer zu fassen. Ich habe immer noch die Geräusche und Druck, aber wenn ich mich zurück erinnere hatte ich damals prä-OP täglich stundenlang stechende Schmerzen zum wahnsinnig werden.

    Ich würde gerne eine Tubenmanometrie durchführen lassen, um endlich eine sichere Diagnose zu haben. Leider weiß ich nicht wo ich diese in Österreich durchführen lassen kann, niedergelassene Ärzte verfügen bei uns meiner Erfahrung nach nicht über diese Methode und auch im Spital wurde keine gemacht.

    Danke Sisco für deine sehr mutmachenden Worte und deine generell sehr positiv klingende Lebenseinstellung!

    Nun zu Remedy:

    - Konnte man bei euch per Ultraschall oder MRT eine Nebenhöhlenentzündung nachweisen?
    CT war unauffällig (das war allerdings nach Antibiotikagabe), MRT wurde nicht gemacht. Die akute NNH wurde bei mir damals per Blick ins Ohr (otoskopisch) und in die Nase (rhinoskopisch) festgestellt. Ich habe damals nur die Live Bilder am Monitor gesehen, wo die Nase und das linke Ohr verschattet/schleimt waren..ich musste daraufhin AB nehmen, und danach war das angeblich weg.

    - Habt ihr so wie ich Dauerallergien (Hausstaub) und seid ständig verschnupft?
    Nein. Allergien, ja. Allerdings nur wie eingangs erwähnt gegen Frühblüher (Birke, Hasel, Erle) die ja zur Zeit nicht blühen. Ich habe als Atopikerin jedoch ein erhöhtes (Pseudo-)allergie und Asthmarisiko, wo es laut HNO leichter zu Schleimhautaffektionen kommt.

    - Was passiert bei euch im Ohr wenn ihr diesen Nasendruckausgleich macht? Bei mir wie erwähnt das linke Ohr bleibt gleich, das rechtw gehr komplett zu -.-
    Rechts merke ich nichts besonderes, es fühlt sich halt "normal" an und ist so gut wie geräuschlos. Links verspüre ich einen Widerstand und es folgt ein schepperndes, knackendes Geräusch und ein schleppender Druckausgleich. Also meistens funktioniert er ja, was sehr wichtig für meine entzündungsfreie Mittelohrsituation ist, aber halt mehr schlecht als recht. Oft besteht grundlos Druck am linken Ohr, bzw. schon leichte Druckveränderungen (Einfahren der Ubahn in den Tunnel) sind links stark! spürbar und sehr unangenehm.

    - Konntet ihr nachvollziehen wann euer Problemohr am besten ist? Waren das zufällige gute Tage oder geht das mit etwas einher zb nach Nasenspray oder Inhalieren zuverlässig besser?
    Zufällig? Mondphase? Stress? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht..

    Zuletzt geändert von noce; 27.09.2019, 19:21.

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    • #17
      Hallo Noce,

      zum Nasenspray: es handelte sich um den Wirkstoff Mometason. Wie das Präparat genau hieß, also welche Zusammensetzung das Spray hatte, weiß ich nicht. Könnte ich aber noch in Erfahrung bringen, müsste bei meiner HNO nachfragen, was sie damals verordnet hat.

      Was die Tubenmanometrie angeht, so kann ich mir nicht vorstellen, dass es diese Untersuchungsmethode in Österreich nicht geben soll. Diese Untersuchung war neben dem CT der Nebenhöhlen Voraussetzung für die Diagnose. Du solltest Deinen HNO fragen, wo diese Untersuchung gemacht wird mit dem Hinweis, dass Du über eine weitere Tubendilatation nachdenkst. Und falls er Dich nicht dorthin überweist (so ist das bei uns in D und damit Kostenübernahme durch die Krankenkasse), würde ich diese Untersuchung an Deiner Stelle notfalls auch privat bezahlen. Sie ist nicht so aufwändig und damit kostenintensiv.

      Das mit der Gelassenheit musste ich auch erst lernen und es gelingt nicht immer gleich gut. Sicher wird es bei Dir auch noch besser werden. Die akute Entzündung hat Dich zurück geworfen, und man gerät auch schnell in Panik, wenn sich die Symptome wieder verschlechtern. Da hilft es, dies richtig einzuordnen und zu überlegen, was als nächste Schritte unternommen werden kann. In Deinem Fall besteht ja die Aussicht auf die Dilatation, wenn sich die Symptome nicht von alleine reduzieren. Da es Dir schon einmal geholfen hat, sollte es Dir Hoffnung machen.
      Was die Einschränkung beim Kommunizieren angeht, so sehe ich das auch als Problem an. Man möchte sich einfach nicht unterhalten, weil es zu anstrengend ist, sowohl das Hören als auch das Sprechen. Auch das wird bestimmt besser werden. Jedenfalls wünsche ich es Dir. Berichte gerne weiter, wie es Dir ergeht.

      Gruß, Sisco

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      • #18
        Hallo,
        danke für die Info. Dymista enthält Azelastinhydrochlorid/Fluticasonpropionat. Ich glaube ich habe anfangs aber auch einen Spray mit Dexomethason bekommen. Heute war wirklich ein schwarzer Tag. Ich bin irgendwie wieder etwas verschnupft und das Ohr beschert mir ununterbrochen Geräusche..heute beim Grillen konnte ich mich kaum unterhalten und habe mich dann schlussendlich deprimiert zurückgezogen. Das ist echt kein Leben und ich hab bestimmt schon eine Otophobie, oder so.. Ich hasse mitterweile Gespräche jedweder Art, am schlimmsten ist telefonieren. Obwohl ich stets ein kommunikativer Mensch war und sprachliche Fähigkeiten immer zu meinen Stärken zählten..irgendwie mach ich mir auch ständig Druck, weil ich das Gefühl habe zu verblöden und in der Arbeit und Privat nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Wie denn aber soll das besser werden, wenn alle Ärzte nur zum Abwarten raten.. Die Tubendilatation hat die Situation puncto Schmerzen verbessert ja, aber Druck und Geräusche sind halt immer noch da, und Problem genug. Ich trau mich ehrlich gesagt nicht schon wieder zum Operateur zu gehen, er meinte ja ich solle mich noch etwas gedulden. Wenn das so weitergeht kann ich mir rückwirkend das Studium aberkennen *Sarkasmus an- Na im Ernst, ich halte das so wirklich nicht mehr aus, weiß aber leider keine Lösung mehr..ich beobachte mich selbst ununterbrochen, ob ich es eh richtig verstanden habe, ob ich eh grammatikalisch korrekt geantwortet habe, in adäquater Zeit reagiert habe, scheuslich!
        Zuletzt geändert von noce; 28.09.2019, 22:02.

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        • #19
          Guten Abend Noce,
          Du klingst ja wirklich sehr verzweifelt. Mir hatte damals ein anderer HNO geraten, mal für eine Woche abschwellendes Nasenspray zu verwenden (z. B. Kinderspray, gibt es auch mit dem Zusatz Dexpanthenol). Er meinte, über diesen kurzen Zeitraum sei es vertretbar. Evtl. im Wechsel mit Kortisonspray, morgens Kortison und abends die abschwellenden Nasentriopfen. Könnte Dir das kurzfristig helfen, damit die Schleimhaut abschwillt und das Kommunizieren leichter wird? Zusätzlich Nasenspülung, Inhalieren, Rotlicht .... Hör doch mal in die Sendung rein, da gibt es bestimmt noch den ein oder anderen Tipp. Vielleicht auch mal nach einem Spezialisten für den Bereich NNH und Eustachsche Röhre suchen.
          Man möchte diese Einschränkungen nicht haben, schon gar nicht, wenn man noch jung ist und das Gefühl hat, dass man sein Leben gerade mal nicht so leben kann, wie es sein sollte. Es wird sicher auch wieder anders, wie Du schon selbst erlebt hast. Beste Grüße, Sisco

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          • #20
            Ja, sorry. Ich lass mich nicht immer so hängen, aber gestern war halt so ein Tag. Dadurch, dass ich noch zusätzlich angeschlagen war, war wohl die Gesamtstimmung mies. Den akuten Infekt konnte ich durch ausreichend Schlaf, Nasenspray und Vitamin C wohl abschwächen. Heute ist der Schnupfen schon besser. Aber die eustachische Röhre ist wohl wieder komplett dicht :/ Das ist echt ein Mist. Ich habe schon im Internet recherchiert, ob es in Österreich einen Spezialisten auf dem Gebiet der Tubendysfunktion gibt, der auch diese Tubenmanometrie macht. Man kommt da meistens auf deutsche Seiten..
            Ich weiß nicht ob es schlimmer ist wenn man jung ist, und so jung bin ich ja auch nicht mehr, aber ich hatte halt bisher das Glück recht wenig längerfristig anstrengende Probleme zu haben..du hast vermutlich schon mehr erlebt als ich und hast es gelernt, die Ruhe zu bewahren.
            Ich komme schlecht damit zu recht, Dinge nicht selbst zum Besseren wenden zu können. Ich bin gerne pro-aktiv und sehe Erfolge. Da ist so ein chronisches Ohrenproblem sehr frustrierend und kostet mich leider auch Selbstvertrauen =(. Außerdem würde ich gerne wiedermal entspannt ein Buch lesen...

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            • #21
              Hallo Noce,
              zuerst einmal: ich kann wirklich gut verstehen, dass Du mit Deiner Situation haderst. Zumal Dir die HNOs keine wirkliche Zusicherung geben, dass Dein Problem gelöst werden kann. Das macht einen selbst rat-und mutlos. Du schriebst, dass Du eher pro-aktiv mit schwierigen Situationen umgehst. Das wäre für mich ein Ansatz, noch einmal nach einem Spezialisten zu suchen und sich nicht nur auf die Dilatation zu beschränken. Möglicherweise spielen verschiedene ungünstige Faktoren bei Deinen Belüftungsstörungen eine Rolle (z. B. eingeschränkte Luftverwirbelungen, die eine Belüftung bis in den letzten Winkel der NNH verhindern und dadurch eine Entzündung unterhalten wird, Umbildung der Schleimhaut...).
              Ich wünsche Dir weiter alles Gute.
              Sisco

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              • #22
                Hallo Sisco,
                vielen dank für dein Coaching, das tut wirklich gut! Ich war heute arbeiten und da geht es mir durch den Anspruch an die Tätigkeit und die dadurch gegebene Ablenkung mental besser. Gänzlich Ausblenden lässt sich die Problematik aber auch nach einem Jahr nicht. Es begleitet mich halt den ganzen Tag und variiert stark hinsichtlich Belastungsgrad. Ich will mich auch nicht mein ganzes Leben lang "ablenken" müssen..
                Ich habe mir jetzt mal einen Kontakt mit Fokus auf Belüftungsstörungen rausgesucht und ihn angeschrieben, mal sehen. Wenn die Diagnostik/Therapieansätze nicht über bisherige Maßnahmen hinaus gehen, werde ich weitersuchen.
                Ich bin hin und hergerissen zwischen aufgeben/abwarten (damit die Ohrenprobleme in den Hintergrund rücken und nicht mein ganzes Leben einnehmen, blablabla a la psychologische Sicht einiger Ärzte) und pro-aktiv weiter suchen. Denn ich bilde mir das sicher nicht ein, es handelt sich nicht um klassischen Tinnitus (den man ja lernen muss auszublenden und der wohl nicht mit Druck und Stechen einhergeht) und es beeinträchtigt permanent mein Leben. Ich denke auch jeder Mediziner würde weiter nach einer Lösung suchen, wäre er selbst betroffen, somit.. Wie geht es dir eigentlich im Moment? Lg
                Zuletzt geändert von noce; 30.09.2019, 19:46.

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                • #23
                  Hallo noce,
                  ich würde genauso vorgehen, wie Du das jetzt machst. Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ich zu der Überzeugung gelangte, dass sich mein Zustand als unabänderlich darstellte, würde ich meine "Strategie" ändern. An diesem Punkt sehe ich Dich allerdings noch nicht. Dass Du den Kontakt zu einem Spezialisten suchst, finde ich gut. Wie ich schon schrieb, geht es bestimmt nicht nur um die Eustachsche Röhre, man müsste den ganzen NNH-Bereich betrachten. Also gib nicht auf und versuche, dem Ganzen weiter auf den Grund zu gehen. Wichtig finde ich, dass Du aktiv nach einer Lösung suchst und nicht zweifelst, ob Du das alles jetzt so akzeptieren sollst. Vielleicht gibt Dir gerade dieses Handeln Zuversicht und zeigt dann wieder Perspektiven auf.
                  Mein HNO sagte einmal, dass mein Tinnitus durch die Belüftungsstörung hervorgerufen würde und er bei Behebung dieser Ursache auch wieder verschwinden würde. Da bei mir damals aber auch eine Mittelohrentzündung vorlag, könnte auch das Innenohr geschädigt worden sein, deshalb zögere ich hinsichtlich der Dilatation, auch wenn die Belüftungsstörungen nach wie vor bestehen. Ich habe mal mehr mal weniger lauten Tinnitus, mehr ein hohes zischendes Geräusch. Meistens höre ich es garnicht, weil ich so viel Ablenkung habe (Familie, Enkelkinder, Hund, Garten ...). Nur wenn es still wird, wird mir der Tinnitus bewusst. Und die Belüftungsproblematik ist ein Anhängsel des Ganzen, sehr störend besonders beim Autofahren, da fallen die Ohren regelmäßig zu. Valsalva hilft kurzfristig.
                  Gruß Sisco

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                  • #24
                    Hallo Sisco,
                    Ich habe auch schon eine Antwort erhalten, doch wie erwartet, ordiniert er nur in D und es gibt keine entsprechende Adresse in Ö, die die Ordination mir empfehlen könne. Alle Einträge im Netz die ich bisher zum Thema Tubenmanometrie gefunden habe stammen entweder aus D oder CH oder gar den USA. Das ist echt ziemlich furstrierend.. Ich habe hier in Wien schon ziemlich viele Ärzte durch, auch Chefärzte mit langjähriger OP-Erfahrung.. trotzdem wäre ich schon einmal froh über einen Test, der die Diagnose Tubenfunktionsstörung bestätigt. Im Grunde sieht man jetzt per Hörtest und Tympanogramm keine großartige Differenz mehr zwischen beiden Ohren, was die Vorstellung bei einem neuen Arzt ohne weitere Diagnostik wieder erschwert. Als alles noch klar post-Infekt war hatte jeder Verständnis für die Situation und sie war diagnostisch greifbar, jetzt habe ich eben "nur mehr" den optisch angezognen Hammergriff otoksopisch und die extrem verschleimte Nasenhöhle, die wieder sehr für die chronische Nebenhöhlenentzündung spricht. Ich bin selber leider keine Ärztin, aber in einem artverwandten Beruf, was die Hilflosigkeit und das Gefühl des Ausgeliefertseins oft erhöht..

                    Es hilft mir aktiv nach Lösungen zu suchen, aber zwingt mich halt dann auch zum noch mehr hinein hören.. Dein zischendes Geräusch klingt auch äußerst lästig muss ich sagen. Wäre die Tubendilatation denn problematisch bei einer bestehenden Innenohrschädigung? Bei mir wurde vorab nur ein CT des Felsenbeins gemacht, um sicherzugehen, dass die Aorta knöchern ummantelt ist.. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, nach der OP unter einer offenen Tube zu leiden,was glücklicherweise unbegründet war. Das Problem ist bei mir, dass ich diese Trommelfell/Druckabfallbewegungen merke, egal wo ich bin und ob ich gerade abgelenkt bin oder nicht. Das Ohr versucht den Druckausgleich zu machen was ich einfach spüre und statt dessen gluckert, knackt, scheppert und quietscht es :P, oft baut sich dadurch heftiger Schläfendruck auf. Valsalva funkioniert nur teilweise. Ich verstehe deine Anmerkung mit dem Auto fahren. Seit der Ohrenproblematik würde ich am liebsten gar nicht mehr fahren, so sehr fühle ich mich eingeschränkt. Unabhängig von Berg-und Talfahrten rumpelt es ja schon ununterbrochen, aber als wir im Sommer Bergstraßen fuhren, bin ich schon als Beifahrerin 7 Tode gestorben..weil das höllisch weh tat. Ich bewundere deine Lebensweisheit und Gelassenheit- Hut ab!
                    Zuletzt geändert von noce; 01.10.2019, 19:26.

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                    • #25
                      Hallo Noce,
                      das ist sicherlich frustrierend, dass Du in Deiner Umgebung keinen HNO findest, der diese Tubenmanometrie durchführt, wobei diese Untersuchung nicht die alleinigen Erkenntnisse bringen wird. Ich denke immer noch, dass bei der Belüftungsstörung das gesammte NNH-System zu betrachten ist. Wenn mich die Situation in meinem Alltag so belasten/einschränken würde, würde ich mir einen Besuch bei einem privat zu zahlenden Spezialisten für Tubenbelüftungsstörungen überlegen. Zumindest zum Besprechen der Problematik und einer Beratung. Natürlich bedeutete dies ein erheblicher Aufwand, könnte aber neue Erkenntnisse bringen.
                      Ich hatte mal einen solchen Fall in meiner Familie, wo die Konsultation eines Spezialisten endlich die die richtige Diagnose erbrachte. Die darauf folgende Behandlung konnten wir dann wieder bei einem von der Krankenkasse zugelassenen Arzt durchführen. Natürlich muss der Leidensdruck entsprechend sein, damit man bereit ist, die Selbstzahlerleistung zu erbringen.
                      Hast Du denn einmal den Radiobeitrag angehört?
                      LiebenGruß, Sisco

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                      • #26
                        Hallo Sisco,

                        Ich war innerhalb Wiens ja eh schon bei unterschiedlichen HNOs, da ware auch ein Privatarzt dabei. Der Operateur ist noch einer der wenigen österreichischen Ärzte der mit Tubenfunktionsstörungen und Ballontuboplastie vertraut ist.
                        Es gibt allerdings Neuigkeiten. Ich habe den Spezialisten für Tubenfunktionsstörungen in Deutschland kontaktiert und er behandelt auch regelmäßig Patienten aus dem EU-Ausland. Ich werde meine ganzen Befunde zusammentragen (eventuell muss ich noch weitere Voruntersuchungen durchführen lassen, dass wird er mir alles sagen) und hoffentlich noch Heujahr einen Termin erhalten. Er meinte auch, dass bei mir vermutlich ein komplexeres Problem der Nasennebenhöhlen, eustachischen Röhre etc. vorliegt, aber dass sich so etwas in den allermeisten Fällen lösen lässt. Der Leidensdruck ist auf jeden Fall groß genug, um einen Spezialisten (scheinbar hat seine Praxis ziemliches Alleinstellungsmerkmal) aufzusuchen, anstatt weitere frustrierende Arztbesuche anzustreben, oder gleich den Kopf in den Sand zu stecken.
                        Ich nehme seit ein paar Tagen einen frei verkäuflichen Nasenspray, der zur Langzeitanwendung geeignet ist und ich muss sagen, er verbessert die Situation stark. Es gibt jedoch immer noch Momente (zB.: nach dem Aufstehen) da rauscht und knackt es im Ohr. Noch dazu musste ich vor zwei Tagen eine Zugfahrt mit vielen Tunnels in Kauf nehmen, und danach hatte ich wieder massiven Ohrendruck am linken Ohr :/. Heute ist zum Glück ein ruhigerer Sonntag und ich konnte schon viele schöne Dinge machen =).

                        Zum Video: Ja, zumindest teilweise, es hakt etwas bei mir ka woran das liegt. Ich werde mal etwas von den Nasenduschen Abstand nehmen und abwarten, ob ich wieder was Kortisonhältiges verschrieben bekomme.
                        Ich berichte weiter, vermutlich werde ich im Nov/Dez zu diesem Arzt fahren.

                        Wie geht es dir?

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                        • #27
                          Hallo Noce,
                          das freut mich ja sehr, dass Du den Kontakt zu diesem Spezialisten weiter führst und Du Aussichten auf eine Problemlösung hast. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei. Bitte berichte doch, wie es bei Dir weiter geht. Ich hatte die letzten Tage auch schon überlegt, mir einen Termin dort geben zu lassen (ich nehme an, wir meinen denselben Arzt aus München), um einmal meine Situation zu betrachten. Derzeit habe ich ziemlich starke Zischgeräusche, die ich nicht so gut ausblenden kann. Dazu knackt und quietscht es beim Versuch, die Tuben aufzubekomen. Könnte auch von der trockenen Heizungsluft kommen. Als Laie rätselt man eben herum .....
                          Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich, wieder von Dir zu hören.
                          Gruß sisco

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                          • #28
                            Hallo Sisco,

                            ja, ich schätze wir sprechen wohl von dem selben Arzt. Ich habe einen Termin für November bekommen, jetzt heißt es geduldig sein (nicht gerade meine Stärke). Auch ich kenne dieses Rätselraten, woran eine Verbesserung/Verschlechterung wohl liegen mag... Die letzten zwei Tage hatte ich zum Beispiel kaum Probleme, bis auf die morgendliche Verstopfung waren die Atemwege weitestgehend frei und das Ohr hat über Stunden gar nicht, oder nur minimal gerumpelt. Dadurch war ich gleich viel besser gelaunt und hatte Energie auch noch nach der Arbeit was zu machen. Heute war die Situation bis zum Abend hin auch recht gut, aber seit 3, 4 Stunden fällt das Ohr dauernd zu und der Höreindruck ist wieder dumpf..das Knacken ist auch wieder präsent. Das ist wirklich sehr nervtötend, wobei ich schon mal erleichtert war so lange durchgehend Ruhe zu haben..ich glaub der neue Nasenspray hilft da schon etwas, die Frage ist ob kurativ oder rein symptomatisch (vermutlich letzteres *seufz).

                            Alles Gute mit deinem Zisch-Monster, ich versuche meine Rumpelkammer jetzt zu besänftigen, damit ich schlafen kann..

                            Gute Nacht, Noce

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                            • #29
                              Hallo Noce,
                              das sind doch erst einmal gute Nachrichten. Du hast eine leichte Verbesserung erreicht (das lässt hoffen) und Du hast einen Termin bei einem Spezialisten. Du kommst bestimmt mit neuen Erkenntnissen aus München zurück. Die Zeit bis zu diesem Termin kannst du bestimmt besser aushalten, auch wenn es zwischendurch mal schlechter wird. Schließlich besteht die Aussicht, dass Deine Gesamtsituation ausführlich betrachtet wird. Es ist immer gut, wenn man selbst handelnd ist. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei diesem Termin. Und es wäre natürlich interessant zu erfahren, was dabei herauskommen wird.
                              Liebe Grüße, Sisco

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                              • #30
                                Hi, schön von dir zu hören.
                                Ja die bessere Phase scheint wohl vorbei, die letzten Tage waren wieder geprägt von Druck und rumpeln :/
                                Natürlich werde ich dann erneut berichten, ich hoffe ich werde dort mit der Problematik und dem bestehenden Leidensdruck ernst genommen.
                                Ich hoffe zumindest mal das Beste! Wie schaut´s bei dir aus, machst du dir dort auch einen Termin?
                                Einen schönen Restsonntag.
                                Ich bin heute wieder extrem genervt, leider. Ich wünschte ich könnte das besser ignorieren..

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