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Ohr immer wieder zu + knackt

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  • Ohr immer wieder zu + knackt

    Hi zusammen,

    mal ein separates Thema neben Tinnitus, aber rund um Ohren:

    Mein rechtes Ohr ist mein schwächeres was sensibler auf alles reagiert, selbst beim HNO schon bei simplen Tests.

    Nun hab ich seit 1 Woche den Fall, dass dieses Ohr so wirkt als sei es permanent "zu". Ich höre noch gut damit aber es fühlt sich so an als wäre es schwerer, enger und als stecke was drin. Auch beim Schlucken knackt nur dieses Ohr, das linke nicht. Gähnen muss ich auch die ganze Zeit.

    Ist da was verspannt, kann ich irgendwie diese eustasysche Röhre testen, kommt da vllt keine Luft durch? Von Lärm kann es nicht kommen, irgendwas ist da in Sachen Muskeln und Atmung nicht richtig...

  • #2
    Hi Remedy,

    o gute Frage, das könnte alles Mögliche sein....das wäre vielleicht ein Fall für den HNO, denn es könnte auch Ohrwachs sein,
    im Grunde aber alles Mögliche andere auch, vielleicht hast Du auch einfach Druck auf dem Ohr?

    Falls Du zum HNO gehst, sei bitte vorsichtig dass er Dir keine Ohrspülung oder dergleichen andreht.
    Das kann den Tinnitus nämlich noch verschlimmern, weil es oft zu laut ist.
    Ohrwachs zB kriegt man auch weg wenn man sich schön tief in die Badewanne legt, die Ohren sozusagen "einweicht", und dann
    vorsichtig mit dem Wattestäbchen den vorderen Teil des Gehörgangs reinigt.

    Wie gehts Dir denn sonst so inzwischen?

    lg Travelline

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    • #3
      Zitat von Travelline Beitrag anzeigen
      Hi Remedy,

      o gute Frage, das könnte alles Mögliche sein....das wäre vielleicht ein Fall für den HNO, denn es könnte auch Ohrwachs sein,
      im Grunde aber alles Mögliche andere auch, vielleicht hast Du auch einfach Druck auf dem Ohr?

      Falls Du zum HNO gehst, sei bitte vorsichtig dass er Dir keine Ohrspülung oder dergleichen andreht.
      Das kann den Tinnitus nämlich noch verschlimmern, weil es oft zu laut ist.
      Ohrwachs zB kriegt man auch weg wenn man sich schön tief in die Badewanne legt, die Ohren sozusagen "einweicht", und dann
      vorsichtig mit dem Wattestäbchen den vorderen Teil des Gehörgangs reinigt.

      Wie gehts Dir denn sonst so inzwischen?

      lg Travelline

      Hi Travelline,

      hm dann wohl besser nochmal zum HNO aber die machen meist ihre 2min Standard Tests, sagen dann sie finden nichts ( "alles ist ok") und du bist keinen deut schlauer als zuvor.

      das mit dem spülen lasse ich seit dem tinnitus 2011 nicht mehr machen. wurde wie beim MRT danach immer schlechter. zumal ich ja - wie wohl viele andere - begleitend hyperakusis habe! aber habe das gefühl, der haken ist nicht so gründlich wie die ohrspülung.

      Ansonsten gehts mir eigentlich recht gut und bin stabil, danke der Nachfrage. Aber du weisst ja selbst wie das ist. Sobald es mal lauter im Ohr wird bzw die Geräuschkulisse anders, achtet man jedesmal wieder penibelst darauf...mir fallen die Ohrprobleme meist nur noch auf, wenn es sich verändert. Sonst gewöhnt man sich an sehr vieles. Leider bekomme ich temporär recht schnell Verschlechterungen sobald zb ein Baby in Bus/Bahn laut rumschreit oder etwas knallt oder jemand was fallen lässt. So ganz kann man dem nie vorbeugen.

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      • #4
        Hallo Remedy,

        ich habe lange gezögert dem Tinnitus Forum beizutreten, weil ich genau genommen keinen Tinnitus habe.
        Jedoch las ich deinen Beitrag und fand mein akutelles Problem beschrieben.

        Wie geht es dir denn mittlerweile?
        Deine Beschwerden klingen schwer nach Dysfunktion der eustachischen Röhre.

        Bei mir fing die Ohrproblematik ("nur" auf dem linken Ohr) vor ca einem Jahr an und zwar post Infekt.
        Eine Bronchitis wurde nach kurzer Zeit zu einem starken Schnupfen mit Nebenhöhlenbeteiligung..
        Damals hieß es "akute Nebenhöhlenentzündung" und diese wurde mit Antibiotika behandelt.

        Seit dem ist zwar die akute Entzündung angeblich Geschichte, ich vermute jedoch in eine chronische NNH hineingeschlittert zu sein.
        Bei mir ist es eindeutig rhinogen, da ich vermehrt weißlich, klebriges Nasensekret produziere, doch seit dem spinnt mein linkes Ohr.
        Der Druckausgleich im linken Ohr funktioniert nur schleppend, ich spüre oft Druck auf dem betreffenden Ohr und vor allem furchtbare, knackende Geräusche.
        Zudem merke ich eine Verschlechterung der Druckproblematik bei Berg-und Talfahrten, beim Autofahren bei der Überwindung von Höhenunterschieden, beim Fliegen,..

        Bei mir wurde Folgendes versucht, vielleicht hilft dir ja eine Behandlungsstrategie:
        abschwellende Nasentropfen für 1 Woche, kortikosteroidhältige Nasentropfen über 4-6 Wochen je 2 Intervalle ("Dymista Nasenspray), Rotlichtanwendungen
        Cortisontabletten (null Effekt, nur erschreckende Nebenwirkungen) für 4 Tage, Antihistaminika für 2 Monate (Levocitrizin), Akupunktur 1 x wöchentlich 10 Einheiten
        Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung mehrmals täglich, Dampfinhalationen und regelmäßige Saunabesuche

        Die allergische Seite ist bei mir nun ebenfalls abgeklärt, außer meiner saisonalen Pollenalergie wurde nichts gefunden und diese hab ich jahrelang gut im Griff.
        Nur vermutet bei meiner Allergiebereitschaft (atopische Dermatitis seit der Kindheit, durch Diät gut kontrolliert) jeder Arzt zunächst eine allergene Ursache.

        Laut HNO handelt es sich bei meinen, eher anfallsartigen Ohrgeräuschen, um keinen Tinnitus.
        Ich habe ihn aus Verzweiflung bereits auf Tinnitus-spezifische Maßnahmen angesprochen, leider ohne Erfolg.
        Meine Ohrengeräusche sind auch von anderen Menschen zu hören, die ihr Ohr an meines halten (=objektiver Tinnitus?)
        Achso man sollte vielleicht erwähnen, dass ich mittlerweile bei 4 HNO Ärzten und meiner Allgemeinmedizinerin war

        Mich beruhigt es ja zu lesen, dass du diese Phänomene klar von deinem Tinnitus unterscheidest, nur hilft es leider wenig .

        Was mir noch am besten hilft sind Sauna und Dampfbadbesuche und Nasenspülungen, vor allem "hintere Nasenspülungen".
        Leider wird das Problem dadurch nicht gelöst sondern nur abgeschwächt.

        Vielleicht sollte ich noch meinen eigenen Thread im Forum zur Thematik eröffnen.
        Es tut mir leid, deinen hier so "missbraucht" zu haben, aber wie gesagt habe ich mich so angesprochen gefühlt.

        Alles Gute!

        noce



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        • #5
          Hi noce,

          vielen Dank für deine Antwort! Die für mich kein Missbrauch ist

          Da sind viele gute Tipps für mich dabei und auch deine Erfahrungen mit den einzelnen Mitteln.

          Meinst du denn diese Belüftungsstörungen können bleibende Schäden langfristig hervorrufen also sowas wie Absterben von Nerven und Härchen weil denen langfristig Sauerstoff fehlt o.ä.?

          Ich denke dass ich viel öfters komisch höre wegen diesen Störungen als nur wegen Tinnitus.

          Wenn ich diesen Druckausgleich mit Nase zuhalten und ein und ausatmen mache, bleibt das linke Ohr immer! unverändert, das rechte geht total zu dass ich ganz schlecht höre und nach paar Minuten schlucken gehts dann wieder etwas auf.

          Kannst du mir erklären was das bedeutet? Sollte der Druckausgleich nicht Ohren öffnen statt es total dicht zu machen?

          Kann man diese Röhre beim HNO überhaupt objektiv testen lassen?

          Ich bin seit ca. 2 Jahren immer wieder stark verschnupft, muss morgens länger Schleim abhusten und vermute ich habe einen Mix aus Hausstauballergie und Nebenhöhlenentzündung. Per Ultraschall an den Backen konnte mein HNO aber nie solch eine Entzündung feststellen.

          Über Tipps von dir wäre ich sehr dankbar. Bei welchem Arzt sollte ich welche Tests nun machen?

          Achja und das betroffene Ohr ist enger als das linke.
          Zitat von noce Beitrag anzeigen
          Hallo Remedy,

          ich habe lange gezögert dem Tinnitus Forum beizutreten, weil ich genau genommen keinen Tinnitus habe.
          Jedoch las ich deinen Beitrag und fand mein akutelles Problem beschrieben.

          Wie geht es dir denn mittlerweile?
          Deine Beschwerden klingen schwer nach Dysfunktion der eustachischen Röhre.

          Bei mir fing die Ohrproblematik ("nur" auf dem linken Ohr) vor ca einem Jahr an und zwar post Infekt.
          Eine Bronchitis wurde nach kurzer Zeit zu einem starken Schnupfen mit Nebenhöhlenbeteiligung..
          Damals hieß es "akute Nebenhöhlenentzündung" und diese wurde mit Antibiotika behandelt.

          Seit dem ist zwar die akute Entzündung angeblich Geschichte, ich vermute jedoch in eine chronische NNH hineingeschlittert zu sein.
          Bei mir ist es eindeutig rhinogen, da ich vermehrt weißlich, klebriges Nasensekret produziere, doch seit dem spinnt mein linkes Ohr.
          Der Druckausgleich im linken Ohr funktioniert nur schleppend, ich spüre oft Druck auf dem betreffenden Ohr und vor allem furchtbare, knackende Geräusche.
          Zudem merke ich eine Verschlechterung der Druckproblematik bei Berg-und Talfahrten, beim Autofahren bei der Überwindung von Höhenunterschieden, beim Fliegen,..

          Bei mir wurde Folgendes versucht, vielleicht hilft dir ja eine Behandlungsstrategie:
          abschwellende Nasentropfen für 1 Woche, kortikosteroidhältige Nasentropfen über 4-6 Wochen je 2 Intervalle ("Dymista Nasenspray), Rotlichtanwendungen
          Cortisontabletten (null Effekt, nur erschreckende Nebenwirkungen) für 4 Tage, Antihistaminika für 2 Monate (Levocitrizin), Akupunktur 1 x wöchentlich 10 Einheiten
          Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung mehrmals täglich, Dampfinhalationen und regelmäßige Saunabesuche

          Die allergische Seite ist bei mir nun ebenfalls abgeklärt, außer meiner saisonalen Pollenalergie wurde nichts gefunden und diese hab ich jahrelang gut im Griff.
          Nur vermutet bei meiner Allergiebereitschaft (atopische Dermatitis seit der Kindheit, durch Diät gut kontrolliert) jeder Arzt zunächst eine allergene Ursache.

          Laut HNO handelt es sich bei meinen, eher anfallsartigen Ohrgeräuschen, um keinen Tinnitus.
          Ich habe ihn aus Verzweiflung bereits auf Tinnitus-spezifische Maßnahmen angesprochen, leider ohne Erfolg.
          Meine Ohrengeräusche sind auch von anderen Menschen zu hören, die ihr Ohr an meines halten (=objektiver Tinnitus?)
          Achso man sollte vielleicht erwähnen, dass ich mittlerweile bei 4 HNO Ärzten und meiner Allgemeinmedizinerin war

          Mich beruhigt es ja zu lesen, dass du diese Phänomene klar von deinem Tinnitus unterscheidest, nur hilft es leider wenig .

          Was mir noch am besten hilft sind Sauna und Dampfbadbesuche und Nasenspülungen, vor allem "hintere Nasenspülungen".
          Leider wird das Problem dadurch nicht gelöst sondern nur abgeschwächt.

          Vielleicht sollte ich noch meinen eigenen Thread im Forum zur Thematik eröffnen.
          Es tut mir leid, deinen hier so "missbraucht" zu haben, aber wie gesagt habe ich mich so angesprochen gefühlt.

          Alles Gute!

          noce


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          • #6
            Hej,

            ich habe dennoch meinen eigenen Thread hier angelegt, aber bis dato keine Antworten bekommen

            Du schreibst, dass du erst seit kurzem diese Probleme mit dem Druckausgleich hast. Gab es davor eine Erkältung/Ohrenentzündung oder Ähnliches? Bist du geflogen oder getaucht (vielleicht im Urlaub)? Also bei mir gibt es eindeutig diesen Zusammenhang mit Schnupfen und Nebenhöhlenbeteiligung, der sich chronifiziert hat. Dadurch wird das Ohr minder belüftet, beziehungsweise der Verbindungsgang von der Nase zum linken Ohr (eustachische Röhre, oder lapidar "Tube" genannt) ist durch Schleim verstopft. Es gibt jedoch gemäß meiner Recherchen auch Menschen die anatomisch gesehen verengte Tuben haben und daher permanente Druckausgleichsprobleme zB bei Gebirgsfahrten oder im Flugzeug haben. Da tritt dieses Phänomen dann nicht unbedingt in Zusammenhang mit Schnupfen/Erkältung auf..
            Deine Beschreibung mit dem erschwerten Valsava Manöver rechts würde schwer für eine Tubenfunktionsproblematik sprechen. Ich habe dasselbe Problem links. Es kracht im linken Ohr, aber ich kann nur schwer Luft durchpressen, während rechts alles lautlos über die Bühne geht.

            Ich habe übrigens im vorangegangenem Post Therapieversuche vergessen: Otobar Ballon für Kinder (so ein Nasenballon zum Aufblasen), Otoweven Tropfen (0 Effekt, reine Geldverschwendung) und eine Operation: Tubendilatation.
            Mein CT der Nebenhöhlen war übrigens unauffällig, obwohl ich anfangs eindeutig eine akute Nebenhöhlenentzündung linksseitig hatte. Dies wurde damals rhinoskopisch und otoskopisch dargestellt (hab die schönen Bilder noch im Kopf).

            Zu deiner geschilderten Problematik fällt mir noch ein:

            Wurde die Hauststaubmilbenallergie abgeklärt? Diese wäre recht leicht im Allergiezentrum durch Prick- und Bluttest auszuschließen. Bei mir gibt es keine ganzjährig relevante Allergie, somit schließe ich bei mir allergische Ursachen aus.
            Wurde ein CT der NNH gemacht? Würde ich vielleicht ansprechen, sollte sich die Situation nicht verbessern.

            Welche Untersuchungen wurden beim HNO gemacht? Ich musste zB den Druckausgleich durchführen, während die Ohren otoskopisch untersucht werden. Dabei zeigt sich, dass das rechts besser geht als links. Hörtest und Tympanometrie sind an sich Standardverfahren. Wurden diese durchgeführt? Tubenmanometrie nach Esteve ist eine moderne Methode um die Tubenfunktion darzustellen, ist bei uns in Österreich leider scheinbar nicht so gängig. Bei mir war der Hörtest beidseits unauffällig, die Tympanometrie anfangs links etwas schlechter als rechts beim letzten Mal jedoch ok. Das Knacken ist auch von außen hörbar wenn es auftritt..

            Meine Beschwerden sind auch ziemlich variabel, was extrem auf die Nerven geht. Gestern zB.: von Mittag an beschwerdefrei und seit dem Schlafen nervt das Ohr wieder ununterbrochen. Heute habe ich den ganzen Tag Probleme zu kommunizieren, glücklicherweise ist heute Sonntag..Ich merke eine deutliche Verschlechterung morgens nach dem Aufstehen durch das Sekret, das sich nachts wieder in der Nase angesammelt hat..

            Leider habe ich der Weisheit letzter Schluss selbst noch nicht gefunden und könnte mit dem Ohr narrisch werden.
            Was jedoch die Symptomatik erträglicher macht sind folgende "Therapiemaßnahmen":
            - 3 x tgl Nasenspülung und am besten gleich danach den Kinderballon aufblasen
            - viel trinken (2-3 L), mir hilft etwas Zitrone beim abschleimen (ist vielleicht aber auch nur Placebo)
            - wenn sich das Ohr dumpf anfühlt oder eine Knackkaskade beginnt: Valsalva versuchen oder schnäuzen (zum schnäuzen gibt es unterschiedliche Meinungen)
            - Ablenkung und viel Sport, Entspannung, sich auch mal gehen lassen wenn es furchtbar nervt..
            - der Besuch bei HNO Ärzten und dran bleiben..also kooperativ und compliant die vorgeschlagenen Therapieversuche durchziehen, aber sich dann wieder vorstellen wenn keine Besserung eintritt!

            Ich wünsche uns beiden alles Gute.

            PS: Seit wann hast du denn den Tinnitus und ist das selbe Ohr betroffen?




            Zuletzt geändert von noce; 01.09.2019, 17:15.

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            • #7
              Hallo zusammen
              Ich hab auch seit 2015 Tinnitus auch dem linken Ohr .Bei mir war es ein Schlagartiger wahnsinniger Ohrendruck auf dem linken Ohr was nach ca 5 Stunden wieder weg war. Etwa 2 Wochen Später wachte ich dann mit Tinnitus auf und ist seitdem nicht mehr weggegangen . Was mir aber seit dem mehr Probleme macht sind meine 5 Hörstürze seit 2017 mit Tinnitus am rechten Ohr zum Glück hab ich es aber mit Kortisoninfusionen immer wieder wegbekommen. Meine Ohrenärzte wissen auch nicht warum die immer wieder kommen, das einzige was wir im MRT gesehen haben ist das die rechte Kieferhöle verschattet ist .Daraufhin wurden mir vier Wurzelbehandelte Zähne gezogen weil die in die Kieferhöle ragten und evtl- Entzündungen hervorgerufen haben.Hatte aber nach der Zahngeschichte wieder einen Hörsturz mit Tinnitus wurde auch wieder mit Kortisoninfusionen behandelt. Mir ist aufgefallen wenn ich Muskelentspannende Mittel wegen Bandscheibe genommen hab oder z.B. Ginko hatte ich wieder viel mehr Ohrdruck und lauteren Tinnitus.Des weiteren wird meine Kieferhöhle nicht frei obwohl ich schon relativ viele Mittel ausprobiert habe. Meine Ohrenärzte wollen jetzt die Kieferhöle operieren um das Sekret der Kieferhöle abzusaugen aber sie können mir nicht sagen ob es mit den Ohren besser wird .Vieleicht hat jemand auch ähnliche Symtome und kann mir noch einen Rat geben.

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              • #8
                Danke für deine Erfahrungen und Schilderung der Leidensgeschichte, stini! Ich drücke dir für die baldige OP ganz fest die Daumen, berichte danach bitte wieder!

                Wollte dir nur schnell antworten, dass bei mir auch einzelne Medikamente die Ohren schlagartig durchdrehen lassen aber vertrau mir - alles wird wieder besser wenn du diese Dinge gleich wieder absetzt.

                Ginkgo ging bei mir auch total ins negative, Nasentropfen auch und was war es noch ... Anti Allergie Tabletten hatten leider auch eine massive Verschlechterung bewirkt obwohl ich die eigentlich brauche :/

                Probier mal Aspirin, das hilft manchen ...

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                • #9
                  Hallo stini, vielen Dank für deine Schilderungen! Ich habe bei mir auch die Nebenhöhlen im Verdacht, nachdem alles nach einer akuten Nebenhöhlenentzündung in Gang gesetzt wurde. Letzte Woche hatte ich ein paar Tage Schnupfen und da haben kurzfristig beide Ohren gerumpelt. Die Drucksituation war jedoch besser mit dem Fließschnupfen. Jetzt ist der akute Schnupfen abgeklungen und das linke Ohr beleidigter denn je. Ich höre dumpf und das Ohr fühlt sich komplett verstopft ab. Das Knacken und Quietschen sind wieder voll präsent, zum kotzen! Übrigens hatte ich letzte Woche, unabhängig von und noch vor der Verkühlung, auch einen HNO Termin. Wir gingen kurz meinen (unaufälligen, da nur gegen Frühblüher die im September nicht ursächlich sein können) Allergietest durch und seine Aussage war mehr oder minder "Man könne aus ärtzlicher Sicht momentan nicht mehr für mich tun." Die Paukenröhrchen-OP und Trommelfellmassagen sind scheinbar wieder vom Tisch, da ich offenbar keinen Erguss hinter dem Trommelfell habe. Er meinte jedoch, dass es auch bei länger bestehendem Tubenkatarrh ohne Paukenerguss irgendwann meist zur Spontanheilung käme. Man wisse halt leider nicht genau wann dass der Fall wäre, aber ich wäre jung genug, dass sich die Situation verbessern würde. Herzlichen Dank für diese Aussage, die mir herzlich wenig bringt..nach über einem Jahr verlässt mich diesbezüglich die Hoffnung. Ich versuche halt auch mit diesem verdammten Ohr ein halbwegs passables Leben zu führen, es schränkt mich halt in der täglichen Kommunikation stark ein, kostet Konzentration, und das größte Problem, ich hab nach wie vor oft Ohrendruck, Stechen und Schmerz. Naja, mal sehen. Nächste Woche habe ich eine Routinekontrolle bei meiner Hausärztin, da werde ich das leidige Thema erneut ansprechen. Sie hat beim letzten Blick ins Ohr den Tubenkatarrh noch eindeutig gesehen, auch wenn das Trommelfell an sich zum Glück nicht entzündet war. Lg und schönen Sonntag. Noce, die gerade von einem 6 km Lauf in der Sonne zurück gekommen ist =)
                  Zuletzt geändert von noce; 22.09.2019, 15:01.

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                  • #10
                    Habt Ihr denn schon mal probiert, Euch das Ohr aussaugen /Schmalz und eventuell Eiter oder Sonstiges absaugen zu lassen? Okay, da muß man vorsichtig sein; ich habs mal machen lassen, für den Tinnitus war das nicht wirklich gut, aber das mit dem Knacken und Ohr zu war danach weg.

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                    • #11
                      Hallo Noce,
                      vermutlich ist durch die Entzündung wieder die Tube geschwollen. Ich erinnere mich, dass bei meiner damaligen heftigen Erkältung mit Mittelohrentzündung beide Ohren mindestens sechs Wochen zu waren. Hören war gedämpft und das Knacken und Quietschen kamen noch dazu. Sogar das Sprechen war wegen der eingeschränkten Hörfähigkeit und dem dauernden Knacken sehr anstrengend. Therapie bestand in Nasensprays, Inhalieren, Salzspülungen und Valsalva (ist Dir ja selbst alles bekannt). Tatsächlich hat sich das über die Zeit gegeben, Verbesserung kam schleichend, allerdings ist ein gewisser Druck auf den Ohren mit Belüftungsstörungen geblieben. Insofern könnten sich bei Dir nach und nach die akuten Symptome wieder legen, so wie es Dir der HNO gesagt hat. Und mit jüngerem Alter hat man tatsächlich mehr Chancen auf eine Verbesserung (gebe auch bei mir die Hoffnung nicht auf, obwohl schon in hohem Alter).
                      Weiter gute Besserung.
                      Gruß Sisco

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                      • #12
                        Hallo Sisco, erneut bin ich sehr dankbar für deinen Post. Es tut gut so was nach der Arbeit zu lesen, denn der Inhalt spricht mir förmlich aus der Seele! Es ist wirklich kaum zu beschreiben oder nachzuvollziehen, wie anstrengend Sprechen, (Zu)hören und auch lesen/schreiben in dieser Situation ist. Ich habe manchmal regelrechte Befürchtungen/Ängste wenn ich zb in der Arbeit etwas präsentieren muss, dass in diesem Moment die Knackkaskade kommen könnte. Ich hatte echt schon Tage, wo ich an meinem Verstand und meiner Fähigkeit in meiner Muttersprache zu kommunizieren, gezweifelt habe..Oft habe ich schon Hemmungen zu sprechen, weil dadurch Gluckern, Knacken, Quietschen ausgelöst wird..Das schöne ist, dass es mir sofort mental besser geht, wenn das Ohr auch mal nur für Stunden Ruhe gibt. Dann ist auch sogleich die Konzentration viel besser, was mir wiederum zeigt, dass meine Beeinträchtigungen wirklich "nur" vom Ohr herrühren, umso schlimmer dass es keine weiteren Therapieansätze geben soll.. Heute war es zB. in der Früh wieder furchtbar, abends geht es aber eigentlich..hatte in den letzten Stunden nur minimal Probleme. Es kommt allerdings zur Zeit auch (achtung grauslich!) gelbes Zeugs aus den NNH, wohl noch Nachwehen vom akuten Schnupfen.. Aber solche Ohrenprobleme wünsche ich wirklich niemandem, ich arbeite in der Wissenschaft und frag mich oft wann ich mal wieder meine geistigen Kapazitäten voll ausschöpfen kann..ohne Ohrenleid.
                        Ich wollte mir übrigens dein Video anschauen, Sisco, leider hatte ich damit Wiedergabeprobleme.
                        Achso und im Übrigen glaube ich jetzt nicht, dass mein Alter entscheidend sein soll bei der Chance auf Verbesserung..ich bin kein Kind mehr, ergo ist die Ohrtrompete ausgereift, ob ich jetzt 30, 50 oder 70 bin..ob das die Tube juckt?
                        Wie lange hast du denn mit den Ohrgeräuschen (Rumpeln, Knacken, Quietschen) akut rumhantieren müssen? Bei mir geht das jetzt seit einem Jahr und nervtötend ist gar kein Ausdruck dafür. Es ist nicht immer gleich stark, aber immer noch viel zu leidensbehaftet. Ich hab immerhin schon halbe Urlaubstage von dieser Problematik erlebt, aber es gab faktisch keinen einzigen Tag wo es nicht zumindest im liegen (da Druck am Ohr) Beschwerden gab. Das Problem ist ja nicht nur das Geräusch allein, sondern der immer wieder auftretetende Druckschmerz und das Ohrenstechen, dass meinen Alltag einfach nur unberechenbar werden lässt.Schönen Abend in die Runde. Noce

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                        • #13
                          Guten Morgen Noce,
                          ich kann gut nachempfinden, wie beeinträchtigt Du zeitweise bist, besonders in der beruflichen Situation. Ich war damals schon aus dem Arbeitsleben ausgeschieden und hatte dementsprechend etwas mehr Gelassenheit. Meine Beschwerden (Knacken, Quietschen, zeitweilig doppelt Hören etc) hielten ca 6 - 8 Wochen an, danach wurde es besser. Ob das von den verschiedenen Sprays (abschwellende, kortisonhaltige, Pflegesprays), Inhalationen oder einfach den Selbstheilungskräften zugerechnet werden konnte, weiß ich nicht. Aber wie ich schon schrieb, ist das Problem der zeitweise eingeschränkten Tubenbelüftung nie ganz weggegangen. Dass Du besonders im Liegen die Problematik hast, bestätigt ja die enge Tube, die sich durch die Liegeposition noch mehr verengt. Ich denke, dass die eingeschränkte Tubenbelüftung von mehreren Faktoren begünstigt wird (z. B. Enge im Bereich Nasenscheidewand, Verspannungen der Muskeln, die auf den Bereich der Ohrtrompete wirken). Wenn dann noch ein Infekt dazu kommt, wird das Problem deutlich. Das Ohrenstechen habe ich übrigens auch immer noch, immer nur kurzzeitig und aushaltbar.
                          Bestimmt wird es besser, wenn der Infekt ganz abgeklungen ist. Du solltest unbedingt auf eine gute Belüftung achten. Vielleicht kann auch eine erneute Tubendilatation helfen. Bei dem ersten Eingriff hattest Du von einer leichten Besserung berichtet.

                          In dem Video, das Du nicht öffnen konntest, wurde auch gesagt, dass man durchaus langanhaltend Kortisonspray verwenden kann. Vielleicht hilft das, den Entzündungsprozess zu stoppen. Von über einen langen Zeitraum angewandten Nasenspülungen wurde abgeraten. Aber höre es Dir selbst mal an.
                          Hier noch einmal der Link, vielleicht klappt es ja diesmal. Wenn nicht, versuche den Beitrag selbst aufzurufen unter:
                          Deutschlandradio Sprechstunde, der Beitrag war vom 3.9.2019.

                          https://www.deutschlandfunk.de/hals-...icle_id=457825

                          Neben allem wünsche ich Dir, die Zuversicht nicht zu verlieren.

                          Gruß, Sisco

                          Kommentar


                          • #14
                            Frage an euch beide als ebenfalls Betroffener von Ohrendruck und Knacken, dadurch Konzentrationsprobleme:

                            - Konnte man bei euch per Ultraschall oder MRT eine Nebenhöhlenentzündung nachweisen? 2 HNOs konnten dies mit Ultraschall bei mir nicht

                            - Habt ihr so wie ich Dauerallergien (Hausstaub) und seid ständig verschnupft?

                            - Was passiert bei euch im Ohr wenn ihr diesen Nasendruckausgleich macht? Bei mir wie erwähnt das linke Ohr bleibt gleich, das rechtw gehr komplett zu -.-

                            - Konntet ihr nachvollziehen wann euer Problemohr am besten ist? Waren das zufällige gute Tage oder geht das mit etwas einher zb nach Nasenspray oder Inhalieren zuverlässig besser?

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                            • #15
                              Hallo Remedy,

                              bei mir wurde schon zweimal ein CT der Nasennebenhöhlen gemacht, jedesmal ohne Befund.
                              Beim Valsalva gelingt es mir oft, dass beide Ohren "ploppen", aber auch hin und wieder, dass es garnicht geht oder nur ein Ohr aufgeht. Wenn es klappt, ist natürlich das Druckgefühl erst einmal weg, kommt aber kurz darauf zurück. Falls Valsalva nicht gelingt, sollte man lt. meinem HNO dies keinesfalls mit "Gewalt" versuchen, da dies das Innenohr schädigen könne.
                              Ich habe schon sehr viel konservativ probiert, kann aber nicht sagen, was eindeutig eine Besserung bringt. Wenn ich z. B. ein Pflegespray (Hyaluron) nehme oder Nasenspülung mache, ist direkt danach das Quietschen da (kommt wohl von der zugeführten Flüssigkeit, die den Raum erstmal weiter verengt). Hilfreich ist bei mir immer, draußen an der frischen Luft zu sein oder auch ein Besuch im Soledampfbad.
                              Warst Du denn schon einmal beim HNO und hast den Druckausgleich testen lassen? Tympanometrie war bei mir ohne Befund, bei der Tubenmanometrie reagierte jedoch ein Ohr nicht. Letztere Untersuchungsmethode ist aufwändiger, macht der HNO aber wohl nicht. Ich war damals in der Uniklinik in Frankfurt. Als Therapie Kortisonspray und halbstündliches Valsalva mit der Empfehlung, bei Nichtfunktionieren eine Tubendilatation vorzunehmen.
                              Du erwähntest, dass Du Allergiker bist. Hast Du schon einmal an eine Hyposensibilisierung gedacht. Inzwischen kann man diese mit Tropfen oder Tabletten zuhause vornehmen und muss nicht wöchentlich zum Spritzen. Die Entzündungsreaktion der Schleimhaut trägt ja auch zur Beeinträchtigung der Belüftung bei.

                              Gruß Sisco

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