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Die 3-Monats-Frist. Leider Realität?

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  • Die 3-Monats-Frist. Leider Realität?

    Hi

    Wollte hier mal fragen was ihr von dieser gängigen Schulmedizin Meinung haltet das ein Tinnitus der nach 3 Monaten immer noch besteht quasi als unheilbar gilt. Sind hier welche unter euch wo es über diese 3 Monate hinaus noch besser wurde oder gar ganz weg ging? Denn wenn man diesen Faktor "Hoffnung" durch diese doch sehr knappe Zeit entzieht, wird es ja geradezu unerträglich. Man klammert sich ja doch irgendwie immer an diese Hoffnung das es noch mal weg geht. Die Frage ist halt was es für Erfahrungen mit eventueller Spontanheilung über diese 3 Monate hinaus gibt. Oder muss man sich tatsächlich nach 3 Monaten damit abfinden sein restliches Leben mit diesem Dreckston gestraft zu sein? Leider findet man im Netz zu dem Thema mehr Panikmache als alles andere.

  • #2
    Hallo
    Du findest hier im Forum immer wieder Fälle, wo der Tinnitus nach 9 Monaten oder später gebessert hat, musst einfach die Threads durchlesen.

    Das mit den 3 Monaten ist eine Theorie, die andere Theorie meint, dass ein Tinnitus nach 3 Monaten subakut ist, erst nach 12 Monaten dann chronisch.

    Es ist wie bei einer Hirnerschütterung, die in der Regel nach 3 Monaten heilt, aber es gibt die Ausnahmen, die erst nach 12 Monaten heilen.

    Also 12 Monate abwarten und die Ohren schonen.


    Gruss von Maria

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    • #3
      Kannst du "Ohren schonen" etwas weiter erläutern? Gibt es noch mehr außer das offensichtliche wie keine laute Musik direkt auf die Ohren usw, was man meiden sollte?

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      • #4
        Über 3-, 6- oder 12 Monatsfrist streiten sich die Gelehrten.Generell Ohrstöpsel im Freien. Es gibt weiterhin ototoxische (also für die Ohren schädliche) Stoffe / Substanzen. Dazu könnten bestimmte Zahnpasten zählen, Tonicwasser, Nikotin, Aspirin und noch vieles andere (einfach mal Wikipedia-googeln). Die gilt es, zu vermeiden. Elektronische Zahnbürsten nehme ich nicht mehr (Lärm). Tinnitus ist Glaubenssache. Man darf hoffen. Was man als Neuling nicht glaubt: Der Mensch gewöhnt sich auch an diesen Irrsinn. Er ist da, geht nicht wieder. So sieht es für beinah alle von uns aus. Eine Zeitlang versucht man vieles - eben dies, an was man glauben will (findest Du alles iin den Threads). Wenn man parallel dazu beginnt, von der inneren Haltung her mit dem Gedanken zu leben, dass es keine Heilung gibt, macht man nichts falsch. So ist es leider, und darum schreiben viele der "Alten" hier nicht mehr, weil sie das wissen. Weil es nicht einfach ist, dies an die Neuen zu kommunizieren. Positiv: Bei einem Freund von mir ist der Tinnitus nach 6 Monaten verschwunden. Bei mir leider noch nicht mal nach 14.
        Zuletzt geändert von Klingsohr; 01.03.2019, 09:21.

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        • #5
          Genau Klingsohr, was noch dazu kommt ist das Dauer-Mikrowellen-Telefonieren.

          Schaut einmal, was mit den Ameisen passiert:

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          • #6
            Eindach irre. Vielleicht sterben die Menschen so aus. Ich habe ein Handy, welches nur telefonieren kann, sonst nichts. Lege es in der Wohnung oft in weite Ferne, schon gar nicht ins Schlafzimmer. Erreichbarkeit / Mobilität und der ganze Schwachsinn, den man uns zum Nutzen des Profits schmackhaft machen will - das alles erreicht mich schon lange nicht mehr. Arbeitgeber? Denen sage ich klipp und klar, wie das bei mir läuft. Vergesst es, mich außerhalb der Arbeitszeit ausser über email erreichen zu wollen. Konsequenzen? Gerne doch! Meine Gesundheit ist wichtiger. Irgendwann ziehe ich sowieso in ein Esoterik-Zentrum auf La Gomera, oder ins Zen-Kloster nach Osaka. Nein, lieber nach Frisco, da ist Musikhören erlaubt ;-)

            Mein Brumm-Tinnitus rechts kommt allerdings bestimmt nicht vom Handy, als Linkshänder halte ich es nur an das linke Ohr. Aber das Gezische links, - an das ich mich schon so gewöhnt habe, dass ich vergessen habe, wann genau, - und durch was bedingt! - es anfing - das könnte daher stammen. Oder vom Musical-Box-Konzert in Chemnitz 2010. Oder vom Pistolenschuß 1997. Oder vom Stress 1998. Oder vom Bisoprolol und Telmisartan ab 2012. Oder vom Wasserstand der Oder ;-)

            -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
            Der Tinnitus verhält sich zum Wirt wie Magnum zum Gästehaus.

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            • #7
              Eigentlich geht es uns wie diesen Ameisen: entweder erholt sich unser Ohr oder eben nicht.

              Die Chance steht 2/3 für Genesung.

              Aber ein Trauma wird immer zurückbleiben, denn man weiss ja nicht genau, wie viel die Ohren künftig vertragen, zudem ist ein einmal geschädigtes Ohr für immer ein Risiko.

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              • #8
                Zur Info:

                Ärzte unterscheiden zwischen akutem und chronischem Tinnitus. Dauert er länger als einige Monate, wird er als chronisch bezeichnet. Das heißt aber nicht, dass er nicht auch noch nach Jahren verschwinden kann. Diese Einteilung besagt nichts nur wenig über die Schwere oder Prognose
                QUELLE: https://www.apotheken-umschau.de/Tinnitus


                Diese 3-Monate-Frist ist eine theoretische Einteilung, die Patienten nur verunsichert.

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                • #9
                  Hallo,

                  Das mit den drei Monaten hat rein versicherungstechnische Gründe. Deine Ohren sagen nicht "Hey jetzt sind drei Monate um"und entscheiden sich in der Sekunde um Mitternacht dazu, nicht mehr gesund zu werden. Überhaupt sind die Fristen alle ein Schwachsinn. Ich selbst bin meinen Tinnitus nach über sechs Jahren noch losgeworden, ich hatte ihn von einem Lärmtrauma.


                  Ich kann dich also beruhigen! Und ich kann diese Beruhigung sogar begründen. Nervenzellen können sich zwar nicht teilen, aber sie sind extrem zäh und wollen solange sie leben wieder gesund werden! Und was pfeift, das kann nicht tot sein. Die Theorie mit den Phantomschmerzen ist längst widerlegt.

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                  • #10
                    Hoi PavRo
                    Sechs Jahre sind etwas lang, aber immerhin, es freut mich für dich!

                    Was war das für ein Lärmtraume? Beide Ohren?


                    Gruss von Maria

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                    • #11
                      Hallo Maria,

                      Das Lerntrauma war eine Diskothek in der es viel viel viel zu laut war. Es war so laut, dass die Boxen schon bei den meisten Liedern übersteuert haben, und das obwohl es richtig richtig große, quasi mannshohe Lautsprecher waren. Die Techniker hatten einfach keine Ahnung von dem was sie taten. Mittlerweile kann ich darüber aber so gelassen sprechen......

                      Und ja, beide Ohren. Wobei mein rechtes schwer betroffen war, wahrscheinlich weil der Durchmesser meiner Ohrtrompete auf der rechten Seite höher ist.

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                      • #12
                        PavRo, magst Du uns kurz erzählen, wodurch genau Du den Tinnitus besiegt hast, was Du getan oder vermieden hast?
                        Zuletzt geändert von Klingsohr; 16.03.2019, 08:12.

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                        • #13
                          Gerne,

                          Ich habe das meiste in ein Buch geschrieben (ca Dez. 2015 - Feb 2016), das ich hier hochgeladen habe: http://s000.tinyupload.com/?file_id=02879679507938764946
                          Mitte 2016 folgte aber eine Depression, weil ich einen relativ lauten Wohnsitz hatte und bedingt durch dies und Medikamenteneinnahme (Scheiss Antibiotika!) der Tinnitus wieder sehr stark wurde. Dann hat jemand für mich gebetet und mein Tinnitus ging stark zurück, bis er schließlich verschwand. Seit dieser Erfahrung bin ich aus Überzeugung gläubiger Christ.


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                          • #14
                            O. k. aus irgendeinem Grund funktioniert die Editierungsfunktion bei mir nicht ordentlich.
                            Ich wollte noch dazuschreiben, dass ich mit den Maßnahmen aus dem angehängten Dokument schon ziemlich weit gekommen bin, es war schon nur noch in absoluter Stille wahrnehmbar. Dann erst kann das mit dem lauten Wohnsitz (wohnte neben der Straße) und den Antibiotika.

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                            • #15
                              Hallo PavRo
                              Merci für deine Rückmeldung.

                              Mit der Ohrtrompete hat das nichts zu tun, denn die liegt im Rachenraum und führt zum Mittelohr, ist für den Druckausgleich verantwortlich.

                              Meistens ist bei einem Schalltrauma das Ohr mehr beroffen, das auch mehr Schall abbekam, das den Boxen zugedreht war, denn man steht ja nicht gerade vor den Boxen.


                              Gruss von Maria

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