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Pulssynchroner Tinnitus?

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  • Pulssynchroner Tinnitus?

    Hallo,

    Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, aber habe beim durchsuchen leider keinen passenden Beitrag gefunden.
    Hoffe ich finde jemanden der ähnliche Symptome hat und mir evtl helfen kann.

    Zu mir ich bin 28 Jahre und habe seit ca einem halben Jahr beim bücken und im liegen ein rauschen mit Pulsgeräusch im rechten Ohr.
    Das geräusch ist Laut und eindeutig mit dem Puls synchron.
    Sobald ich wieder in aufrechter Position bin ist das rauschen weg.
    Die Symptome tretten meist nur morgens und abends auf wenn der Kreislauf runtergefahren ist.

    Der HNO hat den Verdacht Pulssynchroner Tinnitus, aber da die Beschwerden nicht eindeutigt für Ihn zu definieren sind hat er mich erstmal zum Wirbelsäulenspezialist geschickt.
    MRT soll auch bald folgen.

    Nun zu meinen Fragen.
    Ist das überhaupt ein Tinnitus bzw kann sowas auch Stress bedingt sein?
    Warum geht das Geräusch bei Bewegung bzw in aufrechter Position wieder weg?

    Würde mich sehr über Antworten freuen.

  • #2
    "Ist das überhaupt ein Tinnitus bzw kann sowas auch Stress bedingt sein?"

    Tinnitus ist der zusammenfassende Oberbegriff für jedwede, - also: alle! Ohrgeräusche, : ja, klar.

    "kann sowas auch Stress bedingt sein?" - ja, natürlich, auch, neben zirka 124 anderen Ursachen.

    "Warum geht das Geräusch bei Bewegung bzw in aufrechter Position wieder weg?"

    Es gibt ja zirka 124 Theorien, wie ein Tinnitus entsteht. Wenn wir hier bei Deiner Geschichte einmal jener
    folgen wollen, welche Ohrgeräusche auf ein Mitschwingen (des Trommelfells, der Hörschnecke,
    eines wurmartigen Ohrknochens usw.) zurückführt, verändern sich je nach Körperhaltung die
    Muskeln, der Druck von Muskeln, Knochen, Nerven, Fascien, Blutgefäßen aufeinander bzw. ihr
    Verhältnis zueinander. Wenn wir der Finger in das Ohr stecken, geht der Tinnitus auch oft für
    eben diese Zeit, in der der Finger auf das Ohr drückt (vielleicht das Trommelfell fest hält, am
    Schwingen hindert, oder einen Kanal verschliesst, der für den Transport von Glutamat, Kalium-,
    Kalzium-, Natrium-Ionen in Räume, in die sie nicht gehören, verantwortlich ist, wer weiß?),
    weg. Und so kann er durch das Gesamtverhältnis aller Muskeln,- je nach Körperstellung,- ebenfalls
    beeinflusst werden, da alles mit allen zusammenhängt. Im Liegen hat er dann wohl besonders freie Bahn,
    bei aufrechter Körperhaltung scheint er es am schwersten zu haben. Natürlich ist auch dies nur graue
    Theorie, da wir wissen, das wir besonders und gerade über Tinnitus eben nichts wissen. Ich jedenfalls
    erkläre es mir so, aber im Grunde ist es nur wichtig, zu wissen, dass wir mit dem Aufstehen/Bewegen ein
    Instrument haben, welches uns, - oder einigen von uns,- zeitweise Linderung verschaffen kann. Das ist
    doch schon mal was!


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    • #3
      Hallo Klingsohr
      Wie kommst du auf 124?

      Gruss von Maria

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      • #4
        hallo, ich habe hier jahrelang nicht mehr hereingeschaut. Dem kann ich nur zustimmen, was Klingsohr schreibt, alles hängt mit allem zusammen.
        Ich persönlich schlafe auf einem Nackenheizkissen, das fährt den Tinnitus dann doch herunter , dadurch kann ich ohne Medikamente ganz gut schlafen.
        Es stimmt schon, durch Gymnastik kann man da immer etwas in Bewegung bringen, immer an den Verspannungen arbeiten.
        viele Grüsse Carolina
        Es gibt viele Wege. Folge dem Richtigen.

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        • #5
          Vielen Dank für die Antworten.

          Was mich nur irritiert ist die Aussage des HNO das ein pulssychroner Tinnitus meist von einer Quelle kommt ( Tumor, Fistel usw.)
          ​​​​​​Das ganze belastet mich so stark, daß ich es teilweise schon im Sitzen bekomme.
          Was aber ja für einen Stress bedingten Auslöser sprechen würde.

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          • #6
            Hi Maria,

            wäre ich Bob Dylan, würde ich sagen: entweder 124, oder 156 .... nein, es gibt sehr viele, soll das bedeuten ...

            https://www.tinnitracks.com/de/tinnitus/ursachen

            Und Janpt, jeder HNO, wirklich jeder, sollte als erstes durch ein MRT abklären lassen, dass Tumore ausgeschlossen sind. Dazu sind die auch sogar verpflichtet. Also, besteh darauf, dass schnellstens abklären zu lassen! Morbus Meniere und Otosklerose kann man ebenfalls danach gut abklären/ausschließen. Die Psychologie-Empfehlung resultiert vielleicht aus der Beobachtung des Arztes, dass Du sehr unter der Sache leidest, auch da wird ja eine Einschätzung seitens des HNO vorgenommen, ob Du zum Beispiel zur Ergotherapie sollst, usw. Selbst wenn der Mist ein Leben lang bleibt, wirst Du Dich besser daran gewöhnen, als Du es momentan für möglich hälst - versuche Dein Leben normal zu leben, aber Deine Ohren mehr zu schützen. Ein einmal gestörtes Gehör ist leider auch anfälliger, also zum Beispiel Ohrstöpsel auf der Strasse tragen. Viele hier sehen in Alkohol nicht so das Problem, im Gegenteil trinken manche ein Glas Wein am Ende des Tages, und der Tinnitus wandert in den Hintergrund ... will nicht dafür werben, aber ein Glas täglich, wenns hilft, nicht an dem Mist zu verzweifeln? Muss jeder selber wissen ... ich komme übrigens ohne aus, mir hilft seltsamerweise Kaffee in Mengen ... man sagt, wegen des Schwefel-Anteils ... und ja: die Vorfreude am Nachmittag nach der Arbeit darauf wohl auch ...
            Zuletzt geändert von Klingsohr; 04.02.2019, 12:51.

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