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Andreas

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  • Andreas

    Hallo, möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Andreas, knapp 60 Jahre alt und Krankenpfleger von Beruf.
    Letzte Woche hat es mich erwischt! Ich kann nicht mal genau sagen wann er kam, aber am Mittwoch vergangener Woche hatte ich kurz ein fiepen im Ohr, wie viele das auch schon hatten, es verschwand wie immer. Es kam aber immer öfter über den Tag und maifestierte sich etwa ab Donnerstag. Doch durch die Arbeit hat man ihn nicht permanent wahr genommen. Von Donnerstag auf Freitag war er schon sehr aufdringlich. Bin nach der Arbeit zum Bereitschaftsarzt und er hat mir Kortisoninfusion gegeben. Hat prima geholfen. Der nächste Bereitachaftsarzt hat diese Infusion nicht gegeben und so hat sich der Tinnitus nach einem Tag wieder eingeschlichen. Mache jetzt, nachdem ich heute beim HNO Arzt war eine Tablettentherapie. Wie würdet ihr meine Chancen einschätzen, nachdem die erste Therapie sogut angeschlagen hat?

  • #2
    hi,

    kann nur aus eigener erfahrung sprechen cortsion tabletten haben bei mir keine besserung gebracht


    mfg

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    • #3
      Wobei er nicht von Tabletten, sondern von Infusion schreibt, da kann die Wirkung 10x höher sein. Hatte ich, auch nur einmal, weil Selbstzahlung; es hat den Tinnitus ein paar Tage zurückgedrängt, aber dann kam er wieder durch. Wenn Du 1000,- EU übrig hast, versuch vielleicht noch die hyperbare Sauerstoffkammer.

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      • #4
        Habt ihr das auch? wenn ich mich bewege wird der Tinnitus leiser, manchmal wenn ich dann verharre bleibt er auch leiser, wird dann aber wieder stärker. Oder ist das nur Einbildung, weil ich mich vielleicht auf was anderes konzentriert habe?
        Haben hier im Forum schon positive Erfahrungen bezüglich Naturheilkunde gemacht, wird ja selbst des öfteren in renomierten HNO Praxen angeboten. Hoffe, ich gehe euch mit meinen Fragen nicht auf die Nerven, aber man steht plötzlich so allein da und man kann sonst niemanden fragen und ich möchte mich noch nicht damit abfinden.
        Wie sind hier die Erfahrungen mit pipamperon? Ich kann nicht schlafen, komme höchstens auf eine halbe oder einer Stunde in der Nacht. Soll ja relativ harmlos sein im Vergleich zu den anderen Medis.
        Zuletzt geändert von Zotti; 18.01.2019, 16:09.

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        • #5
          Andreas, solange die Wissen- und Ärzteschaft nicht weiss, wie und weshalb Tinnitus entsteht, wird es auch keine zuverlässige Behandlung geben. Wie in anderen Krankheitsfeldern gibt es auch hier hunderte Anbieter von Heilmethoden und Mittelchen, die alle rein gar nichts bringen, ausser dir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Falls es blöd kommt, bleibt dir wie vielen Anderen auch, zu lernen, damit zu leben und umzugehen. Diese Tatsache ist nicht die Beliebteste, aber einzig wahr. Viel Erfolg.

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          • #6
            "Habt ihr das auch? wenn ich mich bewege wird der Tinnitus leiser, manchmal wenn ich dann verharre bleibt er auch leiser, wird dann aber wieder stärker. Oder ist das nur Einbildung, weil ich mich vielleicht auf was anderes konzentriert habe?"

            Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Wir alle lauschen, - am Anfang wie irre, - ständig in uns hinein, ob diese jene Stellung des Gebisses-, diese oder jene Variation des Valve-, dieses oder jenes Nackenstrecken,- (ich ziehe mal die Conclusio: Jede Muskelbewegung überhaupt!) - uns Linderung oder Verstärkung bringen; wo vielleicht die vermeintliche Ursache für den Quälgeist liegen könnte.

            Die Erklärung, die ich für mich gefunden habe, ist folgende: Tinnitus ist oft gar kein Phantomgeräusch! Es ist ein Geräusch, was nicht "draussen" ensteht, und hinein gehört wird, sondern ein Geräusch, welche innen ensteht, und vom Gehirn wieder in die Ohren geleitet wird. Somit ist es real! Folgt man einigen Wissenschaftlern, entsteht es zumeist bei dem (in der Zuschaltung der alten Synapsen fehlgeschlagenen) Versuch, das Hörvermögen nach einem Hörsturz wieder zu reparieren, bzw. strömen Ionen weiterhin dorthin, wo sie während des Hörsturzes nichts nützen, weil kein Schall mehr übertragen wird. Diese Ionen stauen sich, und brechen in Räume ein, wohin sie nicht gehören. Und dort bringen sie dann etwas real und in Wirklichkeit zum Schwingen, sagen wir: Das Trommelfell (man spricht auch von der Hörschnecke, oder einem mitschwingenden Knöchelchen, oder dergleich, ganz egal, hier). Dieses Schwingen ist unser individuell gehörter Tinnitus! Stecken wir den Finger ins Ohr, halten wir damit das schwingende Trommelfell (oder die Hörschnecke z.B.) fest, und es ist Ruhe (für diese Zeit). (Hier alles sehr vereinfacht wiedergegeben, weil es hier nichts zur Sache tut, ob Kalium-, Kalzium, Natrium-Ionen, usw.)

            Alles hängt mit allem zusammen - also übt auch jede Muskelbewegung (zumal jene Bewegungen im Hals, Nacken und Kopf!) einen gewissen Einfluss auf das Trommelfell aus ,- daher die Unterschiede von "mal lauter, mal leiser, mal Zischen, mal kein Zischen - usw... Eine bestimmte Muskelstellung, - Anpassung,- wirkt auch auf das Trommelfell, welches damit mal mehr, mal weniger schwingt! Der Leidende aber glaubt stets, er sei dem Geheimnis der Ursache auf der Spur, aber ich halte das für Zeitverschwendung. Wie gesagt, ich klopfe 30 min auf den Ohrstöpsel im betreffenden Ohr, und dann habe ich ein paar Stunden komplett Ruhe, was sensationell ist. Funktioniert leider nur bei Tieftönern.
            Zuletzt geändert von Klingsohr; 20.01.2019, 12:40.

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            • #7
              Also bei mir war Cortison das einzige Mittel, dass einen direkten Einfluss hatte.
              Bei mir piept´s... Und summt... Und rauscht... Und brummt... Und pfeifen tut´s erst recht.
              Und darum gehts mir schlecht!

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