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Brummton auf dem rechten Ohr

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  • Brummton auf dem rechten Ohr

    Hallo zusammen.

    Ich habe die Tiefen des Internets nach meinem Problem durchgeschaut und so relativ viel über "meine" Form des Tinnitus gefunden. Leider allerdings immer nur bruchstückhaft - nie passt alles. Darum wollte ich hier einfach mal mein Problem schildner und hoffe, dass sich jemand findet, der mir eventuell raten kann und/oder sogar weiß, worum es sich handelt.

    Kurz zu mir: bin 33 Jahre alt und hatte 2016 akkuten Tinnitus, welcher sich allerdings nach einigen Wochen Panik, wahllosem Magnesium, Ginko und Vitamin B12 Schlucken weder verbessert noch verändert hat. Nach einer Kurzschlussreaktion von meiner damaligen Lebensgefährtin - mir einfach mal eine halbe Tablette von ihrem Mirtazapin zu geben - konnte ich endlich durch schlafen und warum auch immer (ich hinterfrage es gar nicht erst) geriet mein Tinnitus in den Hintergrund. Entweder ist er sehr leise geworden oder ich habe mich daran gehöhnt. Ich nehme ihn nur noch nach sehr lautem Umgebungstrouble wahr oder kurz nach dem Aufwachen. Bis dato kam ich super klar. Alles top. Wenn mir die Welt dann doch einen Tick zu laut sein sollte, habe ich einfach Ohrstöpsel benutzt. Musik und TV nutze ich seit dieser Zeit exklusiv nur noch mit Ohrstöpsel.

    Nun, bis vor wenigen Tagen. Da fiel mir dann auf, dass ich auf dem rechten Ohr einen eigentümlichen Brummton habe. Er ist nicht laut; man hört ihn auch nur, wenn es still ist oder ich im Bett liege und schlafen möchte. Vielleicht könnt Ihr euch vorstellen, wie mich das erschrocken hat. "Nicht schon wieder!" dachte ich mir und hab mir dann aus Verzweiflung die Ohren zu gehalten ...

    Und es war still. Ohne Spaß. Es war still, als hätte ich das Geräsch nie gehört. Ich habe demnach dann mal erst alle üblichen verdächtigen kontrolliert: Kühlschrank; Subwoofer; so ziemlich alles, was für einen Grundton sorgen könnte. Nun, ich nehme an, mittem im Keller und geschlossenen Türen sollte nichts für Dauerbeschallung sorgen - ich hab das Brummen auf dem Ohr.

    Es fühlt sich an, als würde es leicht vibrieren. Also, zumindest bilde ich mir das ein. Das Geräusch und Gefühl hört mit Ohropax auf. "Gott sei Dank!" dachte ich mir und verbringe seither auch ausnahmslos die Nächte mit Ohropax. Ebenfalls seltsam: wenn ich mit jemanden spreche oder etwas im Alltag erledige - keine Spur vom Brummton. Erst, wenn es still wird, kommt er. Was mitunter zu grotesken Situationen führt, wenn ich im Bett liege, es zunächst ohne Ohropax versuche und aufgrund meiner Herzklappenprothese, welche dieses typische Klick-Geräusch macht - dann da liege und es ungefähr so klingt: *brumm* *klick* *brumm* *klick* *brumm* *klick* *brumm* *klick* Als würde das Brummen für diese Sekunde des Klickens aussetzen. Was es auch tut. Es geht nicht unter oder wird verdrängt, es hört tatsächlich auf. Ebenso beim raschen bewegen des Kopfes.

    Was ich gelesen habe ist, dass die HWS für diese Art von Tinnitus sorgen kann. Eventuell verständlich, denn vorletzte Woche habe ich in der Mittagspause auf der Arbeit ein kleines Schläfchen gehalten und bin mit der Mutter aller Genickschmerzen aufgewacht; welche ich immer noch habe.

    Darum ... Hilfe? Was kann das sein? MIr ist klar, dass laut Definition jedes Geräusch, welches man nur selbst hört, ein Tinnitus ist - doch so einen seltsamen habe ich bis dato noch nicht erlebt.

    Edit: was eventuell noch wichtig ist ...

    - Ich hatte die letzten 1 3/4 Jahre vermehrt immer Ohropax in Gebrauch. Wegen Ruhe und weil ich mich dadurch "besser" gefühlt habe. Das hatte aber nicht viel mit dem Tinnitus zu tun, sondern vielmehr weil ich so alle andere Geräusche ausblenden konnte.

    - Genickschmerzen sind nach wie vor da; ich hatte aber noch keine Überweisung oder Untersuchung vom Arzt.

    - Hatte die letzten Wochen vermehrt ein Muskelzucken in der linken Hand am Daumen oder auch Handballen. Manchmal auch am Augenlied. Aber ob dies relevant ist, weiß ich nicht. Dachte, ich erwähne es dennoch.


    Edit²:

    Ich nehme natürlich aufgrund meiner Vorerkrankung Medikamente. Diese wären:

    - Marcumar (je nach Bedarf, um den Wert zu halten)
    - Bisoprolol (Kardiologe meinte, es wäre "gut" - ob es überlebenswichtig ist, weiß ich nicht. Hausarzt sagt "Nein.", Kardiologe sagte nur einmal, dass es unterstützt, aber seither nimmt es jeder einfach "hin", dass ich das auch täglich nehme.)
    - Mirtazapin ( 1/2 Tablette). Macht inzwischen nicht mehr müde, aber "man nimmt es, weil's geholfen hat." Na ja ...

    Zuletzt geändert von Wallace86; 30.12.2018, 18:30.

  • #2
    Servus!

    Also, mein Hausarzt meinte, dass eine halbe Tablette Bisoprolol bei mir schon fast vernachlässigbar wäre; der Kardiologe sagt gar nichts dazu.
    Momentan ist mein Brummen wieder ... ich sage mal - weg. Zumindest höre ich ihn nicht; habe auch Kopfhörer auf und bin leise ein Video anschauen. Oder zumindest bemerke ich ihn nicht.

    Seltsam: Alkohol macht ihn ... ebenfalls vernachlässigbar. Also zumindest fällt er mir nach 0,5 Bier nicht mehr auf.

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    • #3
      Also eben schriebst Du noch: "- Bisoprolol (Kardiologe meinte, es wäre "gut" - ob es überlebenswichtig ist, weiß ich nicht. Hausarzt sagt "Nein.","
      Plötzlich heißt es: "Also, mein Hausarzt meinte, dass eine halbe Tablette Bisoprolol bei mir schon fast vernachlässigbar wäre;"
      Tinnitus ist auch weg, halbe Flasche Bier löst alle Probleme. Da entlasse ich Dich mal als geheilt - nein, ich entlasse mich aus dem Thread.

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      • #4
        Alter, was geht bei dir schief? Sonst hast du keine Probleme, als hier alles im Detail nach irgendwelchen Lücken zu durchforsten und dich daran aufzuhämgen, oder was? Mein Hausarzt sagt deshalb nein dazu, weil es nach seiner Meinung nach nichts bringt, darum ist es vernachlässigbar. Aber da du offenbar schlechte Laune hast oder verbittert bist, bitte. Nicht mein Schaden.

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