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Knalltrauma durch Marderschreckgeräte

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  • #46
    nicht unbedingt als alleinige Ursache, ich schätze Stress kommt auch hinzu.

    hier mal ein kurz bericht über die dzm Studie




    Macht hoher Blutdruck Tinnitus?
    Die Studie zeigte auch, dass es einen
    Zusammenhang zwischen Tinnitus und
    Blutkreislauf gibt. 43 Prozent der
    untersuchten Patienten hatten erhöhte
    Blutdruckwerte, was in direktem
    Zusammenhang zum Ohrgeräusch stehen
    kann, aber noch weitergehend untersucht
    werden müsste.



    lifestyle.t-online.de/tinnitus-klangtherapie-hilft-gegen-volkskrankheit/id_19897500/index

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    • #47
      Zitat von haegar_ch Beitrag anzeigen
      Kannst Du dir vorstellen, dass hohe Frequenzen dem Gehör weniger schaden, wenn man ihre Lautstärke erhöht? Die Suva hat das vor Gericht bewiesen. Wenn solcher Schwachsinn möglich ist, dann kann man auch Schulungsunterlagen anpassen.
      Zeige mir diesen "Beweis"!

      Grundsätzlich ist aber Lautstärke eine subjektive Empfindung und hat eigentlich nur indirekt damit zu tun, ob ein Schallereignis potentiell schädigend ist oder nicht.

      Zitat von haegar_ch Beitrag anzeigen
      Früher sank die Schmerzgrenze mit steigender Frequenz. Dann kamen die Versicherungen und kehrten das Ganze ins Gegenteil. Die Erklärung, wieso die alte Version stimmt, bezeichnest du als 1000x falsch. Und erklärst, es bleibe für jede Frequenz gleich. Ich glaube dir, dass du es so gelernt hast. Brauchbar ist es nicht.
      Die Erklärung bezeichne ich in der Tat als falsch. Du kannst nicht damit argumentieren, dass bei gleicher Schallintensität bei hohen Frequenzen mehr Energie einwirke.
      Ich halte es für wahrscheinlich, dass die OHCs, welche für hohe Frequenzen zuständig sind, generell schädigungsanfälliger sind, z.B. auch in Bezug auf chemische Einflüsse etc.

      Grüsse TNT

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      • #48
        @Der Gepeinigte:
        Schapowal ist Präsident der Schweizerischen Tinnitus Liga. Er hat bestätigt, das Geräusche ab 100 dB das Gehör augenblicklich schädigen können ohne dass wir das bemerken. Geplant war ein Zeitungsartikel in verschiedenen Tageszeitungen. Der Druck wurde verhindert. Aber im Internet war es bereits aufgeschaltet.
        Entscheidend ist die Frequenzzusammensetzung. Wenn die Schmerzgrenze bei Marderschreck, Katzenschreck und Co unter 100 dB liegt, die Geräte aber deutlich über 100 dB haben ...

        @TNT: ... dann wird klar wieso behauptet wird, die Schmerzgrenze sei unbedeutend. Und die Suva beweist, dass eine Erhöhung der Lautstärke dem Gehör weniger schadet.

        @Mörper: Mit einem verletzten Gehör werden laute Kopfhörer, Disko, Konzerte usw. wesentlich gefährlicher. Und du glaubst wirklich, dass uns die Verantwortlichen darauf Aufmerksam machen?
        Ruf dir doch die Aussage von Der Genervte in Erinnerung:
        Du Glücklicher! Läufst noch unbeschwert mit deiner rosaroten Brille durchs Leben. Banken, Versicherungen, Politikern und Pharmakonzernen traue ich persönlich jede Schweinerei zu. Und wenn ich sage "jede Schweinerei" dann mein ich das auch so.....
        Tinnitus als hohes Piepen? Die Ursache kennt man: www.knalltrauma.ch

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        • #49
          Ich denke, dass eine Erhöhung des Schallpegels in der Tat das Gehör weniger belasten kann. Bspw. kann ein breitbandigeres Geräusch im Tieftonbereich mit Pegel 100 dB (unbewertet) vermutlich kaum ein Lärmtrauma bewirken (ein gesundes Gehör vorausgesetzt), ein breitbandiges Geräusch um 1000 Hz mit Pegel 90 dB hingegen sehr wohl.
          Gegen die hohen Frequenzen hin gilt ähnliches (auch in Bezug auf Töne). In beiden Fällen muss man eventuell die Schmerzschwellen berücksichtigen (es wäre möglich, dass die Formeln zur Berechnung des Schädigungspotentials von akustischen Ereignissen oberhalb der Schmerzschwelle nicht gelten; das weiss ich nicht).

          Grüsse TNT

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          • #50
            Was aber nicht sein kann, ist, dass 111 dB A weniger belastend sind als 98 dB A. Hast Du hier eine genaue Begründung?

            Grüsse TNT

            Kommentar


            • #51
              Macht hoher Blutdruck Tinnitus?
              Die Studie zeigte auch, dass es einen
              Zusammenhang zwischen Tinnitus und
              Blutkreislauf gibt. 43 Prozent der
              untersuchten Patienten hatten erhöhte
              Blutdruckwerte, was in direktem
              Zusammenhang zum Ohrgeräusch stehen
              kann, aber noch weitergehend untersucht
              werden müsste.
              Im höheren Alter ist Bluthochdruck sehr häufig. Ohne Vergleichsgruppe ist dieses Ergebnis damit völlig wertlos.

              nicht unbedingt als alleinige Ursache, ich schätze Stress kommt auch hinzu.
              Na klar, mal wieder Stress. Die Universalerklärung allen Tinnitus-Leidens.

              Kommentar


              • #52
                berichte zufolge wird der tinnitus lauter bei höheren Stress Level und auch höheren Blutdruck, entsprechend bei sehr vielen umgekehrt behandelbar ( verbesserbar). die Tatsache darf nicht ignoriert werden.

                erstaunlicherweise auch oft von Bedeutung wenn der tinnitus nur durch Lärm entstanden ist.

                da tt vielschichtig ist, ist es nur eine Form von tt die ein Zusammenhang zu haben scheinen.
                dennoch sprechen viele darauf an, aussetzt hier im Forum die hartefaelle. aber wem wundert es?

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                • #53
                  @ haeger

                  früher gab es marderschreckgerate nicht.
                  in armen Regionen auf der Welt haben Leute z.b. nicht mal was zu essen....

                  meinst du nicht das du da dich nicht in etwas verbannt hast?
                  komplizierte Vorgänge so erklären zu können ist einfach, weil das Hirn einfache und plausibke antworten sucht, das ist der Charakter der Verschwörung.

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                  • #54
                    Zitat von TNT Beitrag anzeigen
                    Was aber nicht sein kann, ist, dass 111 dB A weniger belastend sind als 98 dB A. Hast Du hier eine genaue Begründung?
                    Das ist sehr, sehr leicht zu erklären. Die Aussage ist nicht von mir, sie wurde von der Suva gemacht. Amtlich dokumentiert. Versicherungen sparen mit dieser Aussage dreistellige Milliardenbeträge. Die 98 dB(A) sind von einem Mosquito, die 111 dB(A) von einem Marderschreck.

                    1969 konnte man zum Mond fliegen. Man hat damals auch die Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs empirisch ermittelt. Mit der damals ermittelten Schmerzgrenze verursachen Mosquito auch bei korrekter Installation in kurzer Zeit Hörschäden.

                    Das “Mosquito“ wird zum Vertreiben von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Die dabei entstehenden Hörschäden werden auf unkorrekte Anwendung und die 98 dB im Nahbereich abgeschoben. Das “Mosquito“ muss mindestens 3 Meter über dem Boden montiert werden.

                    Die Abschiebestrategie bei den Mosquito, widerspricht der Abschiebestrategie bei Marderschreck, Katzenschreck und Co:

                    Der ADAC empfahl mehr als zwanzig Jahre lang mindestens 100 dB für Marderschreckgeräte. Wie viele Marderschreckgeräte musst du zurückrufen, wenn schon 98 dB gefährlich sind? Es gibt Geräte bis zu 140 dB hinauf. Marderschreck und Katzenschreck dürfen auf Kopfhöhe von Kleinkindern montiert werden. Die Suva behauptet einfach, bei Marderschreck seien 111 dB bei weitem nicht gehörgefährdend und die Grenzwerte würden eingehalten.

                    Die Tierschreckgeräte verursachen Knalltrauma, ohne dass wir es bemerken. Den Tinnitus als hohen Piepton und Geräuschüberempfindlichkeit auf hohe Piepstöne bemerken wir später schon. Tinnitus Patienten sind doppelt angeschmiert. Sie müssen ihre Behandlung selber bezahlen und finanzieren damit, dass sie die Ursache von ihrem Tinnitus nicht erfahren. Es muss Unsummen verschlingen, einen solchen Betrug an der gesamten Bevölkerung zu verschweigen (Schulen / Medien)
                    Tinnitus als hohes Piepen? Die Ursache kennt man: www.knalltrauma.ch

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                    • #55
                      oje,,.......

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                      • #56
                        Ich muss mich korrigieren: Es kann tatsächlich Situationen geben, in denen ein Pegel von 111 dB A nicht gefährlich ist, hingegen einer von 98 dB A schon. Zum Beispiel kann eine Frequenz von 1 kHz während vielleicht hundert Millisekunden bei einem Pegel von 111 dB A ohne Schaden vertragen werden, eine Frequenz von 10 kHz mit einem Pegel von 98 dB unter Umständen nicht mehr. Das ist jedoch kaum das, was die SUVA meinte. Hierzu äussere ich mich wahrscheinlich noch.

                        Zu Schapowal: Steht der nicht in Verbindung mit dem (einzigen?) Tinnituszentrum (klingt echt toll, nicht?) in Chur? Die Aerzte dort sind jedenfalls an Inkompetenz kaum zu überbieten.

                        Grüsse TNT

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                        • #57
                          Wer möchte, kann sich selbst ein Bild machen, siehe Anhang!
                          Angehängte Dateien

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                          • #58
                            Zitat von TNT Beitrag anzeigen
                            Ich muss mich korrigieren: Es kann tatsächlich Situationen geben, in denen ein Pegel von 111 dB A nicht gefährlich ist, hingegen einer von 98 dB A schon. ...
                            ... was bedeutet, dass die Berechnungen mit dB(A) in Sachen Gehörsgefährdung absolut unbrauchbar sind.
                            Und mit diesen absolut unbrauchbaren dB(A) Berechnungen wurden Tierschreckgeräte für ungefährlich erklärt. Wurde verschwiegen, dass es mit zunehmender Frequenz immer weniger dB für einen Hörschaden braucht.

                            Wegen diesem Verschweigen existiert dieses Forum. Deshalb haben viele ein schlechtes Hörvermögen für hohe Frequenzen und / oder einen Tinnitus als sehr hohes Fiepen!

                            @TNT: Auch Experten können Fehler machen. Die Frage ist nur, willst du weiterhin die Hauptverantwortlichen unterstützen? -> Hauptverantwortliche

                            PS: 111 dB(A) waren bei 16 kHz, die 98(dB(A) bei 17 bis 18,5 kHz
                            Tinnitus als hohes Piepen? Die Ursache kennt man: www.knalltrauma.ch

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                            • #59
                              Zu Schapowal: Steht der nicht in Verbindung mit dem (einzigen?) Tinnituszentrum (klingt echt toll, nicht?) in Chur? Die Aerzte dort sind jedenfalls an Inkompetenz kaum zu überbieten.
                              Es ist sogar noch schlimmer: Schapowal ist der Vorsitzende der schweizerischen Tinnitus-Liga, also der Zweigstelle der DTL in der Schweiz.

                              Wegen diesem Verschweigen existiert dieses Forum. Deshalb haben viele ein schlechtes Hörvermögen für hohe Frequenzen und / oder einen Tinnitus als sehr hohes Fiepen!
                              Aber sind Marderschreckgeräte denn wirklich so weit verbreitet, dass man sie als eine der Hauptursachen von Tinnitus und Hörverlust annehmen kann?

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                              • #60
                                Zitat von TNT Beitrag anzeigen
                                Ich muss mich korrigieren: Es kann tatsächlich Situationen geben, in denen ein Pegel von 111 dB A nicht gefährlich ist, hingegen einer von 98 dB A schon. ...
                                ... was bedeutet, dass die Berechnungen mit dB(A) in Sachen Gehörsgefährdung absolut unbrauchbar sind.
                                Und mit diesen absolut unbrauchbaren dB(A) Berechnungen wurden Tierschreckgeräte für ungefährlich erklärt. Wurde verschwiegen, dass es mit zunehmender Frequenz immer weniger dB für einen Hörschaden braucht.

                                Wegen diesem Verschweigen existiert dieses Forum. Deshalb haben viele ein schlechtes Hörvermögen für hohe Frequenzen und / oder einen Tinnitus als sehr hohes Fiepen!

                                @TNT: Auch Experten können Fehler machen. Die Frage ist nur, willst du weiterhin die Hauptverantwortlichen unterstützen? -> Hauptverantwortliche

                                PS: 111 dB(A) waren bei 16 kHz, die 98(dB(A) bei 17 bis 18,5 kHz
                                Tinnitus als hohes Piepen? Die Ursache kennt man: www.knalltrauma.ch

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