Ich habe jetzt seit 2 Monaten mit einer Hanfsalbe experimentiert, wie folgt: Nachts Ohrstöpsel aus weichem Kunststoff in die Salbe getunkt, Stöpsel über Nacht ins Ohr, manchmal dazu an den Abenden vorher beide Ohren vorn und hinten mit der Salbe eingerieben. Es gab ein absolut angenehmes, warmes Kribbeln, manchmal auch ein leichtes Stechen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich mir dabei etwas absolut Gutes tue. Manchmal kribbelte es Stundenlang im Ohr, man spürte sofort: da geschieht etwas Positives, da heilt etwas! Seit 2 Tagen bin ich jeweils, und zum ersten Mal nach zirka 2 1/2 Jahren aufgewacht ohne das rechtsseitige Brummen im Ohr am Morgen, es ist reduziert auf ganz leise Morsetöne und so etwas wie den sanften, leisen Widerhall eines fernen Dröhnens. Schon seit einiger Zeit (und lange bevor Anwendung dieser Salbe) habe ich den Tinnitus fast nur noch nachts oder morgens so richtig penetrant empfunden, tagsüber war er so gut wie ausgeblendet, nur bei relativer Stille kam er durch. Schon das war ein Zustand, mit dem ich gut leben konnte. Es scheint so, als ob jetzt der nächste Schritt geschieht: Das Gespenst verliert seinen Schrecken, und zieht sich schmollend in die Tiefe des Gehörgangs zurück. Das trifft aber nur auf das rechtsseitige Brummen zu, das linksseitige Zischen bleibt von allem, was ich tue oder lasse, unbeeindruckt, aber damit kann ich auch ganz gut leben. Vorher war ich einige Wochen in London, und bezüglich 5G, welches man in London ja jetzt schon hat, habe ich übrigens nicht die geringste Verschlimmerung bemerkt. Den ganzen Lärm dieser Stadt (alleine das Dröhnen in der Tube auf manchen Strecken ist der helle Wahnsinn, die wissen gar nicht, was sie sich damit antun) habe ich stets durch Ohrstöpsel gedämpft, immer und überall. Wenn es nicht wieder Rückfälle gibt, würde ich beinah sagen: Es ist überstanden, und auf ein Minimum reduziert, das man, wenn man über 50 ist, einfach locker wegstecken kann.