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Mein Weg aus der Krise Positiv

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  • Mein Weg aus der Krise Positiv

    Hallo Leidensgenossen,

    ich möchte euch hier meine Erfahrung mit dem Tinnitus mitteilen, mit dem ich seit 7 Jahren zu tun habe.

    Die gute Nachricht ist es gibt einen Weg daraus. Die schlechte ist, es ist nicht so einfach.

    Zu meiner Leidensgeschichte:

    Plötzlich auftretende Pfeifgeräusche auf beiden Ohren mal mehr mal weniger.
    Dadurch Schlafmangel Abgeschlagenheit und keine Kraft mehr im Alltag. Die Pfeifgeräusche steigerten sich von Monat zu Monat.
    Zum Schluss wahren sie so stark als wenn ein ICE neben mir bremsen würde. Jede menge HNO Ärzte verschlissen
    und alle möglichen Entspannungsverfahren ausprobiert. Hätte mir einer gesagt spring in die Weser dann ist der TT weg
    ich hätts gemacht.
    Dann Panikatacken Depressionen und ab in die Psychosomatische Klinik auf allen vieren.
    In der Klinik erstmals Beruhigungstabletten(Tavor). und siehe da TT weg!!!!!!!!

    Das blöde ist nur das Tavor süchtig macht und man muss die Dosis steigern.

    Interessant ist dabei, das Tavor direkt aufs Angstzentrum im Gehirn wirkt und einem die Angst nimmt. Also ist die Angst
    und Aufregung im Zusammenhang mit dem TT zu sehn.

    Ich machte eine Psychotherapie mit Antdidepressiva und Verhaltenstherapie.

    Das dritte Antidepressiva hat dann Wunder vollbracht es heißt Venlafaxin. Dieses AD wird eingesetzt bei
    generalisierten Angststörungen und Depressionen. Vor allen Dingen bei generalisierten Angststörungen lt dt Ärzteblatt.
    Es nahm mir die Panikattacken und vor allen dingen die Angst vor dem TT. Der TT verschwand zunehmend ich konnte mich
    entspannen und wieder vernünftig schlafen.Zum Schlafen bekam zusätzlich ein Medikament was nicht Abhängig macht.
    Wenn der TT auch noch ab und zu extrem lt Pfiff es hat mich nicht mehr aufgeregt.
    Ein Arzt in der Klinik sagte mir, das einzige wirkungsvolle Medikament gegen TT ist Antidepressiva. Es macht
    die Leute entspannt und
    ruhig und damit wird der TT leiser und tritt wieder in den Hintergrund oder ist ganz weg.
    Heute nach sieben Jahren pfeifts manchmal aber es regt mich keinesfals auf weil die Angst davor weg ist.

    Mein Fazit ist und das ist mein Rat an alle gepeinigten, sucht frühzeitig eine Klinik auf und macht eine Psychotherapie
    wenn es nicht mehr geht. Antidepressiva geniessen einen schlechten Ruf , was aber nicht der Wirklichkeit
    entspricht. Sie helfen einem
    die Krise gut zu überwinden. Die Ärzte helfen einem wirklich und man hat, wenn die Therapie anschlägt wieder ein
    sehr gutes Leben.
    Dies soll jetzt keinesfalls Werbung für Antidepressiva sein jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Nur nach meiner Erfahrung hängt Tinnitus ganz viel mit Angst und Stress zusammen. Hat man erst einmal geschafft wieder entspannt zu leben wird der TT weniger. Wie man dahin kommt in dem man sein Leben ändert oder Antidepressiva nimmt oder... muss jeder selbst ausprobieren. Mir hat das Antidepress. Venlafaxin ein neues Leben geschenkt.


  • #2
    Danke für deinen Bericht. Aber ist es wirklich ratsam, den Rest seines Lebens Antidepressiva zu nehmen? Haben die nicht auch negative Langzeitwirkungen?

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    • #3
      Man brauch sie nur über einen begrenzten Zeitraum nehmen bis die Krise überwunden ist.
      Ausschleichen nachdem sich alles beruhigt hat und man wieder stabil ist. Und wenn es nicht anders geht lebenslänglich nehmen besser als völlig gerädert depressiv und verängstigt durchs Leben zu gehen. Ausserdem haben AD nur geringe NW. Auch meine Hyperakusis ist dadurch wieder verschwunden.

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      • #4
        Nicht zu vergessen: die begleitende Psychotherapie. Man muss auch die Ursachen bekämpfen, nicht nur die Symptome.

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