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Meine traurige Geschichte...(Lärmtrauma, Tinitus)

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  • #16
    Huhu Murti 74,

    den Link habe ich Dir geschickt, ich hoffe Du kannst English. Dort herrscht ein reger Austausch und es gibt einen großen Wissensschatz.
    Wie gesagt topaktuell auch die Hoffnung auf neue Therapien. Die Ansätze sind gut, mal sehen wies weiter geht.

    Und nein, ich weiß es ist traurig, aber Cortison wirkt nicht bei Lärmtrauma.
    Was Du da erlebt hattest ist eher die Selbstheilung. Leider kann man eben nichts "machen" gegen Tinnitus bei einem Lärmschaden.
    Deswegen zahlt die Kasse auch keine Infusionen mehr.

    Der Grund warum das überhaupt gemacht wird, ist, weil man dann halt was macht. Ich weiß es klingt schlimm, aber es ist so.
    Bis jetzt sind alle Therapien wirkungslos, bis jetzt. Das kann sich ändern.

    Aktuell wirkt nichts, es gibt die Uniklinik in Regensburg, die am innovativsten sind was Studien und neue Heilmethoden betrifft.
    Tinnitusklinik Uniklinik Regensburg, Dr. Langguth und Mitarbeiter dort haben einen sehr guten Ruf.
    Vielleicht machst Du Dir da einen Termin? Die Wartezeit ist viele Monate, Du kannst Dir einen Termin machen und falls es später
    nicht mehr nötig ist, absagen.

    Übrigens gehen die Ansätze für neue Therapien in eine ganz andere Richtung als Du Dir vorstellst, schätze ich mal. Lies.
    Regensburg zieht bei vielem mit, vielleicht ist das ein Weg für Dich.

    Ich weiß schon warum der Arzt so reagiert hat. Er hat es so nicht ausgesprochen, aber er weiß dass Cortison wirkungslos ist.
    Das gute an der Geschichte ist: Du hast nichts versäumt. Glaub mir. Echt nicht.

    Und ja die Klinik, ich will den Namen jetzt gar nicht schreiben, ist umstritten wie vieles andere auch.

    Und HNOs benehmen sich gerne fürchterlich daneben. Ist mir auch passiert. Genau das Gleiche, mehrmals.
    Du wirst den Arzt gar nicht verklagen können, weil Cortison eben kein Heilmittel ist.

    Gib die Hoffnung nicht auf, als ich vor 17 Jahren Tinnitus bekam weil ich in einer Techno Disko zu nah an den Lautsprechern
    getanzt hatte war ich auch verzweifelt. Er war laut und nervig damals, ich habe eine endlose Ärzteodysse durch gemacht,
    und über die Monate und Jahre wurde er deutlich leiser. Heutzutage ist er fast weg, wenn auch manchmal die Symptome
    wieder kommen. Aber wenn, dann viel leiser, im Alltag kaum hörbar,

    Es gibt Hoffnung, aber bitte setz Dich damit auseinander dass Du vielleicht Deinen Beruf wechseln musst.
    Mit Kopfhörern arbeiten ist so ziemlich das schlimmste was Du machen kannst. Und gehe bitte aktuell auf keine lauten
    Veranstaltungen. Gar nicht, auch nicht mit Ohrstöpseln.

    lg Travelline

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    • #17
      Zitat von Travelline Beitrag anzeigen
      Huhu Murti 74,

      den Link habe ich Dir geschickt, ich hoffe Du kannst English. Dort herrscht ein reger Austausch und es gibt einen großen Wissensschatz.
      Wie gesagt topaktuell auch die Hoffnung auf neue Therapien. Die Ansätze sind gut, mal sehen wies weiter geht.

      Und nein, ich weiß es ist traurig, aber Cortison wirkt nicht bei Lärmtrauma.
      Was Du da erlebt hattest ist eher die Selbstheilung. Leider kann man eben nichts "machen" gegen Tinnitus bei einem Lärmschaden.
      Deswegen zahlt die Kasse auch keine Infusionen mehr.

      Der Grund warum das überhaupt gemacht wird, ist, weil man dann halt was macht. Ich weiß es klingt schlimm, aber es ist so.
      Bis jetzt sind alle Therapien wirkungslos, bis jetzt. Das kann sich ändern.

      Aktuell wirkt nichts, es gibt die Uniklinik in Regensburg, die am innovativsten sind was Studien und neue Heilmethoden betrifft.
      Tinnitusklinik Uniklinik Regensburg, Dr. Langguth und Mitarbeiter dort haben einen sehr guten Ruf.
      Vielleicht machst Du Dir da einen Termin? Die Wartezeit ist viele Monate, Du kannst Dir einen Termin machen und falls es später
      nicht mehr nötig ist, absagen.

      Übrigens gehen die Ansätze für neue Therapien in eine ganz andere Richtung als Du Dir vorstellst, schätze ich mal. Lies.
      Regensburg zieht bei vielem mit, vielleicht ist das ein Weg für Dich.

      Ich weiß schon warum der Arzt so reagiert hat. Er hat es so nicht ausgesprochen, aber er weiß dass Cortison wirkungslos ist.
      Das gute an der Geschichte ist: Du hast nichts versäumt. Glaub mir. Echt nicht.

      Und ja die Klinik, ich will den Namen jetzt gar nicht schreiben, ist umstritten wie vieles andere auch.

      Und HNOs benehmen sich gerne fürchterlich daneben. Ist mir auch passiert. Genau das Gleiche, mehrmals.
      Du wirst den Arzt gar nicht verklagen können, weil Cortison eben kein Heilmittel ist.

      Gib die Hoffnung nicht auf, als ich vor 17 Jahren Tinnitus bekam weil ich in einer Techno Disko zu nah an den Lautsprechern
      getanzt hatte war ich auch verzweifelt. Er war laut und nervig damals, ich habe eine endlose Ärzteodysse durch gemacht,
      und über die Monate und Jahre wurde er deutlich leiser. Heutzutage ist er fast weg, wenn auch manchmal die Symptome
      wieder kommen. Aber wenn, dann viel leiser, im Alltag kaum hörbar,

      Es gibt Hoffnung, aber bitte setz Dich damit auseinander dass Du vielleicht Deinen Beruf wechseln musst.
      Mit Kopfhörern arbeiten ist so ziemlich das schlimmste was Du machen kannst. Und gehe bitte aktuell auf keine lauten
      Veranstaltungen. Gar nicht, auch nicht mit Ohrstöpseln.

      lg Travelline
      Hallo Travelline,

      danke für den Link. Englisch hab ich drauf und werde mich damit mal befassen.

      Bei einem Lärmtrauma hast du was cortison angeht definitiv recht da sich die Verschlechterung nach und nach in den Ohren aufbaut. Leider steht es im Titel falsch und ändern könnte ich zwar den Beitrag aber der Titel lies nicht mehr ändern. Ich hatte ein Knalltrauma - und hier kann ich wirklich sagen das was zumindest die spritzen angeht sehr viel gebracht hat. Ich denke das es auch was damit zu tun hat wie der jeweilige Körper drauf anschlägt. Ich hatte nach der Spritze ein zwei Tage sehr schlecht gehört aber danach gingen sie auf das ich dachte „Wahnsinn wie das wirkt“. Beim Lärmtrauma ist ja der Schaden über einen längeren Zeitraum - da denke ich wie du das cortison auch nicht mehr viel bringen würde.

      Kopfhörer habe ich seitdem alleine aus Angst nicht mehr verwendet. Ich habe mich schon damit befasst was ich im schlimmsten Fall noch so für arbeiten machen könnte, wo es nicht unbedingt auf ein geschultes Ohr drauf ankommt. Ich bin aber noch zuversichtlich. Wenn meine tiefen noch etwas kommen würden könnte ich auf alle Fälle noch brauchbare Ergebnisse erzielen. Es wird auch von Tag zu Tag besser und ich merke es ja auch. Das damals im Internet was von 6 Wochen bei einem Knalltrauma stand hatte mir Ultra Panik gemacht und ich hätte lieber gar nicht ins Internet gehen sollen. Am besten wäre eine stationäre Behandlung ohne Smartphone das beste für mich gewesen.

      Es gibt schon gewisse Vorgaben die man bei der jeweiligen Diagnose einhakten sollte. Bei einem Lärntrauma wüsste ich als Arzt auch nicht wie ich vorgehen würde. Bei einem Knalltrauma sagt man je früher mir der Behandlung angefangen wird desto weniger kann man mir höreinbusen rechnen. Bei einem Knalltrauma wirst du von keinen Arzt hören das man seinen Patienten nicht einmal cortison Tabletten verschreibt. Sogar der letzte Arzt hatte es sehr nett formuliert „Normalerweise Urteile ich über die Behandlungen anderer Kollegen nicht aber ein Knalltrauma ist für mich ein Herzinfarkt. Und wenn er ihnen noch gesagt hat das sie damit arbeiten können wäre das so als wenn jemand einen Herzinfarkt hat und sie ihn noch mehrmals um den maschsee laufen lassen“. In meinen Augen hat er seine ärztlich Pflicht nicht eingehalten. Quasi unterlassen. Warum? Das konnte er mir auch nicht beantworten. Auf alles ist er eingegangen aber nicht warum er so spät damit angefangen hat.

      Beim Tinitus ist es soweit ich weiß so je schneller man mit Infussionen usw anfängt man eine höhere Chance hat diesen wieder loszuwerden. Weder der Arzt noch die MHH (MHH hat nur leichte cortison verschrieben) haben richtig was dagegen getan. Sagt man nicht das in den ersten Tagen die Chance der Heilung groß sind ?

      Glaub es mir - so einer wie der erste Arzt dürfte und sollte in Deutschland nicht praktizieren dürfen. Nicht einmal sein Hörtest hat sich mit dem der MHH gedeckt. Mit dem von der MHH konnte ich nich identifizieren. Das was ich sah hörte ich auch. Aber das vom Arzt ...ich sagte ihm das dies nicht stimmen kann jmd. mein rechtes Ohr auf jedenfall im 6 khz Bereich ein Problem hat. Dies sah man bei ihm nicht. Seine Aussage dazu „Als Musiker sei man so empfindlich und hätte Angst um seine Ohren und deshalb wäre man übervorsichtig“ Die C5 senke wäre bei Musikern sowieso normal. Ich glaube der weiß gar nicht was man als Sounddesigner tut und wie leise man arbeitet (außer es passiert halt ein Unfall). Heist er hat sogar die C5 senke auf mrin n Job geschoben obwohl ich in mehreren Studien gelesen habe das bei einem Knalltrauma typisch sei.

      Noch lasse ich ihn ihn in Ruhe aber sobald es mir einigermaßen wieder gut geht werde ich gegen diesen definitive angehen. Die Krankenakte habe ich schonmal bekommen und laut seiner Rechnung kann man ja auch einiges nachvollziehen. Im Moment meide ich Stress und begssse mich deshalb nicht mit ihm - noch.
      Ich will nicht wissen wieviele Menschen er so falsch behandelt hat. Wie sagte er selber „Ein Hans oder Frans wäre nicht so empfindlich und wäre alleine mit der sprachverständlichkeit zufrieden“ Er nimmt also dir Sprachverständlichkeit als Maßstab. Also nicht der Gehör richtig und zeitnah zu behandeln um so wenig wie möglich Schäden entgegenzuwirken.

      Du hast recht das HNO Ärzte wirklich nicht wissen was sie tun - aber Versuchskarnickel sind wir auch nicht deshalb und dürfen nicht einfach auf gut Glück behandeln. Dann hätte ich ja gleich zuhause bleiben können und hätte gar nicht den Arzt gebraucht.

      Du baust mich aber auf wenn du schreibst das es so ok war wie es gekommen ist und ich andersrum auch nicht viel davon gehabt hätte. Aber das Fragezeichen wird immer bestehen bleiben.

      Im Moment beschäftige ich mich sehr viel mit selbstheilung und versuche es mir gut gehen zu lassen und mir immer wieder zu sagen das das Knalltrauma auch wo anders hätte passieren können. Regensburg werde ich auf alle Fälle mal anrufen und fragen was man noch do machen könnte. Auch für diesen tip ganz großes Dankeschön.

      Liebe Grüsse und danke
      Murti




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      • #18
        Gib die Hoffnung nicht auf, als ich vor 17 Jahren Tinnitus bekam weil ich in einer Techno Disko zu nah an den Lautsprechern
        getanzt hatte war ich auch verzweifelt.
        Traveline, hattest du auch so eine C5-Senke oder einen Hörverlust?

        Hattest du Hyperakusis?


        Gruss von Maria

        Kommentar


        • #19
          Hi Murti,

          Du wirst es jetzt nicht gern lesen, aber ein Lärm- oder ein Knalltrauma ist im Grunde das Gleiche, medizinisch gesehen.
          Und leider, leider kann man das nicht in dem Sinne "behandeln", es gibt dafür keine Behandlung.
          Man kann es mit Cortison versuchen, es wird halt gemacht, damit man was macht.

          Es gibt ja für Tinnitus auch andere Ursachen (außer Lärm oder Knall), und da kann Cortison etwas bringen.

          Was Du erlebt hattest, ist mehr Selbstheilung als irgendwas anderes. Es hat auch nichts mit "in den ersten Stunden" zu tun.
          Das wird halt gesagt, damit man was sagt. Ich habe noch keinen Menschen mit Tinnitus erlebt, der ihn, auch nicht in den
          ersten Stunden, mit Cortison behandeln konnte. Deswegen wird es auch nicht mehr bezahlt.

          Es gibt andere Arten von Tinnitus, also mit anderer Ursache, wo man mit Cortison etwas erreichen kann.

          Bei Cortison werden andere Ursachen voraus gesetzt, und genau das ist das Problem.
          Andere Ursachen als Lärm.

          Du wirst immer wieder erleben, dass Sachen gesagt werden, weil man sie halt sagt.

          Dazu gehören auch Sprüche wie "nach 3 Monaten ist der Tinnitus chronisch", manchmal heißt es auch, nach einem Jahr.

          Ich schätze mal, Du wirst mit einer Klage keinen Erfolg haben. Ich hätte am liebsten alle HNOs in meiner Tinnitus Laufbahn
          verklagt, allein schon wegen ihrer Frechheiten. HNOs sind hilflos. Die leuchten Dir ins Ohr uns sagen es wäre "alles in Ordnung"
          weil sie halt nichts sehen. Das Problem sitzt meist wenn, dann im auditiven Cortex oder auch in anderen Teilen des Gehirns.

          Aber: Es gibt Hoffnung auf Heilung, auf neue Therapien. Das geschieht aber auf internationaler Ebene. Da kannst Du Deutschland
          erstmal vergessen. In Deutschland wird Dir nur erzählt, es sei Deine Wahrnehmung, und die könntest Du umtrainieren. Das stimmt nicht.
          TRT, Tinnitus Retraining Therapie, ist wirkungslos, das ist erwiesen, genauso wie Gingko wirkungslos ist.
          Die Tinnitus Liga kannste auch vergessen. Wenn Du Dir Wissen aneignen möchtest, lies in dem Forum was ich Dir empfohlen habe.

          Es gibt Hoffnung auf Heilung. Und die Tinnitusklinik in Regensburg zieht da mit, also bei diesen innovativen Behandlungen.
          Die sind sehr nett, ein Termin würde sich bestimmt für Dich lohnen.

          Und wie gesagt, eine Heilung oder Besserung wird mittlerweile durch ganz andere Mittel angestrebt. Das wirst Du alles noch lesen.

          Gib nicht auf, Kopf hoch,


          LG Travelline
          Zuletzt geändert von Travelline; 12.06.2019, 18:46.

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          • #20
            Huhu Maria,

            ich hatte meines Wissens nach niemals einen Hörverlust, auch keine Senke. Ich höre wirklich alles, das gesamte Spektrum was ein Mensch überhaupt hören kann.

            Das ist ja noch so ein Quatsch der immer gesagt wird: Tinnitus bedeutet Hörverlust. Nein, bedeutet es nicht!

            Bei mir wurden damals meine "Härchen" oder besser: Neuronen im auditiven Cortex gereizt, durch die Techno Disko, und deswegen "feuern" die ein Signal ab.
            Das ist alles. NICHT wegen fehlender Frequenzen oder ähnliches.

            Das ist eine Theorie, die z.B. in meinem Fall einfach nicht stimmt.

            Ich weiß auch genau an welcher Stelle die Neuronen sitzen, die das Signal abfeuern. WENN es denn da ist.

            Aktuell ist mein Tinnitus seit fast 3 Wochen super leise. Ich schätze mal dass er bei 1 Db liegt oder so.

            Er war auch vorher leise, aber die "schlechten" Tinnitus-Tage waren zuvor häufiger, also die, wo ich meine Neuronen im auditiven Cortex
            herum hüpfen höre.

            Und nein, auch wenn HNOs das immer behaupten, es ist NICHT die Wahrnehmung. Es ist einfach so, dass diese Neuronen eben manchmal ein Signal
            abfeuern, und zum Glück oft genug halt eben nicht. Das ist alles.

            Ich hatte von September letzten Jahren bis etwa März dieses Jahr eine Verschlechterung meines Tinnitus, die schlechten Tage kamen öfter und vor allem
            die Hyperakusis war stärker. Lauter in dem Sinne war er zum Glück nicht geworden.

            Was ich gemacht habe, was vielleicht die erneute Besserung gebracht hat:

            Ich hab mich noch mehr vor Lärm geschützt, Ohrstöpsel auf Arbeit getragen.

            DMSO hauptsächlich oral eingenommen, und Micronährstoffe eingenommen.

            Wo die Besserung aktuell jetzt genau herkommt, weiß ich allerdings nicht. Also was genau jetzt was gebracht hat. Vielleicht ist es auch von alleine
            besser geworden, wer weiß.

            Lg Travelline

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