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Schwindel, Hörsturz, Tinnitus aus dem Nichts

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  • Klingsohr
    antwortet
    PHP-Code:
    Mein Tinnitus istseit ich dem ich nicht mehr arbeiten gehen und gesünder lebesogar viel schlimmer geworden
    Als ich den ganzen Tag zu Hause war, habe ich natürlich mehr auf den Tinnitus geachtet; wer arbeiten muß, hat dazu
    gar keine Zeit. Insofern hilft es mir gewaltig, dass ich seit Juni wieder arbeite. Vom "gesünder leben" wird der Tinnitus vielleicht nicht besser, aber schlimmer ganz bestimmt nicht.

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  • justchris
    antwortet
    Ja, jede Stunde die man sich nicht durch den Tinnitus runter ziehen lässt ist ein Segen. Und wie du schon schreibst, die Lautheit des TT ist nicht wirklich von irgendwas abhängig. Ich kann stressige Tage haben wo ich wunderbar mit dem TT klar komme und genauso gibt es absolute Ruhetage wo ich das Gepiepe einfach nicht mehr ertrage. Aber ich habe keine Wahl. Ich muss damit leben und das bis zum Ende meiner Tage und wie sich bei mir herausgestellt hat kann er auch nach Jahren sich noch extrem verschlimmern und auch damit muss ich dann leben lernen.

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  • Remedy
    antwortet
    Zitat von justchris Beitrag anzeigen
    Ich drücke die Daumen dass sich alles wieder legt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gegen Tinnitus und Hörstürze gar nix hilft. Weder Stress reduzieren noch gesünder leben und mehr Sport machen etc. Mein Tinnitus ist, seit ich dem ich nicht mehr arbeiten gehen und gesünder lebe, sogar viel schlimmer geworden. Das einzige was Linderung bringt ist den Mist zu akzeptieren und sich wo wenig wie möglich mit der Thematik auseinander zu setzen. Entweder wird dass dann von allein besser oder eben nicht, man selbst kann von außen rein gar nix tun.
    Kann ich so nur bestätigen, liebe Mitbetroffene! Wenn der TT je wieder verschwindet; ist das Bonus. Ziel sollte primär sein sein Leben zu leben ohne jede 3-4 Stunden an Ohren zu denken.

    Bei mir zeigt sich auch egal ob ich spazieren gehe, TV schaue oder arbeite, ein nahezu Zufallsverhalten ob der TT laut oder leise ist, ist echt jeden Tag anders. Genug Schlaf und Stress gering halten dürften das Mindeste zum drauf achten sein.

    Das einzige was mich nervt, dass ich bei lautem TT gedämpfter höre - also nicht schlechter, nur anderer Klang.

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  • justchris
    antwortet
    Ich drücke die Daumen dass sich alles wieder legt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gegen Tinnitus und Hörstürze gar nix hilft. Weder Stress reduzieren noch gesünder leben und mehr Sport machen etc. Mein Tinnitus ist, seit ich dem ich nicht mehr arbeiten gehen und gesünder lebe, sogar viel schlimmer geworden. Das einzige was Linderung bringt ist den Mist zu akzeptieren und sich wo wenig wie möglich mit der Thematik auseinander zu setzen. Entweder wird dass dann von allein besser oder eben nicht, man selbst kann von außen rein gar nix tun.

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  • David78
    antwortet
    Hallo zusammen,
    danke für eure Beiträge, Maria V. und Travelline .
    Zum Glück geht es langsam aber stetig immer noch bergauf bei mir. Tinnitus ist mittlerweile auf einem Level, dass ich damit leben kann.
    Der Schwindel ist noch da, der geht nur gaaanz langsam von dannen, aber das ist normal, mein meine HNO-Ärztin.

    Zitat von Maria V. Beitrag anzeigen

    Vitamin-D-Mangel geht meistens mit Magnesium-Mangel einher. Magnesium-Mangel ist labor-mässig schlecht festzustellen.

    Hast du oft Wadenkrämpfe? Oder Mgräne? Oder Verstopfung?
    Wadenkrämpfe bzw Krämpfe allgemein hab ich ab und zu, aber nicht übermäßig. Werde meine Allgemeinärztin aber nochmal darauf ansprechen.

    LG
    David

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  • Travelline
    antwortet
    Huhu David,

    ein Glück gehts Dir schon etwas besser, ich bin immer wieder erstaunt wie so aus dem Nichts heraus das alles entstehen kann.
    Denn eine konkrete Ursache in dem Sinne gibt es ja bei Dir nicht, gute Besserung weiterhin,

    lg Travelline

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  • Maria V.
    antwortet
    Es freut mich für dich, dass es bei dir bessert.

    ... begünstigt auch durch einen extrem niedrigen Vitamin-D-Spiegel, der bei mir mittlerweile auch festgestellt wurde.
    Vitamin-D-Mangel geht meistens mit Magnesium-Mangel einher. Magnesium-Mangel ist labor-mässig schlecht festzustellen.

    Hast du oft Wadenkrämpfe? Oder Mgräne? Oder Verstopfung?


    Gruss von Maria

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  • David78
    antwortet
    Hallo zusammen,

    hier mal ein (positives) Update meinerseits: mir geht's besser. Sowohl der Schwindel hat sich gebessert, so daß ich wieder halbwegs normal gehen kann und meinen Alltag leben; auch das Druckgefühl auf den Ohren ist deutlich besser, inkl. Hörvermögen. Der Tinnitus ist nach wie vor sehr präsent, aber ich lerne langsam, damit umzugehen.

    Travelline : Medikamente davor: Nein, nur 1x Ibuprofen nach meiner Zahn-OP. Sonst nix. Beim Neurologen war ich, der hat nichts gefunden. Die Ärzte sagen alle, dass es nichts im zentralen Nervensystem ist, sondern definitiv im Innenohr. Neuritis vestibularis scheint am plausibelsten, auch wenn Hörsturz/Tinnitus da eigentlich nicht reinpassen. Ausgelöst vermutlich durch Viren, gepaart mit viel Streß vor meinem Urlaub im Job, plus Streß für's Ohr durch den langen Flug nach Japan, begünstigt auch durch einen extrem niedrigen Vitamin-D-Spiegel, der bei mir mittlerweile auch festgestellt wurde.

    Ich denke, dass es so irgendwie war, mehr werden mir die Ärzte auch nicht sagen können. Das Innenohr ist einfach noch in vielen Aspekten unerforscht und da steht die Wissenschaft und Medizin vor einigen Rätseln. Wichtig ist, dass ich mich besser fühle und wieder positiv denke, dann kann man glaube ich vieles überstehen und ertragen, und das Leben trotz allem genießen.

    Liebe Grüße
    David


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  • Travelline
    antwortet
    Hi David,

    bei Dir ist ja leider vollkommen unklar was Deine Beschwerden ausgelöst hat.
    Es könnte alles mögliche sein, und leider muß erstmal die Ursache gefunden werden.

    Hattest Du irgendwelche Medikamente genommen? Also zuvor?
    Es gibt welche die ototoxisch sind.

    Es könnte auch was neurologisches sein, aber auch was anderes.

    Ich drücke Dir die Daumen dass die Ärzte irgendwas finden, was das alles verursacht hat.

    lg Travelline

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  • David78
    antwortet
    Vielen Dank Maria, ich werde auch das mit meinem HNO-Arzt besprechen, habe am Montag wieder einen Termin dort.

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  • Maria V.
    antwortet
    Mir kam heute Morgen noch folgendes in den Sinn: Durch Zahnziehen gibt es eine heftige Blutung, das heisst der Körper reagiert mit Gerinnungsfaktoren, dadurch steigt die Thrombose- und Emboligefahr. Dann warst du noch lange sitzend, bei der Fahrt zum Flughafen, dann im Gate, dann im Flugzeug, also viele Stunden, was auch die Thrombose- und Emboligefahr erhöhte, dazu noch der Stress durch Reisen. Vielleicht alles in allem eine ungünstige Kumulation, eine Gerinnungsstörung, die ein Gefäss im Ohr verstopfte? Aber auch das müsste der Arzt überprüfen.


    Gruss von Maria
    Zuletzt geändert von Maria V.; 02.06.2019, 21:08.

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  • Maria V.
    antwortet
    Alexander erwähnt ein spezielles CT, hier wäre seine Krankengeschichte:

    https://www.tinnitus.de/forum/tinnit...-h%C3%B6rsturz


    Gruss von Maria

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  • David78
    antwortet
    Danke nochmals, Maria, für die Antwort und deine Ratschläge.

    MRT wurde zwar direkt zu Beginn im Krankenhaus gemacht, allerdings weiß ich nicht, ob die darauf auch geachtet haben, oder nur einen Schlaganfall ausschließen wollten. Werde nochmal ein zweites MRT anfragen, schaden kann's ja nicht.

    Ja, die Krankheit ist einseitig, und das einzige, was mit Sicherheit festgestellt werden konnte (durch Test mit warmem Wasser/Ohrspülung), ist, daß mein rechtes Gleichgewichtsorgang komplett ausgefallen ist. Zumindest erklärt das den Schwindel. Ob und wie der Tinnitus und der Ohrendruck damit zusammenhängt ist eben das, was unklar ist.

    Viele Grüße
    David

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  • Maria V.
    antwortet
    Also wegen den Nervenschmerzen nach dem Ziehen des Weisheitszahns habe ich gar nichts gemacht, das hat die Zeit gebessert, es dauerte aber Jahre.

    Bei meinem aktuellen Acoustic Shock Disorder (Verdachts-Diagnose) lasse ich auch die Zeit wirken, nehme aber noch Magnesium ein.

    Du hast aber eine andere Krankheit, welche einseitig ist.

    Es könnte bei dir schon ein Mikro-Blutgefäss im Ohr betroffen sein, ob das im MRT ersichtlich wäre, müsstest du den Arzt fragen?

    Zwei haben nun angefangen den 7x7 Kräuter-Tee zu trinken, ich werde das auch noch ausprobieren.


    Gruss von Maria











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  • David78
    antwortet
    Hallo Maria,

    Danke für deine Antwort!

    Das mit dem Zahn gab mir auch zu denken, allerdings war der links, und alle Symptome, die ich habe, sind auf dem rechten Ohr. Daher scheint mir das eher unwahrscheinlich... Aber wer weiß.

    Wie haben sich deine Probleme gebessert? Gibt es etwas, was du mir empfehlen würdest?

    Viele Grüße
    David

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