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  • Welche Supplements?

    65 Prozent Heilchance bei Tinnitus im ersten Jahr, danach noch 30 Prozent von 35 Prozent Heilchance in 10 Jahren, das sind die Prognosen, die ungefähr zutreffen.

    Welche Tinnitus-Ursache die bessere Heilchance hat, wurde von GOEBEL nicht konkret erörtert.

    Während dieser Zeit der Heilchance ist es sinnvoll, den Körper mit Nährstoffen zu unterstützen, denn einerseits sind die Nerven am feuern, also ständig am alarmieren, am rückkoppeln, am korrigieren, und andererseits entsteht oxidativer Stress (freie Radikale).

    Deswegen sind Mineralien und Vitamine gute Helfer für die Nerven und für den Zellstoffwechsel:
    • Vitamin B-Komplex oder nur B12
    • Vitamin C
    • Vitamin D
    • Vitamin E
    • Eisen
    • Magnesium
    • Zink
    • Selen
    • Schwefel

    Für welche man sich entscheidet, ist vom eigenen Ernährungszustand abhängig. Man kann auch einfach ein Multi-Vitamin einnehmen.

    Ich halte nicht viel von den künstlichen Ergänzungen, weil vieles vom Körper gar nicht verwertet werden kann, deswegen ist eine "Tinnitus-Diät" sinnvoll.

    Aber wo in der Ernährung oder durch Bluttests ein Mangel festgestellt wird, sind Nährstoffe einzunehmen.


    TIPP:
    Selemangel ist weit verbreitet, da unsere Böden selenarm sind. Selen kann man natürlich mit zwei Paranüsse pro Tag abdecken.

    Meinen eigenen Magnesiummangel konnte ich gut mit der Ernährung abdecken, ich musste allerdings Mineralwasser mit viel Magnesium kaufen. Das natürliche Magneisumchlorid aus dem Toten Meer vertrage ich nur in ganz kleinen Mengen, ich streue eine Prise in 1 Liter Hahnenwasser, das sind ungefähr 40 mg Magnesium pro Liter, das ist wenig, aber hat die höchste Bioverfügbarkeit.


    Gruss von Maria
    Zuletzt geändert von Maria V.; 02.05.2019, 09:26.

  • #2
    Es gibt neue Studien zur Magnesium-Resorption. Die Bioverfügbarkeit von Magnesium ist bei allen Magnesiumverbindungen in etwa gleich, nur einige werden schneller resorbiert als andere. WIKI hat die neue Erkenntnis sogar aufgenommen:

    Bei oraler Aufnahme von Magnesiumpräparaten (Tabletten, Kau- oder Lutschtabletten, Granulat zum Auflösen in Flüssigkeit) ist zum einen die Dosierung wichtig. Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass bei einer Einnahme von 120 mg circa 35 % resorbiert werden, jedoch bei Einnahme einer kompletten Tagesdosis von 360 mg nur noch circa 18 %. Für die Resorption im Körper ist die Form der heute in Medikamenten gebräuchlichen Verbindungen unerheblich, denn sie sind sowohl pharmakologisch als auch biologisch und klinisch äquivalent; organische Salze wie etwa Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat werden dabei lediglich schneller vom Körper aufgenommen als anorganische Verbindungen. Zum anderen verbleibt das zusätzliche Magnesium nur dann nutzbringend im Körper, wenn auch genug bindende Moleküle im Körper zur Verfügung stehen; dies geschieht durch biochemische Anpassungen erst nach längerer Erhöhung des Magnesiumangebotes bzw. Einnahme über wenigstens vier Wochen.
    QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Magnesium

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    • #3
      Danke, interessant. Bisher hatte ja alles außer Citrat immer einen schlechten Ruf von wegen miese Bioverfügbarkeit. Das mit der Resorption je nach Dosierung ist seltsam. Ich nehme meist 300 oder 400mg auf einmal zu mir.

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      • #4
        Hi zusammen,

        hier im Forum war mal ein Dustin Müller, der seinen T mit Micronährstoffen und B12 Spritzen weg bekommen hat.

        Das mit den Vitaminen ist auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz, halt eben die Heilung zu unterstützen mit Vitaminen.....

        Und Maria, sorry, aber das mit Goebel halte ich für Quatsch, auch wenn es so im Netzt steht, bei Tinnitus wird so viel
        behauptet was überhaupt nicht stimmt.

        Viele Studien sind auch nicht ernst zu nehmen, weil die Zahlen nicht stimmen um solche Aussagen zu machen et cet.

        Schau mal auf Pubmed, das ist eine gute Quelle.

        Die meisten Leute die sich einen starken Tinnitus geholt hatten (Lärmtrauma) brauchen Jahre, um den wieder los zu werden.

        In meinem Bekanntenkreis war das so und im Netz bei den Erfolgsgeschichten ist es genauso.

        lg Travelline

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        • #5
          Ja, ich gebe dir recht. Eigentlich sogar jedes Wort das du in diesem Post gesagt hast.

          Wobei man sagen muss, dass es schneller gehen könnte wenn man nur von vornherein das richtige macht und nicht ewig lang herum sucht und probiert und dazwischen ab und zu verzweifelt.

          Wenn man gleich mit Mikronährstoffen usw. anfängt, Sport und gesunder Ernährung, dazu Lärm meidet hat man schon einiges an zeitlichem Vorsprung gegenüber jenen, die alles alleine erst herausfinden mussten.

          Erfreuliches Wochenende euch!

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