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Lärmtrauma durch Kampfjets

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  • #76
    Mit dieser Theorie war ich sogar Mal in einer bekannten deutschen Uniklinik, aber es hat die Ärzte und den Oberarzt nicht interessiert. Stattdessen kam der Rat, ich solle doch Noisecanceling Kopfhörer verwenden ;-)
    Das ist einfach unglaublich; andererseits sehr wohl glaublich, weil wir beinah alle diese Ignoranz und Arroganz schon erlebt haben, die im Prinzip deren eigene Hilflosigkeit überspielen soll. Ich hätte ihn gefragt, ob er schon einmal etwas von Berufsehre,Ethos, Interesse am eigenen Forschungsgebiet, Interesse am Patienten usw. gehört habe - und wieviel er wohl am Verkauf dieser Kopfhörer mitverdient.

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    • #77
      da fallen mir spontan die Otoakustischen Emissionen ein. Hast Du schon einmal in diese Richtung geforscht?
      Nein, das habe ich nicht. Ist nicht der Test an Neugeborenen otoakustisch?

      Manchmal habe ich den Eindruck, da ich ja gewisse Frequenzen besser höre, dass eben der Tinnitus nur meine Hörsteigerung ist? Aber dazu habe ich auch nichts gefunden.


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      • #78
        Wegen den Otoakustischen Emissionen habe ich soeben gelesen, dass die Stereozilien leisen Schall verstärken. Ich könnte dort eine Störung haben, so dass diese äusseren Haarzellen gewisse Frequenzen krankhaft verstärken. Die Frage, die ich seit Oktober 2018 habe ist: Führt diese Verstärkung zu einer Schädigung der Innenohr Haarzellen oder nicht?

        Und hier wird es fatal, wenn nämlich diese Überaktivität die Innenohr-Haarzellen schädigen, dann muss ein HNO-Arzt Gehörschutz verordnen.

        Ich als Patientin seh da nicht durch, aber ich muss prophylaktisch mit Schädigung rechnen, deswegen schütze ich meine Ohren.

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        • #79
          Manchmal habe ich den Eindruck, da ich ja gewisse Frequenzen besser höre, dass eben der Tinnitus nur meine Hörsteigerung ist? Aber dazu habe ich auch nichts gefunden.
          Vielleicht eher so, dass Du gewisse Frequenzen besser hörst, weil Dein inneres Mikro voll aufdreht, auf der Suche nach Frequenzen, die nur noch schlecht ankommen. Dadurch klingen, dröhnen, brummen benachbarte Kammern, Röhren, Nervenbahnen, Hörknöchelchen, Schädelknochen mit bzw. erzeugen eine Resonanz, die sonst nicht da wäre. So stelle ich es mir jedenfalls vor.

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          • #80
            Vielleicht eher so, dass Du gewisse Frequenzen besser hörst, weil Dein inneres Mikro voll aufdreht, auf der Suche nach Frequenzen, die nur noch schlecht ankommen. Dadurch klingen, dröhnen, brummen benachbarte Kammern, Röhren, Nervenbahnen, Hörknöchelchen, Schädelknochen mit bzw. erzeugen eine Resonanz, die sonst nicht da wäre. So stelle ich es mir jedenfalls vor.
            Kann auch so sein.

            Wenn eine Wespe kommt, dann höre ich einen Mega-Brumm. Das mit den Insekten ist echt erstaunlich: so eine Mücke schlägt zirka 500 Mal pro Sekunde die Flügel, das erzeugt den Ton und die Hertz-Frequenz.

            Was ich mir gestern noch überlegte ist, dass wenn ich nur gewissse Frequenzen besser höre, dass die Hörverstärkung eher im Innenohr oder im Hörzentrum verursacht wird. Wie weit auch die inneren Haarzellen den Schall verstärken können, weiss ich nicht. Die Gehörknöchelchen leiten ja den Schall einfach weiter ohne irgendwelche Frequenz-Differenzierung.

            Interessant ist, wenn wir keine Gehörknöchelchen hätten, dann wären wir alle taub, denn der Schall würde vom Innenohr nicht aufgenommen, sondern nur wieder reflektiert.


            Gruss von Maria




            Zuletzt geändert von Maria V.; 27.06.2019, 17:25.

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            • #81
              Huhu Maria,

              mir kommt das was Du beschreibst sehr bekannt vor. Ich weiß es klingt komisch, aber Du hörst nicht besser wie vorher. Also nicht wirklich, das kommt Dir halt so vor weil
              bestimmte Frequenzen bei Dir "aufgedreht" werden und lauter ankommen. Ich hatte das auch. Das kann man subjektiv als besser hören empfinden. Ist es aber nicht
              wirklich. Ich weiß es klingt für Dich absurd, aber Deine Symptome deuten darauf hin dass Du irgendwo einen (hoffentlich nicht permanenten) Hörverlust hast.

              Es ist im Grunde so, dass bei Dir einige Frequenzen jetzt mit 25 Db zu laut ankommen. Das ist schon ganz schön viel. Darf ich Dich mal fragen wie Du das beruflich
              jetzt klar kriegst? Kannst Du so noch arbeiten? Und gab es in all der Zeit mal eine Verbesserung bei Dir?
              Und hat sich mit Deiner Klage wegen der Kampfjets was getan? Hast Du mal eine Audiometrie machen lassen? Eine die möglichst bis 16000 Khz geht und nicht nur bis
              8000 Khz?

              Ich weiß es klingt komisch wenn ich Dir von Hörverlust schreibe, ich habe damals auch immer gesagt dass mein Problem ist, dass ich zu viel statt zu wenig höre.
              Damals hat sich dann aber in der Audiometrie heraus gestellt dass ich einen Hörverlust hatte, einen leichten zum Glück nur der sich wieder regeneriert hat.

              lg Travelline

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              • #82
                aber Du hörst nicht besser wie vorher. Also nicht wirklich, das kommt Dir halt so vor weil bestimmte Frequenzen bei Dir "aufgedreht" werden und lauter ankommen.
                Aber das ist eine Hörsteigerung = Besserhören, der Schall wird verstärkt.

                Es ist im Grunde so, dass bei Dir einige Frequenzen jetzt mit 25 Db zu laut ankommen.
                Eben, dass ist Hörssteigerung = Besserhören.

                Kannst Du so noch arbeiten?
                Ich kann nicht arbeiten, ich bin krank geschrieben.

                Und hat sich mit Deiner Klage wegen der Kampfjets was getan?
                Das läuft noch. Ich erwarte ein Schreiben, in dem ich lesen muss, dass die Grenzwerte eingehalten wurden. Es wird ja immer mit den Grenzwerten argumentiert.

                Eine die möglichst bis 16000 Khz geht
                Vermutlich habe ich ein ASD, da soll man auf unnötige Hörteste verzichten.

                Begründung der Kontraindikation von lärmigen Hörteste , Fachwissen von Experten:
                ASD-Patienten müssen speziell untersucht werden, hohe Schallpegel sind kontraindiziert: „For clients with severe ASD, listening to sounds via headphones during a hearing assessment can be highly threatening and often leads to a significant increase in symptoms, which can persist for days. I consider that frequent audiological testing should not be carried out for these clients. Suprathreshold audiological testing should be limited and loudness discomfort testing, in particular acoustic reflex testing due to the volume levels required, is contraindicated. Some ASD clients have unfortunately had their symptoms permanently exacerbated as a result of a traumatic response to acoustic reflex testing.
                QUELLE: http://www.hyperacusis.net/other-fac...hock-disorder/

                Höruntersuchungen bei Hyperakusis müssen professionell und behutsam gemacht werden. Hier eine Beschreibung, wie ein Arzt oder ein Audiologe vorgehen muss, akustische Reflexe sind kontraindiziert: „Following otoscopy, I begin with tympanometry to rule out middle ear dysfunction. It's a good idea to alert the patient that they will hear a buzzing sound before you insert the aural immittance probe. Some patients will find the probe tone uncomfortably loud. Do not try to measure acoustic reflexes. The high stimulus intensity levels may cause discomfort, distress, or even pain. Next, I record distortion product otoacoustic emissions (DPOAEs) across a frequency range of 500 to at least 8000 Hz (about 5 frequencies per octave) with f1 and f2 stimulus intensity levels of 65 and 55 dB SPL. Again, remind the patient that you will discontinue the test if the sounds seem too loud, ...

                Of course, you need to record an audiogram but there are a few minor differences in how you perform pure-tone audiometry with this patient population. Begin at low-intensity levels of about 20 or 30 dB HL and descend from there. Most patients will have normal hearing sensitivity so higher stimulus levels aren't needed. …“
                QUELLE: https://www.audiologyonline.com/arti...eracusis-24772

                Stapediusreflex kann laut Geräte-Hersteller Schaden: „Der Stapediusreflex wird bei normalhörenden Erwachsenen durch Sinustöne mit Schalldruckpegeln zwischen 70 und 105 dB ausgelöst. Achtung: Laute Stimuli können dem Patienten schaden – also Vorsicht mit lauten Stimuli!“:
                QUELLE: https://diatec.ch/wissen/tympanometrie/

                Funktion des Trommelfellspanners, inklusive ASD und TTS (WIKI ENGLISCH ist aufdatiert):
                https://en.wikipedia.org/wiki/Tensor_tympani_muscle

                Und hier ein Pubmed-Bericht über ASD und TTS und Trigeminus-Syndrom:
                „An Integrative Model Accounting for the Symptom Cluster Triggered After an Acoustic Shock“
                https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6156190/

                Ein Fachartikel, der bei Hyperakusis die Autophonie erwähnt: „The following symptoms can occur at the onset of hyperacusis.

                Aural Fullness (Closed Eustachian Tube, contracted tensor tympani, or inner ear pressure)
                Autophony: Boomy or echoey sound from voice (Open Eustachian Tube or conductive hyperacusis)
                Alterations in ventilation of middle ear cavity (Open Eustachian Tube)
                Muffled and/or distorted hearing (When hearing tests are normal)
                Tympanic flutter
                Sharp, Dull, or Burning Pain (Hypothetical Direct and Indirect Mechanisms)

                Aural fullness occurs in the majority of cases and is one of the more uncomfortable symptoms that arises when hyperacusis develops. The more severe the hyperacusis the more likely other symptoms from this list will develop. Some researchers refer to this set of symptoms as Tonic Tensor Tympani Syndrome (TTTS). These researchers suspect that TTTS symptoms develop due to unusual hyperactivity in signals sent from the brain to the middle ear muscles to protect the ears from sound.

                The figure at the top of the page shows the location of the tensor tympani muscle in relation to the middle-ear. This muscle will normally tighten the ear drum in specific situations. These include,

                Swallowing
                Speaking, Coughing, Laughing
                Startle Reflex
                Anticipation of loud sounds

                The study suggests that the trigeminal nerve might be irritated by the unusual activity of the tensor tympani which causes referred pain to these areas. The tensor tympani is innervated by the trigeminal nerve as opposed to the stapedius muscle which is innervated by the facial nerve.“
                QUELLE: http://hyperacusisfocus.org/middle-ear/


                Gruss von Maria
                Zuletzt geändert von Maria V.; 27.06.2019, 17:27.

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                • #83
                  Huhu Maria,

                  ich meine es ja nicht böse, aber das, was Du als "besser hören" empfindest ist im Grunde eine Verzerrung. Leider kennt sich ja selbst die Ärzteschaft damit kaum
                  aus und es ist schwer etwas wissenschaftlich fundiertes zu finden. Mir ging es ja damals auch so, ich habe gehört wenn sich jemand im Nebenraum eine Zigarette
                  gedreht hat, also das Papier habe ich gehört, wie es bewegt wird.

                  Du hörst ja jetzt auch nicht 25 Db "besser" in dem Sinne, sondern bist hyperakustisch und ein "normaler" Alltag in dem Sinne ist für Dich aktuell nicht möglich.

                  Wenn Du tatsächlich besser hören würdest, hättest Du kein Problem, keine Hyperakusis, kein Nichts, verstehst Du etwa wie ich das meine?

                  Und klar verstehe ich dass Du aktuell keinen Hörtest machen willst, das kannst Du echt nur bei einem Arzt machen lassen dem Du absolut vertraust.

                  Ist ja auch die Frage, was Dir der Hörtest aktuell bringen soll, also was Du überhaupt davon hast.

                  Liebe Maria, das mit den Grenzwerten ist so fies!

                  Ich weiß genau was Du meinst, Du hast Dir durch die Kampfjets eine Hörschädigung eingehandelt und dann wird auch noch mit "Grenzwerten" argumentiert.
                  Fies.

                  Ich kann Dir nur wünschen dass es Dir bald besser geht,



                  lg Travelline

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                  • #84
                    Liebe Traveline, ich danke dir für deine Worte.

                    Für mich ist eine Verzerrung, wenn der Ton nicht ganz klar ist, wenn es scheppert und klirrt, das habe ich auch.

                    Ein Schwerhöriger hat auch nicht bei jeder Frequenz einen Hörverlust, das gleiche bei mir mit der Hörsteigerung.

                    Es ist ja nicht so, dass ich mit den Ohrstöpseln alles normal höre. Z.B. ein Velo oder ein Auto, das in meine Nähe fährt, höre ich nicht, das macht dann das Ohrschutztragen gefährlich. Auch wenn verschiedene Lärmquellen auf mich einprasseln, höre ich mit Ohrenschutz sehr schlecht.

                    Ob tatsächleich mit dem Grenzwert argumentiert werden wird, weiss ich noch nicht, es ist das, was ich in den Gerichtsfällen gelesen habe. Wie das Militärgericht entscheidet, werde ich lesen.

                    Das ASD ist ja noch nicht so bekannt, in Irland gibt es aber extra einen Rechstdienst für ASD-Betroffene, es gilt als Unfall ohne irgendwelche Grenzwerte:
                    https://www.traceysolicitors.ie/en/a...-shock-claims/

                    In der Schweiz, so wie ich gelesen habe, ist es gerichtlich so, dass eine starke Hyperakusis je nach Beruf "ein nicht arbeiten können" ergibt, aber es läuft wie das Schleudertrauma auf der "Psycho-Schiene", so der gerichtliche Ausdruck.


                    Gruss von Maria

                    Kommentar


                    • #85
                      Huhu Maria,

                      ja das klingt ganz schön verzwickt bei Dir mit Deinem Hören.
                      Und Deine Klangerlebnisse hatte ich zum Teil auch, nur nicht diese Verzerrungen.

                      Hast Du denn das Gefühl Du hast eine Verbesserung, oder ist es noch genau wie am Anfang mit Deinen Ohren?

                      Ich drücke Dir echt die Daumen, ich habe halt das Gefühl dass mit diesen Grenzwerten arg getrickst wird.

                      Es ist auch nicht jedes Ohr gleich empfindlich, das ist ja das fiese.


                      lg Travelline

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                      • #86
                        Hoi Traveline, ich habe nun eine Liste geschrieben, um den Verlauf festzuhalten:
                        • Taubheitsgefühl auf Kieferhöhe beidseitig (dieses Symptom ist verschwunden)
                        • Druck in den Ohren beidseitig (dieses Symptom ist verschwunden)
                        • Augenlidzucken rechts und links (dieses Symptom ist verschwunden)
                        • trockenes Auge rechts (dieses Symptom ist verschwunden)
                        • starke Hyperakusis rechts und links mit Schreckhaftigkeit bei Geräuschen, darauf Stressreaktion
                        • Tinnitus rechts und links
                        • Autophonie rechts und links (sprechen hallt und ist laut, schlucken ist laut, gähnen knistert)
                        • Hörsteigerung, ich höre Frequenzen viel besser, vieles ist zu laut
                        • Schwindel
                        • zwischendurch Muskelanspannungen um das Ohr und unterhalb vom Ohr rechts
                        • zwischendurch Flattern im Ohr mehr rechts als links
                        • manchmal ein Pochen im Ohr links
                        • Fremdkörpergefühl im Mittelohr rechts (Mittelohrmuskelspasmus? oder Muskellähmung?)
                        • zwischendurch ein stechender Schmerz rechts und links
                        • manchmal Kritzeln und Jucken rechts und links
                        • zwischendurch Schmatzen im Mittelohr rechts, wenn ich den Kiefer bewege
                        • manchmal Knacken im Kiefergelenk rechts, wenn ich gähne
                        • Belüftungsstörung vor allem rechts, Vasalva-Test funktioniert rechts nicht, kein Klick
                        • Test: Nase zu und schlucken, dann bleibt rechts ein Druck bestehen, aber nicht jedes Mal
                        • manchmal Schniefen der Nase, Niesen
                        • Blutandrang im Kopf, manchmal Tics und Kopfhautpulsationen
                        • manchmal Wärmegefühl wie bei Fieber
                        • Müdigkeit
                        • selten eine wackelnde Sicht, wenn ich eine gerade Linie fixiere

                        Viele Symptome (ausser Tinnitus, Autophonie, Hyperakusis) verschwinden, wenn ich einen Kapselgehörschutz trage, es muss auch etwas mit dem Druck zu tun haben.


                        Gruss von Maria
                        Zuletzt geändert von Maria V.; 03.07.2019, 22:21.

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                        • #87
                          Huhu Maria,

                          heißt das, Dein Tinnitus und Hyperakusis sind kein Stück besser geworden?
                          Wenn ich mich recht entsinne, hast Du das ja schon viele Monate......

                          Wenn ich das so lese, ärgere ich mich wieder wie "lax" rechtlich mit Lärm umgegangen wird.
                          Da wird doch am Ende immer behauptet, der Lärm wäre gar nicht so dolle gewesen usw....noch
                          im tolerierbaren Bereich usw.......

                          Und noch dazu kannst Du ja gar nicht arbeiten, wenn ich Dich richtig verstanden habe.

                          Ich kann Dir nur wünschen dass sich Dein Tinnitus und Hyperakusis mit der Zeit bessern.

                          Keiner kapiert wie sozial isoliert T und H Betroffene sein können, und keiner kapiert so richtig dass ein
                          Tinnitus nicht nur irgendein "Geräusch" ist.Schön wärs, wenn es nur das wäre.

                          Hoffentlich geht es Dir bald besser!

                          lg Travelline

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                          • #88
                            Hi nochmal Maria,

                            mir ist gerade noch was eingefallen, Du hast doch auch so schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht,
                            willst Du es nicht mal mit der Tinnitusklinik in Regensburg versuchen?
                            Gehört mit zu dem besten was Deutschland zu bieten hat, die Wartezeiten sind allerdings lang.
                            Monate.
                            Die Aquaklinik in Leipzig soll auch gut sein, also die HNO Abteilung, und dann fällt mir noch der Dr. Biesinger aus
                            Traunstein ein. Alle die ich hier erwähne haben beste Referenzen unter den Patienten. DAS ist ja das wichtigste,
                            also das, was die Patienten berichten.

                            Dr.Biesinger hat zwar mit der Tinnitus Liga zu tun, aber ist als Arzt wirklich sehr angesehen, hat auch ein Buch
                            geschrieben, das so ähnlich heißt wie "endlich Ruhe im Ohr". Er weiß aber wovon er redet, im Gegensatz zu vielen
                            anderen. In Regensburg, der berühmte Dr. Langguth ist wirklich sehr innovativ und wird von Patienten wirklich sehr
                            geschätzt. Er arbeitet auch mit Neuromod zusammen in der Entwicklung von Lenire.

                            Ansonsten könnte ich Dir noch die "Brain3" Klinik empfehlen und Dirk de Ridder, das mußt Du allerdings privat zahlen.
                            So wie auch Lenire. Die Tinnitusklinik in Regensburg bzw Dr. Biesinger kann man soweit ich weiß auch ein Stück über
                            die Krankenkasse abrechnen.

                            Vielleicht gibt es ja doch etwas, was Dir helfen kann.

                            lg Travelline

                            Kommentar


                            • #89
                              Das war Sommer 2019, schwimmen an schönen Orten, aber immer mit Ohrstöpsel, es ging, aber es war nervig, habe es überstanden.

                              Im August musste ich zum Zahnarzt, das ging erstaunlich gut, obwohl ich mich sorgte, ich trug Ohropax, der Zahnarzt bohrte und polierte, es war erträglicher als jede befahrene Strasse, habe es überstanden.

                              Im August kamen die Mahnungen von HNO-Arzt M.V., obwohl die Standeskommission es ihm mitteilte, dass er keine Rechnung stellen darf, das kümmerte ihn gar nicht, er mahnte mich zweimal, drohte schon mit der Eintreibung, so dass ich die Rechnung genötigt bezahlte. Aber laut Bundesgericht ist es eine Nötigung, wenn man betreibt, obwohl es nicht gerechtfertigt ist. Also schrieb ich eine Strafanzeige gegen diesen M.V. aus Gümligen wegen Nötigung. Der hat nun dicke Post erhalten. Am 24. Oktober findet das Gespräch in der Standeskommission statt, aber ihre Interventionen werden nicht ernst genommen, M.V. ist der beste Beweis. Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaft hier strenger bestraft, Nötigung ist ein Offizialdelikt, das geahndet wird.

                              Vom Militärgericht habe ich noch nichts gehört. Ich erwarte nicht viel.

                              Traveline, was nützen mir zehn gute Ärzte, wenn sie keine Therapie haben? Die wollen diagnostizieren, um dann nichts zum Behandeln haben, dieses Karussel mache ich nicht mit. Ich warte jetzt einmal bis NEUROMOD in der Schweiz angeboten wird, eine Benutzerin hat es hier im Forum verlinkt.

                              Hier im Forum fühle ich mich alleine, weil eigentlich niemand dieses Krankheitsbild hat, wie ich es habe. Es gibt Lärmempfindlichkeit und es gibt Hyperakusis dolorosa, das ist leicht verwechselbar, dazu gibt es leichte bis ganz schlimme Hyperakusis.

                              Hier wird ja noch behauptet, dass man mit Hyperakusis nicht besser hört. Ich behaupte zurück, dass der, der nicht auch besser hört, keine schlimme Hyperakusis hat. Dazu kommen noch die Adepten, die meinen, Hyperakusis sei eine psychologische Erkrankung, das weil die Deppen-Ärtze das Jahrzehnte lang behaupteten, aber die bekommen nun Gegenwind von anderen Forschern, so dass sie sich korrigieren müssen, so wie es neuerdings auch GOEBEL musste:

                              Erst seit den 80er-Jahren wird die Erkrankung erforscht. "Vorher hielten Mediziner das Phänomen für einen Teil der Persönlichkeit", erzählt ­­Goebel. Inzwischen weiß man mehr über die körperlichen Ursachen. Normalerweise stellt sich die Ohrschnecke auf alle Laute von außen ein, indem sich die Haarzellen strecken und zusammenziehen – je nach Frequenz und Lautstärke. Geregelt wird dieser Ausgleich lauter Geräusche durch ein Zusammenspiel von Haarzellen, Hörnerv und dem entsprechenden Gehirnareal. Laufend wird das aus­­geklügelte System neu justiert, sogar im Schlaf.

                              Doch ist dieses Hin und Her gestört, werden die Haarzellen stetig aktiviert. "Hyperakusis ist sozusagen eine Verarbeitungsstörung im Gehirn. Vergleichbar mit einer Verstärkeranlage im Gehör", erklärt Goebel.
                              QUELLE: https://www.apotheken-umschau.de/Ohr...rn-554903.html

                              Ich warte weiter auf Genesung durch die Zeit. Eine gerissene Archillessehne hat zwei Jahre bis der Schaden geheilt ist. Das Innenohr oder das Mittleohr ist sicher delikater und braucht mehr Zeit.

                              Gruss von Maria
                              Zuletzt geändert von Maria V.; 08.10.2019, 21:42.

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                              • #90
                                Huhu Maria,

                                so ganz verstanden habe ich Deinen Beitrag nicht. Heißt das, was Du geschrieben hast, dass Dir ein HNO zu Unrecht eine Rechnung geschrieben hat?
                                Und heißt das, was Du sonst noch geschrieben hast, daß Deine Hyperakusis immer noch genauso schlecht ist wie vorher? Und Dein Tinnitus auch?

                                Und ja, Recht hast Du, eine offiziell wirksame Therapie gegen Tinnitus gibt es immer noch nicht, nur Versuche. Man kann es halt probieren, und auf der Ebene,
                                Sachen zu veruschen, sind die oben genannten Ärzte und Kliniken die besten.

                                Und ja, am besten machst Du mal einen Hörtest, dann siehst Du, dass Du nicht besser hörst, sondern sogar schlechter. Du wirst staunen. Ich schreibe das, weil ich
                                vor vielen Jahren ja genau das Gleiche hatte. Ich glaubte damals auch, ich höre "besser" - in Wirklichkeit war es umgekehrt. Dass sich das für Dich so anfühlt, als würdest
                                Du besser hören, liegt an Deiner Hyperakusis. Da kann ich Dir einen Hörtest nur wärmstens empfehlen und drücke Dir die Daumen dass Du in einen "normaleren" Allltag
                                zurück finden kannst,

                                lg Travelline

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