Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Lärmtrauma durch Kampfjets

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Lärmtrauma durch Kampfjets

    Guten Tag an alle
    Da ich hier mit der Suche "Kampfjets" keinen Beitrag fand, möchte ich noch meine Krankengeschichte niederschreiben, denn ich denke, ich werde doch nicht das einzige Opfer sein.

    Mein Lärmtrauma war anfangs Oktober 2018, wir waren in einem Dorf, da machten gerade mehrere Kampfjets den Landeanflug, ich empfand das als laut, aber nicht zu laut, nur das letzte Paar Kampfjet flog tiefer, musste noch anheben, das war sehr laut, ich drückte noch die Ohren zu, aber zu spät. Die Kampfjets fliegen dort zweimal täglich die Route, dass dort wo Menschen wohnen, eine solche Lärmgefahr herrscht, war mir überhaupt nicht bewusst. Mein Mann hat davon keinen Schaden erlitten, das ist also auch eine individuelle Angelegenheit.

    Wenige Minuten später hatte ich Drehschwindel, was ich mir nicht erklären konnte, einige Stunden später tobten meine Ohren, ich legte mich sofort ins Bett. Es ist dieser Drehschwindel, der mich stutzig macht, der auch nicht so oft hier im Forum bei Lärmtraumata erwähnt wird.

    Ich habe wegen dem Unfall auch eine Strafanzeige geschrieben, bin nun von der schweizerischen Militär-Justiz für den April 2019 vorgeladen, was da herauskommt weiss ich nicht, ich erhoffe mir nicht viel, aber bei mir läuft das unter Unfall und ich möchte Schmerzensgeld.

    Ich ging nicht sofort zum Arzt, weil ich kein Cortison wollte, weil das umstritten ist, weil ich solche Medikamente auch nicht ertrage. Später ging ich zum HNO, der gab mir hochdosiertes Ginko, was nicht half. Ich sagte wegen dem Schwindel zum HNO, vielleicht ist das eher ein Infraschall-Trauma, aber er winkte ab. Er meinte die Prognose ist gut.

    Ich habe auch keinen Hörverlust, keine C5-Senke, das las ich allerdings erst im Rapport an die Militär-Justiz.

    Diesen HNO in Bern mit den Initialen M.R. kann ich keinesfalls empfehlen, dieser unepathische Umgang mit so einem Ereignis ist menschenunwürdig.

    Und ich habe noch zusätzlich Symptome wie einen Blutandrang im Kopf, ein Taubheitsgefühl bei der Ohrmuschel, einen Ohrendruck, trockenes Auge rechts, aber auch eine Belüftungsstörung rechts, wie wenn ich Schnupfen hätte, ich höre auch das Knistern der Ohrtrompeten beidseits, wenn ich gähne, auch das Schmatzen der Schleimhaut in der Paukenhöhle, wenn ich den Kiefer bewege.

    Das Taubheitsgefühl, der Ohrendruck, das trockene Auge scheinen vorbei zu sein, alles ist jetzt für längere Zeit nicht mehr aufgetreten. Ein leichter Schwindel kommt und geht, der Drehschwindel ist weg. Den Blutandrang im Kopf deute ich positiv, der Körper versucht wohl zu heilen. Ob es ihm gelingt?

    Mein HNO sagte nicht viel zu den Symptomen, aber ich erkläre mir die Begleit-Symptome einerseits so, dass Nerven irritiert sind, vor allem der Fascialisnerv, der auch noch einen vegetativen Ast hat, und andererseits so, dass die Hyperakusis alles im Nasen-Rachen-Raum verstärkt.

    Auch heute leide ich noch unter dem Tinnitus beidseits, den ich ignorieren kann, aber die Hyperakusis ist schlimm, bei Geräuschen zucke ich zusammen und meine Kopfhaut des Hinterkopfes pulsiert zwischendurch. Wenn ich Ohrenschutz trage sind alle vegetativen Symptome weg, somit ist die Hperakusis die Ursache.

    Durch das Lesen hier im Forum habe ich mir den einten oder anderen Tipp angeeignet. Ich habe selbst eine medizinische Grundausbildung, mir war das mit der Hyperakusis gar nicht bekannt, dieses Leiden hat mich wie ein Schrecken überfallen.


    Gruss von Maria
    Zuletzt geändert von Maria V.; 01.02.2019, 11:23.

  • #2
    Hinsichtlich der Symptome wird man leider wohl nur abwarten können und hoffen, dass es vielleicht noch etwas besser wird, denn leider kann man auch im Jahr 2019 medizinisch nichts gegen die Folgen eines Lärmtraumas ausrichten.

    Die Klage auf Schmerzensgeld könnte durchaus Erfolg haben. Ich erinnere mich an einen Fall, wo es bei einem Lärmtrauma durch ein Rockkonzert funktioniert hat.

    Kommentar


    • #3
      Hallo
      Das hat auch der HNO gesagt, man muss den Verlauf abwarten, der HNO war der Meinung, dass Cortison nur in den ersten fünf Tagen hilft.

      In den ersten fünf Tagen gibt es auch viele Spontanheilungen, somit gibt es für das Cortison keine Evidenz, das sagen so auch Studien aus.

      Ich denke, es wäre sinnvoll gewesen, sofort Magnesium einzunehmen, aber das hatte ich im Oktober 2018 nicht gewusst. Und der HNO hat es unterlassen zu geben.

      Ich habe unterdessen meine Ernährung auf mehr Magnesium umgestellt, das weil ich das Magnesiumchlorid nicht gut vertragen habe. Die nächtlichen Wadenkrämpfe habe ich seither nicht mehr.


      Gruss von Maria
      Zuletzt geändert von Maria V.; 03.02.2019, 19:18.

      Kommentar


      • #4
        Ich denke, es wäre sinnvoll gewesen, sofort Magnesium einzunehmen, aber das hatte ich im Oktober 2018 nicht gewusst. Und der HNO hat es unterlassen zu geben.
        Ah, ich erinnere mich, dass Magnesium ein protektiver Effekt hinsichtlich Lärmschäden zugesprochen wird. Wie gut die Beweislage ist, weiß ich nicht, aber eine nachträgliche Nutzung wird wohl eher nichts bringen.

        Kommentar


        • #5
          Ich denke, Megnesium ist die sinnvollere Therapie als GINGKO, obwohl die Studienlage für GINGKO eigentlich gut ist, aber auch hier gibt es Gegen-Studien, also muss der "Bauch" entscheiden.

          Gruss von Maria

          Kommentar


          • #6
            B12, B6, B3, Q10, D3, OPC, Ginkgo-Bilboa, Magnesium-Carbonat, Magnesium-Citrat, Omega3 - alles eine Frage des Geldbeutels, und an was man halt glauben WILL, oder eben nicht. Habe all dies ein halbes Jahr täglich genommen, teils hochdosiert, geheilt bin ich trotzdem nicht. Urbanisol/Cortison Infusion hatte ich auch. Seit einigen Wochen höre ich den Tinni fast nur noch nachts, und nach dem Aufwachen. Gegen 22/23 Uhr piepst er dann leise wieder los ... ich lasse ihn völlig relaxt leise piepen ... Fast all diese Pillen habe ich abgesetzt, ausser Magnesium, eher wegen der Wadenkrämpfe beibehalten, als gegen den Tinnitus ... er wird nicht wieder lauter, zur Zeit ...Pillen, oder nicht ... keine Ahnung, warum und wodurch er leiser wurde ... Yoga? Vielleicht! Physiotherapie? Anfangs vielleicht, aber heilen konnte es mich nicht! Die Gesamtheit der inneren Haltung? Da bin ich mir beinah sicher! Meditation und gelegentliches Mit-Summen in Obertönen? Kann sein! Mein Klopfen auf die Ohrstöpsel, falls er doch mal durchbrechen will? Könnte gut sein! Meine Fascien-Massage durch so ein Gelenk-Kissen, welches vibriert? Auch selbiges mal direkt ans Ohr gehalten? Länger? Möglich! Ich weiß es nicht. Jeder versucht, an was er glauben möchte. Was nicht zu helfen scheint, lässt man von selbst wieder. B12-Mangel bei Tinnitus scheint durch Studien teils erwiesen, könnte man abklären lassen, schreibt duracell ja auch ... Ob ein nachträgliches Auffüllen des Organismus mit B12 aber noch Abhilfe bringt, steht dann wohl wieder auf einem ganz anderen Blatt, weil Tinnitus, einmal manifestiert, verhält sich - sagen wir es zusammen: seltsam, anhänglich, und eigen! ;-)
            Zuletzt geändert von Klingsohr; 04.02.2019, 13:26.

            Kommentar


            • #7
              Merci für den Hinweis zum Vitamin B12. Da gibt es leider keine natürlichen Pillen, da müsste ich anfangen Leber und Austern zu essen, was mich ekelt. Ich werde etwas mehr Eier essen. Klassische B12-Mangel-Smptome habe ich nicht.

              Ich werde ja noch den HNO wechseln, ich muss noch so ein Kontroll-Hörtest machen, da frage ich den Arzt, ob ein B12 Test im Urin möglich ist, weil dieser Test der aussagekräftigste ist, wie ich soeben gelesen habe.

              Das mit den Wadenkrämpfe ist wie bei dir mit Magnesium verschwunden. Beim Magnesium ist es so, dass es natürliches Magnesium-Chlorid aus dem Toten Meer gibt, aber zum Einnehmen ist das fast nicht zumutbar, aber zur Not mache ich das zwischendruch. Das Magnesiumöl ist ein Schwindel, denn Magnesium ist nicht lipohil und geht somit nicht durch die Haut.

              Gruss von Maria

              Kommentar


              • #8
                Ich möchte hier noch meine Recherche und meine Erfahrung mit Magnesium niederschreiben. Da ich nach der Einnahme von Magnesium keine Wadenkrämpfe und auch keine Verstopfung mehr habe, gehe ich davon aus, dass ich einen Magensiummangel hatte und noch habe. Magenesium ist für das Ohr von grosser Bedeutung.

                Magnesium kann bei Tinnitus insbesondere dann eingesetzt werden, wenn die Ohrgeräusche mit einem Knalltrauma oder Lärmtrauma oder mit einem Hörsturz in Verbindung stehen. Auch die vorbeugende Einnahme von Magnesium vor einer erwarteten Lärmbelastung (beispielsweise Besuch eines lauten Konzerts oder Teilnahme an einer Schießübung) kann nützlich sein. Sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus ist die Gabe von Magnesium sinnvoll.

                Studien zur Wirksamkeit von Magnesium bei Tinnitus wurden insbesondere mit den Schwerpunkten „Lärmbelastung“ und „Hörsturz“ durchgeführt. Daraus ergab sich unter anderem, dass die vorbeugende Magnesiumeinnahme vor und während längerfristiger Schießübungen negative Auswirkungen des Schießlärms auf das Gehör verringern kann. Zudem ist Magnesium in der Lage, die Erholung von einem Hörsturz zu begünstigen

                Die Wirksamkeit von Magnesium bei Tinnitus basiert auf der Blockade eines bestimmten Rezeptors. Rezeptoren sind spezielle Strukturen, die auf der Zelloberfläche sowie im Innern von Zellen lokalisiert sind. Verbindet sich ein Rezeptor mit einem bestimmten, auf ihn zugeschnittenen Wirkstoff, beispielsweise mit einer körpereigenen Substanz wie einem Hormon oder mit einem Medikament, kommt es zum Eintritt einer spezifischen Wirkung. Bei der Rezeptorblockade durch Magnesium resultiert eine Hemmung eines gesteigerten Kalziumeinstroms in die Hörsinneszellen, was ansonsten zu einer Zellschädigung mit der Folge eines Tinnitus führen könnte. Im Rahmen einer Studie wurde Magnesium in einer Dosierung von 167 Milligramm Magnesiumaspartat pro Tag verabreicht. Für den akuten Tinnitus wird etwas unspezifisch eine „hohe Dosierung“ von Magnesium empfohlen. Durch die Gabe von Magnesium im Rahmen der Tinnitustherapie wurden bereits gute Ergebnisse beobachtet.
                QUELLE: https://www.thieme.de/de/gesundheit/...itus-45129.htm


                Durch diese Info, habe ich meine Ernährung umgestellt, denn ich denke, natürliches Magnesium wirkt besser. Der Körper kann pro Mahlzeit (oder pro Tablette) so wie so nur zirka 80mg Magnesium aufnehmen.

                Die drei Hauptmahlzeiten ergeben 3x80mg=240mg, zwischendurch (nicht zu den Hauptmahlzeiten) trinke ich nun 1 Liter Eptinger Mineralwasser, das 117mg Magnesium enthält, das ergibt zusammen 357mg, was die Tagesdosis ist.

                Dazu nehme ich aber noch 5 Zwischenmahlzeiten, die je zirka 60mg Magensium haben:
                • ausgepresste Orange, zirka 20g gesalzene Nüsse
                • 20g dunkle Schokolade 70%, wenig Sonnenblumenkerne
                • halbe Banane, zirka 10g Mandeln, 10g dunkle Schokolade 70%
                • 1dl Milch mit zirka 20g Hafeflocken, wenig Apfelschnitze, zirka 10g Haselnüsse
                • Schlummertrunk: 1,5dl Milch mit 20g dunkler Schokolade 50%

                5x60mg=300mg plus die 357mg ergibt 657mg Magnesium pro Tag!

                Das mache ich als Magnesium-Kur für ingesamt 3 Monate, dann werde ich die Dosis wieder reduzieren. Auf Alkohol verzichte ich komplett, weil Alkohol ein Magnesium-Räuber ist.

                PS: Ich versuchte auch noch das natürlich Magensiumchlorid einzunehmen, aber da habe ich nicht einmal die minimalste Dosis ertragen, das ist ein gutes Abführmittel, mehr nicht. Magnesiumöl ist ein Schwindel, denn Magnesium geht nicht durch die Haut, Magnesium ist nicht lipophil, das habe ich auspropiert, wenn das Wasser auf der Haut verdunstet ist, dann kann man das Magnesiumchlorid wieder abstreichen.


                Gruss von Maria


                KORREKTUR vom 18.3.2019
                Unterdessen habe ich gelesen, dass diese 80mg Magnesium pro Mahlzeit eine falsche Info ist. Der Körper kann bei Magnesium-Mangel bis zu 75 Prozent Magnesium aufnehmen. Die Magnesium-Resorption wird bei Mangel durch das Parathormon gesteuert.

                Sonst hätte nämlich jeder einen Magnesium-Mangel, denn die meisten essen dreimal im Tag, was 3 x 80mg = 240mg Magnesium wäre, was nicht ausreichen würde. Ich weiss nicht mehr, wo ich diese maximale 80mg Magnesium aufgeschnappt habe.

                Der Durchschnitt ist, dass der Körper so einen Drittel Magnesium aus der Nahrung aufnimmt.

                Die Magnesium-Aufnahme lässt sich somit gar nicht berechnen. Meine Beispielsrechnung ist somit nur ein ganz grober Richtwert.

                Richtig ist, dass bei Magnesium-Mangel die Essensportionen auf mehrere Häppchen aufgeteilt werden sollen, weil das die Resorption steigert.


                Magnesium wird im gesamten Dünndarm aufgenommen. Unter normalen Bedingungen beträgt die Absorptionsrate zwischen 35 und 55 % und kann je nach zugeführter Magnesiummenge auf 75 % gesteigert oder auf 25 % gesenkt werden [25]. Die enterale Resorption erfolgt sowohl parazellulär durch passive Diffusion als auch transzellulär durch einen carrier-vermittelten Prozess – Überwindung der Zellmembran mit Hilfe von Transportproteinen – [3, 4, 6, 25, 28].

                Magnesium wird vorrangig über einen speziellen Transporter, den Ionenkanal TRPM6 in der Darmwand, aufgenommen [28]. Bei einem hohen Angebot an Magnesium ist dieser Transportmechanismus gesättigt und die resorbierte Magnesiummenge nimmt prozentual ab. So wird die extrazelluläre Magnesiumkonzentration konstant gehalten [4]. Umgekehrt resultiert aus einer geringen Magnesiumzufuhr oder einem Magnesiummangelzustand ein Anstieg der intestinalen Resorption – zugunsten des Magnesiumspiegels im Extrazellulärraum [20, 22]. Bei geringem Magnesium-Serumspiegel werden unter anderem Parathormon (PTH), ein aus 84 Aminosäuren bestehendes Peptidhormon, und Calcitriol, die bedeutendste metabolisch aktive Form von Vitamin D, vermehrt frei gesetzt. Indem PTH und Calcitriol zum einen die Magnesiumaufnahme im Dünndarm und zum anderen den Transport des Mineralstoffs aus dem Darm in den Extrazellulärraum stimulieren, führen sie zum Anstieg der extrazellulären freien Magnesiumkonzentration [4].
                QUELLE: http://www.vitalstoff-lexikon.de/Min...ffe/Magnesium/


                Wer es genauer wissen will:
                http://physiologie.cc/XI.1.htm
                Zuletzt geändert von Maria V.; 18.03.2019, 11:08.

                Kommentar


                • #9
                  Ich will ja niemand entmutigen, aber ich nehme jetzt seit über einem Jahr unter anderem 570 mg Magnesiumcarbonat und -citronat (über den Tag verteilt). Und ist es je besser geworden? Pustekuchen! Nie wirklich nachhaltig. Vielleicht ist es nicht schlimmer geworden, das mag sein. Ich nehme es aber sowieso, wegen der Wadenkrämpfe, die ich sonst morgens und beim Radfahren habe. So langsam verliere ich den Glauben an das ganze B12, Ginkgo und sonstige Zeugs. Ginkgo mag das Hörvermögen bessern, aber gegen den Tinnitus tut es bei mir gar nichts. Als mich der Tinnitus traf, hatte ich schon Jahre vorher Magnesium täglich genommen, wenn auch nicht in dieser Konzentration. Auf die Entwicklung des Tinnitus bezogen: Was hats nutzt?! Nix hats nutzt! Oa gebrummt hats mi!

                  Kommentar


                  • #10
                    Hallo Klingsohr
                    B12 mag vielleicht bei Veganern oder auch bei Ernährungsfehlern helfen, aber B12 müsste bei Mangel injiziert werden.

                    B12 ist sehr hitzeempflindlich, wird somit durch Braten und Kochen vernichtet, deswegen das Ei nur leicht erwärmen.

                    Viele Menschen trinken heute UHT-Milch und ich musste sogar feststellen, dass die Menschen nicht mehr wissen, was pasteurisierte und was uperisierte Milch ist.

                    Rohmilch hat den höchsten B12 Gehalt, Vollmilch hat die Hälfte und UHT-Milch fast gar nichts mehr.

                    Ich würde Rohmilch trinken, aber ich mag diese nicht. Ich trinke Vollmilch, dazu esse ich fast nur Rohmilch-Käase oder Camembert, ich denke ich habe keinen B12 Mangel,

                    Aber B 12 Mangel ist wegen der Zivilisations-Dekadenz-Kost weit verbreitet.


                    Gruss von Maria

                    Kommentar


                    • #11
                      Ich sage ja nicht, dass man diese Vitamine nicht braucht, ganz im Gegenteil. Ich sage nur, das mich weder die jahrelange Einnahme von Magnesium und Blutverdünnern vor dem-, und: nach dem Hörsturz vor dem Tinnitus bewahrt haben, noch (und daran wären wir ja alle hier interessiert) mir all diese Pillen jemals nachhaltig geholfen hätten, den Tinni wieder los zu werden. Wenn also von Wissenschaftlern geschrieben wird, das Magnesium im kritischen Moment, bevor etwas Geräusch-bildend anbrennt, helfen kann, sage ich nur: bei mir?! Pustekuchen! Wo war das Magnesium mit seinem postulierten Schutz, als der Mist sich entwickelte? Ich nahm es Jahre vorher täglich ein! Okay, verglichen mit dem Anfangsgebrumm ist meine Tinnitus vielleicht von 80 db auf 40 db rechts runter (habe das nie messen lassen); aber vom Gefühl her war das eine natürliche Reduzierung, partielle Heilung. Die Hyperakusis ist vollständig weg; rechts höre ich sogar wieder besser als vor dem Tinnitus und dem Mittelton-Hörverlust; das mag an meinen Gebeten zu Gott liegen, am Yoga, oder an Pillen, who knows. Aber irgend etwas wirklich heilen konnten mir all die Pillen nicht, weder die Muskeln, noch die Ohrgeräusche. Selbstverständlich gilt das alles nur für mich; während - zum Beispiel - mancher nach dem Valve zunächst besser hört, höre ich danach deutlich schlechter, was sich aber ganz schnell normalisiert. So unterschiedlich kann das alles sein ...

                      Kommentar


                      • #12
                        Wir wissen ja nicht, ob dir das Cortison oder das Magnesium geholfen hat. Nimmst du auch Vitamin D?

                        Vitamin D hilft auch bei Tinnitus, zudem kann Vitamin D nur mit Magnesium aktiviert werden. Wer einen Magensium-Mangel hat, hat meistens auch einen Vitamin D Mangel.

                        Aus dem Text lässt sich leider nicht kopieren, das wäre die Quelle:

                        https://www.google.com/url?sa=t&rct=...JZ3tMo9wHB62Ys


                        Also im Winter Sonnenbaden über den Mittag (ohne Sonnenschutzmittel) oder Lebertran schlucken, wer will, nimmt chemischen Vitamin D Tropfen. Auch im Sommer muss für Vitamin D gesorgt werden: für kurze Zeit sich Sonnen ohne Sonnenschutzmittel, die Zeit richtet sich nach Hauttyp.
                        Zuletzt geändert von Maria V.; 28.02.2019, 12:26.

                        Kommentar


                        • #13

                          "Wir wissen ja nicht, ob dir das Cortison oder das Magnesium geholfen hat."

                          Als der HNO merkte, dass ich mich extrem schwer damit tue, die Kohle für die Cortison-Injektion locker zu machen, meinte er, dass sich "die Sache" damit sowieso nur für eine kurze Zeit zurückdrängen ließe; es sei denn, jemand kommt wirklich innerhalb der ersten Stunden des Hörsturzes sofort zum Arzt. ich war schon 2 Wochen drüber. Ich fand dann, wenn man so will, einen Sponsoren für das Urbanisol. Genau wie prognostiziert war es dann auch. Der Tinnitus kam zurück, übersah sein Reich, und trat die Regierung erbarmungslos an. D3 nehme ich in Maßen; gerade in den letzten Tagen habe ich herrlich Sonne getankt, versuche ich täglich. Tja, was hat wirklich geholfen? Der eine denkt, das Yoga. Aber dabei war es am Ende der natürliche Heilungsprozess, und die Ruhe.

                          Kommentar


                          • #14
                            ... meinte er, dass sich "die Sache" damit sowieso nur für eine kurze Zeit zurückdrängen ließe; es sei denn, jemand kommt wirklich innerhalb der ersten Stunden des Hörsturzes sofort zum Arzt.
                            Wenn der HNO schon so ehrlich war, warum hast du dich eingelassen?

                            Hörsturz wird nicht mehr als Notfall, sondern als Eilfall behandelt. Fast keiner geht in den ersten Stunden notfallmässig zum HNO. Ob das Cortison in den ersten Stunden hilft, ist auch nur eine Hypothese, denn erstens sind die "Ankömmlinge" der ersten Stunden rar und zweitens weiss man nicht, wenn es bessert, ob es Spontanheilung war.

                            Das ist die Faktenlage, um die alle den Tanz machen!

                            Kommentar


                            • #15
                              Zwischendurch recherchiere ich, was für einen Schaden mein Ohr hat. Soeben las ich in einer Grundlagen-Darstellung der Uni-HNO-Klinik in Regensburg, was ein Lärmtrauma im Ohr bewirkt.

                              Da lese ich nun, dass es unter anderem zu einer metabolischen Überlastung kommt:

                              1. Freisetzung freier Radikale
                              2. Störung des Ionenhaushalts und der Enzymkonzentration
                              in den Haarzellen
                              3. Störung der Stria vaskularis und des Ionenhaushalts der
                              Endolymphe
                              4. überhohe Transmitterkonzentration, Excitotoxizität

                              Bei der Therapie wird auch Magnesium zur Membranstabilisation empfohlen.

                              Link zum Grundlagen-Dokument aus dem Jahr 2008
                              https://www.google.com/url?sa=t&rct=...eUyQZfPIIwGHdr

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X