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Wie es bei mir anfing - vielleicht erkennt jemand, was das ist

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  • Wie es bei mir anfing - vielleicht erkennt jemand, was das ist

    Hallo liebe Forummitglieder!

    Am 08.02.2018 hat es mich erwischt - und heute sind es genau 4 Monate.
    Mein Leben ist nicht mehr so, wie es einmal war. Und ich bin nicht mehr dieselbe, wie früher. Ich weiß gar nicht mehr, wer ich bin. Ich berichte mal, wie alles anfing.

    Ich legte mich abends ins Bett und plötzlich hörte ich auf dem linken Ohr einen Ton. Ohrensausen hatte ich ab und zu mal, aber nur kurz. Diesmal blieb der Ton lange, mehrere Stunden, denke ich. Dann war er weg. Aber plötzlich hörte ich noch viele andere, auf dem linken und auf dem rechten Ohr.

    Am nächsten Morgen hörte ich nur ein Rauschen auf dem linken Ohr. Habe daraufhin etwas im Netz recherchiert, nichts Brauchbares gefunden, und beschlossen, ein paar Tage abzuwarten, ob es nicht vielleicht von selbst weg geht. Es blieb. Am 12.02.2018 war ich beim HNO, die Ärztin meinte, es komme von einer Verspannung, ich solle eine Physiotherapie machen, ein heißes Bad nehmen, mich entspannen. Sie hat auch einige Tests gemacht, meinte aber, organisch sei alles in Ordnung.

    Einen Monat später, am 08.03.2018 nahm ich abends wie immer meine Eisentablette und legte mich aufs Sofa um Fernsehen zu schauen. Kurze Zeit später fühlte ich so etwas wie ein Fließen in meinem ganzen Körper, auch im Kopf, und plötzlich merkte ich, dass ich besser höre, als hätte man Watte aus meinen Ohren rausgezogen, auch die Geräusche waren kurz weg, ich bin vom Sofa aufgesprungen, dachte, es wäre vorbei. Aber die Geräusche kamen nach wenigen Minuten wieder zurück.

    Ich legte mich schlafen, die Geräusche wurden immer lauter, es gelang mir dennoch, einzuschlafen. Ich dachte auch, so könnte ich leben.

    Der März war sehr schlimm, ich konnte kaum noch schlafen, die Geräusche waren sehr laut, sie änderten sich auch, mal war es ein Zischen, ein hohes Rauschen, ein Pfeifen, ein Klingeln, ich wusste gar nicht, auf welches Geräusch ich hören sollte. Ich war wieder beim HNO, habe berichtet, dass ich schlechter gehört habe, denn beim ersten Besuch war es mir noch nicht aufgefallen.

    Ich habe auch Schmerzen auf dem rechten Ohr bekommen, so eine Art Druckschmerz, der sich verschlimmerte, wenn ich etwas höher stieg.

    Ende März habe ich mich selbst in Psychiatrie eingewiesen, weil das Klingeln sehr laut wurde und ich gar nicht mehr schlafen konnte. Dort bekam ich Beruhigungsmittel, ich konnte schlafen, das Klingeln wurde leiser. Nach 12 Tagen bin ich nach Hause gegangen, das war am 09.04.2018.

    Im Moment habe ich das Gefühl, dass die Töne doch leiser geworden sind.

    Zum Einschlafen höre ich mir Regengeräusche an, die laufen auch am Tag.

    Die Töne sind aber ganz komisch. Vor allem links. Wenn ich mich auf die linke Seite lege, wird der Ton zu einem Zischen und ist irgendwann ganz weg. Er fängt auch erst nach dem Aufstehen an. Der zweite Ton links ist ein hohes Rauschen, ich höre es sogar draußen. Rechts ist ein durchgehender Ton, wenn ich mich auf die rechte Seite lege, wird er auch zum hohen Rauschton, links höre ich dann eine Art Surren.

    Wenn ich schnell aufstehe, wird mir schwindelig und einer der Töne wird lauter, auch beim Gähnen und wenn das Gesicht angespannt ist.

    Ich habe folgende Erkrankungen:
    Schilddrüsenunterfunktion, nehme L-Thyroxin 25 Mikrogramm morgens
    Chronischen Eisenmangel, nehme Tardyferron 1 Tablette abends

    An dem Tag habe ich Musik gehört, aber nicht lauter als sonst, ca. 60% der Lautstärke, so habe ich sie immer gehört.
    Auch habe ich an dem Tag starke Regelblutung bekommen.

    Ich habe noch etwas vergessen, als ich schlafen ging am 08.02. gingen komischerweise meine Beine immer Richtung Decke, ich legte sie ab und sie gingen wieder hoch. Im März krümmten sich die ganze Zeit meine Füße.

    Wenn ich nur etwas höhe gehe, als mein Wohnort liegt, also von 400 Meter über dem Meer auf etwa 670 habe ich eine Art Leere im Kopf, bin gereizt, meine Ohren tun weh und fühlen sich komisch an, als ob sie nicht offen sind, mein Magen funktioniert nicht.

    Kommt das jemandem bekannt vor? Freue mich über jeden Kommentar!



  • #2
    Luftdruck hat natürlich Auswirkungen auf das Gehör und kann auch den Tinnitus verändern.
    Bei gutem Wetter, so wie wir es in letzter Zeit hatten, ist er bei mir auch schlimmer.
    Leider kann ich dir keinen Rat geben, da mein Tinnitus ganz anders ist.
    Schon mal an eine Lebensmittelunverträglichkeit gedacht?
    Die Sache mit deinen Beinen lässt an eine neurologische Ursache denken.
    Meiner kam schleichend, verstärkte sich von Woche zu Woche und tritt tageszeitabhängig auf, also Morgens ist er weg, ensteht während des Vormittag und ist abends am stärksten.
    Nach dem Essen und trinken wird er ebenfalls stärker, ich müsste also hungern um ihn leise zu halten.
    Ist schon seltsam diese Erkrankung.

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    • #3
      Hallo Kex!
      Danke für deine Antwort.
      Links hat es sich bei mir wieder verändert. Statt des hohen Zischens wurde es zunächst ein Surren und jetzt ist es ein Qietschen. Scheint sich jede Woche zu verändern.
      Wie lange hast du deinen Tinnitus? Was hast du schon versucht dagegen zu tun?

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      • #4
        Hallo an Alle, ich heiße Petrick und habe mich gerade hier angemeldet. Seit April hat sich bei mir ein Düsenflugzeug-Geräusch schleichend eingenistet (vermutlich

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        • #5
          Mir fällt gerade was ein. Wie ist dein Blutdruck? Es ist nämlich so, dass dieser am Morgen am niedrigsten und abends am höchsten ist.

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