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Aktuelle Forschungsprojekte 2013 - Tinnitus / Schwindel / Hörverlust

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  • Aktuelle Forschungsprojekte 2013 - Tinnitus / Schwindel / Hörverlust

    Hallo liebe Leser des Forums,

    in diesem Thread können wir weiterhin alles zum Thema Tinnitus und Hörverlust etc. auflisten und diskutieren.
    Bitte alles was mit Forschung und Co. zu tun hat hier rein posten! Ich werde die nach und nach auf die Liste setzen.



    Latest News zu Tinnitus und Co. bei MedWorm: http://www.medworm.com/rss/search.ph...on&journals=on

    Musiktherapie Studie - bei Nicht Tonalem Tinnitus, Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung, Heidelberg, 2013
    http://www.br.de/radio/br-klassik/se...sucht-100.html
    http://www.medizin-aspekte.de/chroni...eren_4755.html
    www.dzm.fh-heidelberg.de

    Vagusnervstimulation bei Tinnitus, Microtransponder (USA), UT Dallas, Dr. Kilgard, 2013
    http://dfw.cbslocal.com/2012/01/13/i...itus-patients/
    http://www.microtransponder.com/

    rTms Studie bei Tinnitus - Tinnituszentrum Regensburg, Prof. Langguth, 2013
    http://www.tinnituszentrum-regensburg.de/

    Medikament bei Hörverlust, Roche Pharma, Inception3, 2013
    http://www.handelszeitung.ch/unterne...-von-sheffield

    Stamzellenforschung bei Hörverlust, Stanford University (USA), Dr.Alan Cheng, 2013
    http://www.bizjournals.com/sanfranci...ford-cirm.html
    http://hearinglosscure.stanford.edu/

    Stamzellenforschung bei Hörverlust, Harvard Medical School - Massachusetts Eye and Ear Infirmary (USA), Dr. Albert Edge,2013
    http://www.masseyeandear.org/researc...tigators/edge/
    http://www.youtube.com/watch?feature...&v=R8UeGWC-EzE
    http://www.cell.com/neuron/retrieve/...96627312009531


    Medikament bei Akutem Tinnitus; Auris Medical, AM-101, 2013
    www.aurismedical.com



    Hier ist der Link zur 2012 Liste: http://www.tinnitus.de/showthread.ph...l-H%F6rverlust

    Hier ist der Link zu 2011 Liste: http://www.tinnitus.de/showthread.ph...l-H%F6rverlust


    Gruß
    SISKO

  • #2
    in dzm Heidelberg werden Probanden mit akutem tinnitus gesucht.

    aktuell vom 9.1.13

    http://www.br.de/radio/br-klassik/se...sucht-100.html

    Kommentar


    • #3
      Uni Stanford bekommt runde 3 Mio $ für die Forschung an Haarzellen um Hörverlust rückgängig zu machen

      http://www.bizjournals.com/sanfranci...ford-cirm.html

      Kommentar


      • #4
        Na DAS ist jetzt mal wirklich interessant: Forschern ist es angeblich gelungen durch ein Medikament Haarzellen im Innenohr bei Mäusen zu regenerieren.

        Für alle , die des Englischen mächtig sind: http://www.dailymail.co.uk/health/ar...inner-ear.html

        Achja hier nochmal auf Deutsch: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52967

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        • #5
          hoffen wir mal das beste und das der tt dann mit hergestellten gehör auch verschwindet. bedenke, mit perfekten Audiogramm haben viele tinnitus. ....

          da muss doch schon ein multibler therapiansatz her, laut diverser Forscher.

          Kommentar


          • #6
            Dann gehts wieder um viele "alte" diskussionen

            -Gibt es überhaupt das "perfekte" audiogramm?
            -Ist das Audiogramm perfekt weil es so ungenau ist?

            Aber das sind alles Themen, die hier im Forum glaube ich schon zur genüge diskutiert wurden.

            Aber WENN es gelingen würde Haarzellen wieder herzustellen könnte man diese als Fehlerquelle wenigstens ausschließen...

            und ganz nebenbei, eine Verbesserung der Höhrfähigkeit schafft auch immer Linderung.

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            • #7
              Ein perfektes Audiogramm ist so aussagekräftig nicht (sagt ja nur etwas über die Hörschwelle bei wenigen Frequenzen aus; etwa so, wie ein Auge acht verschieden farbige Leuchtpunkte (einzeln) in dunkler Umgebung wahr nehmen kann (sagt das viel über das Auflösungsvermögen, das Stereosehen, die Farbunterscheidung, die Sehschärfe etc. etc. aus? Höchstens etwas über die Empfindlichkeit einige Farbrezeptoren in der Fovea - also nicht gerade viel).

              Neu scheint mir, dass (gemäss Abbildung) die Neubildung von AEUSSEREN Haarzellen gelungen zu sein scheint. Ein alter Hut hingegen ist, dass das Nachwachsenlassen erst bei Tieren gelungen ist und abgesehen davon die Hörfähigkeit sehr schlecht wieder hergestellt wurde, was in Anbetracht der Tatsache, dass die Stereozilien wohl kaum in die Tektorialmembran hinein wachsen, den Nutzen derartiger OHCs sehr in Frage stellen dürfte, da durch diesen Umstand ihre Funktion nur sehr beschränkt möglich sein wird (sieht man ja auch an den Bildern; die meisten hier dürften über weit weniger beeinträchtigte OHCs verfügen).

              Grüsse TNT

              Kommentar


              • #8
                Hier erklärt der Prof das ganze nochmal im Video: http://www.youtube.com/watch?feature...&v=R8UeGWC-EzE auf Englisch .

                Hier gibt es noch einen Auszug aus dem Artikel in "Neuron" mit diversen bunten bildchen :grin: http://www.sciencedirect.com/science...96627312009531

                Was man in anderen Foren und diskussionsgruppen so liest , halten das alle für einen ziemlichen Erfolg. Ich bin selber kein Arzt und hab keine Ahnung von Medizin und kann das daher nicht bewerten. Aber so wie ich das verstanden habe "regenerieren" sich die alten vorhandenen zellen und es wachsen nicht einfach wild irgendwelche anderen Zellen nach.

                Jedenfalls macht es ein bischen Hoffnung. Klar die Erfolge sind recht beschränkt aber das war ja wohl der Erste (veröffentlichte) Versuch. Das Erste Auto war auch noch kein Porsche...

                Kommentar


                • #9
                  " Aber WENN es gelingen würde Haarzellen
                  wieder herzustellen könnte man diese als
                  Fehlerquelle wenigstens ausschließen..."


                  ja aber:
                  du verwechselst durch hörverlust ausgelöster tinnitus und eingenisteter tinnitus in den entsprechenden Bereichen des hirns.
                  sollte das gehör wieder ok sein, ist es lange nicht dadurch bedingt neurologisch ok.

                  ich hatte z.b. jahrelang ein mieses gehör auf der linken Seite OHNE tinnitus.

                  wenn nun plötzlich die linke Seite ok wäre, schließe ich nicht im umkehrschluss draus, das der tt weg ist, es sei denn der Prozess zieht sich autoregulativ zurück.
                  komischerweise gibt es immer wieder berichte das der tinnitus verschwindet oder leiser wird bei diversen Therapien wie ns, Musik,autogenes Training ohne hörverbesserung.

                  wie auch immer, wir brauchen eine weiche aus der endlosschleife, und kein unkontrolliertes entgleisen wie die oben genannten Therapien.

                  Kommentar


                  • #10
                    Das Problem ist, dass die Stereozilien der Zellen vermutlich nicht in die Tektorialmembran hinein wachsen und deren Nutzen daher fast gleich Null sein dürfte, vergleichbar einem am Oberarm nachwachsenden Beugermuskel, dessen Sehne keine Verbindung zu Unterarmknochen herstellen kann. Ein Bisschen bewegen wird man den Unterarm trotzdem können - einfach nicht sehr effizient.

                    Ausserdem steht, dass dies bisher nur im apikalen Bereich der Schnecke gelungen sei, also im Tieftonbereich. Dort hören sogar Taube meistens noch etwas.

                    In anderen Bereichen würde wegen des oben geschilderten Problemes wohl kaum ein bedeutender Nutzen entstehen - weil jene OHCs - im Gegensatz zu den für den Tieftonbereich zuständigen - über praktisch keine afferenten Nervenfasern verfügen, was eine direkte Transduktion verunmöglicht und nur indirekt die Transduktion von anderen (inneren Haar-) Zellen verstärken kann.

                    Dies widerspiegelt nur meine Einschätzung. Vielleicht werde ich irgendwann auf genauere Berichte stossen.

                    Grüsse TNT

                    Kommentar


                    • #11
                      das die erfolge noch sehr beschränkt sind verstehe ich. aber um auf das beispiel mit dem oberarm zurück zu kommen : tt wird ja in verschiedenen Modellen in die Kategorie "phantomschmerz" eingeordnet . das Gehirn versuche zu kompensieren, das es von kaputten haarzellen keine Signale mehr bekomme...


                      wenn da jetzt neu haarzellen wachsen würden , die das Gehirn beschäftigen ohne eine Verbesserung der höhrfähigkeit zu erreichen musste das doch auch zum erlöschen des phantomsignals führen .

                      ähnliche Frage wie: empfindet ein beinamputierter noch phantomschmerz wenn man ihm ein neues Bein erfolgreich verpflanzt? natürlich wird er das Bein nie wieder so bewegen können wie vorher. aber der phantomschmerz müsste doch dann aufhören

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                      • #12
                        Da OHCs (ähnlich wie ein Muskel) nur Schwingungen verstärken, nicht aber in elektrishce Signale umwandeln können (Ausnahme: Tieftonbereich; deshalb dort ein minimaler Erfolg), bringt es nicht viel, wenn der "Muskel" nicht funktionieren kann (wegen mangelnder Einbindung in die Umgebungsstruktur).

                        Grüsse TNT

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                        • #13
                          Betrifft zwar Studien aus dem Gebiet der Psychologie, aber könnte in Abwandlung auch auf einige Tinnitusstudien zutreffen:Jede Menge Murks.

                          Fasziniert hat mich die fäkale Bakterientherapie: Stuhltransplantation im klinischen Test erfolgreich. Scheiße kann also auch heilen!

                          Und last not least Statistik für DTL und tinnitus.de:
                          http://urlspion.de/www.tinnitus-liga.de -> Platz 101.174; Wert 360 €
                          http://urlspion.de/www.tinnitus.de ->Platz 33.597; Wert 8721 €
                          "351 Benutzer besuchen die Webseite jeden Tag, wovon jeder 3,70 einzelne Seiten betrachtet."
                          "Der Server ist langsamer als 73% gemessener Ladezeiten von anderen Webseiten bei 1040 milliseconds."

                          Die Seite vom Lümmelmed ist übrigens mit 425 € angegeben, also mehr als DTL.

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                          • #14
                            "Scheiße kann also auch heilen!" Auch für den Tinnitus interessant, schliesslich könnten Mikroorganismen direkt oder indirekt beteiligt sein (zB. Enstehung nach Antibiotika-Therapie)

                            Kommentar


                            • #15
                              Dresdener Zentrum für Tinnitus- Retraining- Therapie

                              Verantstaltung und Termine 2013

                              http://www.tinnitus-therapie-dresden.de/

                              vieleicht intressant:

                              16.03.2013 25 Jahre Spuren im Tinnitus – Expertensymposium
                              Innovationen, Kontroversen und Perspektiven
                              Wiss. Leitung: Prof. Gerhard Goebel
                              Auskunft/Anmeldung: Schön Klinik Roseneck
                              Resultate:
                              http://www.tinnitus-therapie-dresden.de/resultate/

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