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LSD und Psilocybin als Antidepressiva

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  • #16
    Amitriptylin scheint ein Wundermittel zu sein, es hilft auch beim Reizdarmsyndrom.
    Das stimmt. Amitriptylin gehört ebenfalls zu den "besseren" Antidepressaiva und war auch lange Zeit das populärste, bis die etwas verträglicheren, aber eher schlechteren SSRIs Einzug gehalten haben.

    Was du zu MAO-Hemmern schreibst, sehr interessant, ich habe keinerlei Erfahrung damit und weiß auch nicht, ob ich sie ausprobieren sollte, das Gleiche mit Lithium, dafür wäre ich überhaupt kein Kandidat.
    Meine Nebenwirkungen mit Tranylcypromin klingen auf den ersten Blick vielleicht dramatisch, aber ich hätte sie akzeptiert, wenn es denn die erhoffte Wirkung gegeben hätte.

    Was bedeutet das für dieses Forum?
    Die Zwischenablage ist ein Feature deines Betriebssystems (wahrscheinlich Windows). Du markierst einen Text und drückst auf Strg + C. Wenn du dann in irgendeinem beliebigen Eingabefeld Strg + V drückst, erscheint dieser Text.

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    • #17
      Die Zwischenablage ist ein Feature deines Betriebssystems (wahrscheinlich Windows). Du markierst einen Text und drückst auf Strg + C. Wenn du dann in irgendeinem beliebigen Eingabefeld Strg + V drückst, erscheint dieser Text.
      Schon klar, bin ja nicht blöd, aber was ist ein "beliebiges" Eingabefeld? Ein Textverarbeitungsprogramm? Geht es noch komplizierter?

      Jetzt habe ich versucht, etwas elegant zu verlinken: früher ging das so: [url

      Klappt nicht! Ich habe es satt! Zusätzlich noch, ich bekomme auch keine Mail mehr, wenn jemand z.B. auf diesen Thread geantwortet hat. Erbarme dich, mein Gott!

      https://www.youtube.com/watch?v=BBeXF_lnj_M

      Nicht lustig, überhaupt nicht lustig!
      Zuletzt geändert von Thomas1962; 13.10.2018, 13:49.
      " Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben." Epiktet

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      • #18
        Schon klar, bin ja nicht blöd, aber was ist ein "beliebiges" Eingabefeld? Ein Textverarbeitungsprogramm? Geht es noch komplizierter?
        Ein Textverarbeitungsprogramm gehört dazu. Gemeint ist so gut wie alles, wo du etwas reinschreiben kannst.


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        • #19
          Wie schön, wenn es wenigstens noch ein "Textverarbeitungsprogramm/Forum" im höheren Sinne gibt.

          Das DTL-Forum wurde nämlich eingestellt, das Tinnitus-Cafe gibt's wohl nur noch auf Facebook; Facebook lehne ich ab, und das Tinnitus-Cafe, na ja, da habe ich mich nie lange aufgehalten, hier spielte immer die Musik, und ich kann immerhin noch hier eine Art "Tagebuch" führen.

          Leider muss ich erkennen, dass auch hier keine Musik mehr spielt, wie auch: Alle großen Hoffnungen, nicht viel wert, wie wir heute wissen: NMDA, Musiktherapien, Neurostimulator etc., Laser, irgendwas mit "Magneten", ich habe sicher was vergessen....
          NMDA, war da mal was?, oder striktes Forenverbot (als "Therapie") für neuere "Fälle", damit diese sich hier nicht noch weiter anstecken und herunterziehen lassen in ihr (vermeintliches) TT-Elend; –für Musik-Therapien und den NS wäre ich als Schwerhöriger sowieso nie in Frage gekommen, Vitamine etc., wie lächerlich, oder auch striktes selbstauferlegtes Forenverbot für einen selber...

          Eigentlich alles für die Katz! Natürlich muss man differenzieren, denn das TT-Geschehen ist komplex und zum Glück gibt es Klaus Bake: http://www.tinnitus-hamburg-jenfeld....rche-15feb.pdf, einen selbst Betroffenen, dessen Zusammenfassung man gar nicht hoch genug einschätzen kann, wie ich meine.

          Und ob eine der angepriesenen Musiktherapien (wie Notched Music https://www.notched-music.com/deutsch/ z.B.) nicht dem einen oder der anderen hilft, wer weiß...

          Und ganz sicher sehe ich alles viel zu negativ aus meiner persönlichen Sicht, es sei mir vergeben; neuere "Fälle" mögen sich in die Hände von Zahnärzten, Orthopäden, Chiropraktikern, oder Vitamin-Spezialisten wie "Duracell/Dustin Müller" etc. begeben, denn das TT-Geschehen, bzw. die TT-Ursachen/ -Auslöser (ca. 60 bis 70), ist vielfältig, aber ich bin verloren, noch nicht ganz natürlich, versteht sich von selbst...

          So betrachte ich das: trotzdem eine Art Tagebuch (nicht nur für mich, vermutlich sehen andere User dieses Forum auch als eine Art Tagebuch für sich selber), insgesamt auch eine große, traurige und bittere Erzählung...

          Und wie schön und verzweifelt ist es doch auch, z. B. mein Missbehagen am Neoliberalismus/Kapitalismus, an der Welt, wie wir sie immer mehr kennenlernen müssen https://www.heise.de/tp/features/Get...html?seite=all auch hier anderen mitteilen zu dürfen: auf zwei Seiten wird da so vieles gesagt...

          Wie sehr erkenne ich mein eigenes Unbehagen darin... Und darum geht's doch immer auch, nicht nur: sich in anderen wiederzuerkennen, was sie denken und schreiben und sagen, natürlich auch in dem, was einem nicht so gefällt: man ist doch schließlich keine "Insel", nicht? Deshalb Diskussion! Deshalb Demokratie und deshalb dieses kleine Kranken-, Irren- und Spezialforum!

          Besser und vollständiger wird's natürlich im sog. echten Leben: aber da ist es in aller Regel doch eher laut; es ist kein Platz mehr für Differenzierung, für das Leise und Empfindsame (in dieser geräuschvollen und überaus geschäftstüchtigen Welt), in diesem Konsumfaschismus -> https://www.deutschlandfunk.de/gegen...ticle_id=85279

          Aber wahrscheinlich, traurig genug, empfindest du das alles nicht mehr, lieber Gepeinigter, nicht als Nicht-Toter, sondern als nicht mehr "Lebender". Bitte entschuldige diese Anmaßung/Interpretation...

          Anhedonie, Dysästhesie... Was muss ich lesen, eigentlich begreife ich dich jetzt erst...
          Zuletzt geändert von Thomas1962; 01.12.2018, 14:04. Grund: Dysästhesie statt Disästhesie, Fremdwörter, "Erbarme dich, mein Gott!"
          " Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben." Epiktet

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          • #20
            Lieber Gepeinigter,

            etwas möchte ich dich noch fragen, vllt. habe ich da was verpasst.

            Wie hast du dir denn deinen ganz speziellen "Freund" angelacht? Die Entstehungsgeschichte.

            Ich war hier nicht immer aktiv und habe auch nicht alles gelesen und deshalb ist das für mich evtl. ein leeres Blatt.

            Ich habe schon erzählt wie das bei mir war, gerne/ungerne erzähle ich es nochmal:

            In jüngeren Jahren viel zu laut Musik gehört, zwei Mal TT für zwei bis drei Tage, verging von selbst, ich hab mir damals keine großen Gedanken deswegen gemacht, TT war damals, in den frühen 80ern auch überhaupt kein Thema, ganz andere Medien-Landschaft, vor allem kein Internet und natürlich auch keine Internet-Foren. TT war für mich damals wie ein Schnupfen, kommt, aber geht auch wieder, ich kannte nicht einmal die Bezeichnung Tinnitus dafür...

            Natürlich gab es TT schon immer, seit Anbeginn der Menschheit/Säugetiere, mit Ausnahme der Katzen angeblich, glückliche Katzen, nur mein Fokus ist heute natürlich ein ganz anderer. Heute beherrscht mich dieser Unsinn, mehr oder weniger, ich kann sagen, er hat mein Leben eigentlich ruiniert. Wenn ich nur an diese postherpetische Neuralgie denke: es haben sich schon Narben auf meiner Oberlippe gebildet, ich nenne sie meine Tinnitus-Narben, der Scheißdreck hat sich nicht nur in meine Seele gebrannt, er ist schon in meinem Gesicht erkennbar.

            Nun ja, alles war gut damals, Musik-Genuß in moderater Lautstärke, man wird ja auch etwas vernünftiger mit den Jahren, ha ha!

            Dann: 01/95 oder 96, ich glaube, es war eher 96, nach jahrelangem Stress (was soll werden, wie soll es weitergehen?), also existenziellen Fragen und einer wochenlangen Erkältung der Anfangspunkt: ein abendlicher, übler und nichtswürdiger Streit, dem am nächsten Morgen Ohrenschmalzpfropfen in der Größe des Mount Everest gefolgt sind.

            Nach Entfernen derselben anfänglich nur ein ganz leises Sirren, die üblichen Akutbehandlungen damals, die es heute so nicht mehr gibt, medizinisch sinnlos anscheinend, vllt. mit Ausnahme von Kortison in manchen Fällen, aber dann: nichts wurde besser, alles verschlechterte sich, nicht einmal die Hyperakusis wurde besser, normalerweise verschwindet die zuerst.

            Genug der Klagen, meine Frage: Wie war das eigentlich bei dir? Die Entstehung und Entwicklung, wenn das nicht zu indiskret ist.
            Ein idiopathischer TT vllt. (keine Ursachen/Auslöser erkennbar), laut Klaus Bake betrifft das immerhin ca. 20% aller Fälle, gespenstisch?!
            Nun ja, würde mich interessieren, vllt.auch ein paar andere, wenn es dir nicht, wie gesagt, zu indiskret ist. Es fehlt mir noch zur Komplettierung deiner anhedonistischen Persönlichkeit...
            Zuletzt geändert von Thomas1962; 02.02.2019, 18:02.
            " Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben." Epiktet

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            • #21
              Das DTL-Forum wurde nämlich eingestellt
              Das wusste ich noch nicht. Das Forum war ohnehin nutzlos. Ich wurde bereits nach meinem ersten Beitrag gesperrt, weil ich die Politik der DTL kritisiert habe.

              das Tinnitus-Cafe gibt's wohl nur noch auf Facebook
              Weil die Betreiberin, feige wie sie eben ist, das Muffensausen vor der DSGVO bekommen hat oder es als willkommenen Vorwand sah um sich des Forums zu entledigen.

              Facebook lehne ich ab
              Warum? Melde dich doch einfach wie hier unter einem Pseudonym an.

              und das Tinnitus-Cafe, na ja, da habe ich mich nie lange aufgehalten
              Ich auch nicht. Das Tinnituscafé war ganz zu Anfang ganz gut, als es noch bei Bernd Kantoks unter der Domain zusammenbruch.de gehostet wurde. Die Forensoftware war zwar grottenschlecht (selbst mit meinen zu der Zeit eher bescheidenen Kenntnissen leicht zu hacken), aber es haben dort ein paar kluge Leute gepostet, wie z. B. die beiden ehemaligen Admins der damaligen DTL-Mailingliste. Tinnitus.de gab es zwar schon, aber es spielte nur die zweite Geige. Aber nachdem Birgit Ehrhard-Dangmann das Ruder übernahm wurde aus dem Tinnituscafé die uns bekannte inhaltsleere Kloake.

              Leider muss ich erkennen, dass auch hier keine Musik mehr spielt, wie auch: Alle großen Hoffnungen, nicht viel wert, wie wir heute wissen: NMDA, Musiktherapien, Neurostimulator etc., Laser, irgendwas mit "Magneten", ich habe sicher was vergessen....
              Leider scheinen Facebook-Gruppen dem Forum ziemlich den Rang abgelaufen zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass Google reine Foren schon vor Jahren in seinen Suchergebnissen massiv abgewertet hat. Davor erschien Tinnitus.de immer auf der ersten Seite und oft sogar auf einem der ersten Plätze.

              NMDA, war da mal was?
              Du wirst vermutlich NMDA-Antagonisten wie Caroverin und Neramexan meinen.

              oder striktes Forenverbot (als "Therapie") für neuere "Fälle", damit diese sich hier nicht noch weiter anstecken und herunterziehen lassen in ihr (vermeintliches) TT-Elend; –für Musik-Therapien und den NS wäre ich als Schwerhöriger sowieso nie in Frage gekommen, Vitamine etc., wie lächerlich, oder auch striktes selbstauferlegtes Forenverbot für einen selber...
              Du solltest nicht unterschätzen, dass die Information über nutzlose Therapien immerhin helfen kann den Geldbeutel zu schonen und dem "System" wenigstens ein wenig Geld zu entziehen.

              Eigentlich alles für die Katz! Natürlich muss man differenzieren, denn das TT-Geschehen ist komplex und zum Glück gibt es Klaus Bake: http://www.tinnitus-hamburg-jenfeld....rche-15feb.pdf, einen selbst Betroffenen, dessen Zusammenfassung man gar nicht hoch genug einschätzen kann, wie ich meine.
              Ist aber trotzdem höchst laienhaft und meiner Meinung nach nur bedingt zu empfehlen. Wer wirklich einen Einblick in den Forschungsstand (bzw. den von vor 10 Jahren) haben will, sollte zu dem Buch von Viktor Weichbold greifen.

              Und ob eine der angepriesenen Musiktherapien (wie Notched Music https://www.notched-music.com/deutsch/ z.B.) nicht dem einen oder der anderen hilft, wer weiß...
              Nachdem der Ansatz ist einer neueren Studie gescheitert ist, wohl eher nicht.

              Aber wahrscheinlich, traurig genug, empfindest du das alles nicht mehr, lieber Gepeinigter, nicht als Nicht-Toter, sondern als nicht mehr "Lebender". Bitte entschuldige diese Anmaßung/Interpretation...
              Eigentlich liegt du damit schon ganz richtig. So schlimm Tinnitus auch ist, meine psychische Erkrankung spielt hinsichtlich des Leidens in einer weit höheren Liga.

              Wie hast du dir denn deinen ganz speziellen "Freund" angelacht? Die Entstehungsgeschichte.

              Ich war hier nicht immer aktiv und habe auch nicht alles gelesen und deshalb ist das für mich evtl. ein leeres Blatt. [...]

              ie war das eigentlich bei dir? Die Entstehung und Entwicklung, wenn das nicht zu indiskret ist.
              Ein idiopathischer TT vllt. (keine Ursachen/Auslöser erkennbar)
              Die Antwort ist leider für beide Seiten sehr unbefriedigend: Ich weiß es nicht. Mit 17 bin ich um 4:00 morgens aufgewacht und der Tinnitus war einfach da und ist für die nächsten 15 Jahre geblieben. Eine Ursache konnte nie gefunden werden.

              laut Klaus Bake betrifft das immerhin ca. 20% aller Fälle, gespenstisch?!
              Echt? Ich meines vor Jahre gelesen zu haben, es seien 50%.

              Es fehlt mir noch zur Komplettierung deiner anhedonistischen Persönlichkeit...
              Die Anhedonie ist eine Fehlfunktion meines Gehirns. Sie ist genauso wenig Teil meiner Persönlichkeit wie mein Tinnitus oder meine anderen Erkrankungen.

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