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Thema: Zusammenhang HWS und Tinnitus/ Hyperakusis

  1. #1
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    Zusammenhang HWS und Tinnitus/ Hyperakusis

    Nummer 2 antwortet mir nicht mehr.....

    Kann mir jemand erklären (also jetzt nicht total medizinisch, sondern so, dass man es versteht), wie der Zusammenhang zwischen HWS/Kiefer und Ohrgeräuschen, bzw. Hyperakusis besteht?
    Wenn ich jetzt z. B. eine Blockade in der HWS habe oder Verspannungen oder nen schiefen Kiefer, wie wirkt sich das auf das Ohr aus?
    Dann kann ja an den Härchen nichts sein, oder????
    Und das Innenohr als solches, bzw. die Hörrinde usw. ist dann auch ok, oder?
    Warum hört man denn dann Geräusche??? Und wie erklärt sich eine Hyperakusis in dem Zusammenhang?
    Höre ich quasi meine Verspannungen? Ist da dann was eingeklemmt? Ich kapiere das nicht.
    Da ich ja wirklich null Einschränkung der Hörfähigkeit habe und bei mir auch kein einschlagendes Ereignis (Lärm, Knall) vorrausging, habe ich ja vielleicht doch da Probleme?
    Meine Osteopathin sagt, ich sei zwar im Kiefer und HWS-Bereich "nicht wesentlich" verspannt, aber im Hinterkopfbereich und da habe ich auch immer ein Druckgefühl.....aber so richtig erklären, wie dann das Geräusch genau entsteht, kann sie nicht (oder ich kapiere es nicht, will ja während der Behandlung entspannen und nicht quasseln!)

    Kann mir den Zusammenhang irgend jemand erklären???

  2. #2
    aktives Mitglied Avatar von cst2012
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    Zitat Zitat von finchen73 Beitrag anzeigen
    Nummer 2 antwortet mir nicht mehr.....

    Kann mir jemand erklären (also jetzt nicht total medizinisch, sondern so, dass man es versteht), wie der Zusammenhang zwischen HWS/Kiefer und Ohrgeräuschen, bzw. Hyperakusis besteht?
    Wenn ich jetzt z. B. eine Blockade in der HWS habe oder Verspannungen oder nen schiefen Kiefer, wie wirkt sich das auf das Ohr aus?
    Dann kann ja an den Härchen nichts sein, oder????
    Und das Innenohr als solches, bzw. die Hörrinde usw. ist dann auch ok, oder?
    Warum hört man denn dann Geräusche??? Und wie erklärt sich eine Hyperakusis in dem Zusammenhang?
    Höre ich quasi meine Verspannungen? Ist da dann was eingeklemmt? Ich kapiere das nicht.
    Da ich ja wirklich null Einschränkung der Hörfähigkeit habe und bei mir auch kein einschlagendes Ereignis (Lärm, Knall) vorrausging, habe ich ja vielleicht doch da Probleme?
    Meine Osteopathin sagt, ich sei zwar im Kiefer und HWS-Bereich "nicht wesentlich" verspannt, aber im Hinterkopfbereich und da habe ich auch immer ein Druckgefühl.....aber so richtig erklären, wie dann das Geräusch genau entsteht, kann sie nicht (oder ich kapiere es nicht, will ja während der Behandlung entspannen und nicht quasseln!)

    Kann mir den Zusammenhang irgend jemand erklären???
    Hallo Finchen 73,

    mein Kiefer-Physiotherapeut erklärte mir das irgendwie so: Stelle Dir vor, daß Dein Kiefergelenk eine Kugel ist und im Gegenstück im einem Becken liegt (so wie beim Hüftgelenk). In diesem Becken läuft eine Aterie oder wie es auch heißt, die die Höhrbahn versorgt. Wenn jetzt Dein Kiefergelenk nicht richtig liegt oder stark verspannt ist und beim Pressen diesen Hörnerv oder Aterie abdrückt findet eine Unterversorgung statt und dadurch kommt es zur Unterversorgung und zu Geräuschen???? Ich hoffe, das ist irgendwie verständlich.

    Ich habe m übrigens auch diesen Druck hinten im Kopf. Ich war heute beim MRT. Da drückt auf jedenfall nix (zum Glück). Mich würde interessieren, wie man den Hinterkopf, also wirklich hinten am Ohr entlang von links nach rechts, sich verspannen kann. Kannst Du Dir das erklären und was kann man machen, damit das weggeht.

    Hast du auch schon mal Schläfenschmerz?

    Gruss

    cst2012

  3. #3
    aktives Mitglied
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    Hallo,
    also die Schmerzen am Hinterkopf (also bei mir direkt hintern den Ohren bis zur Kopfmitte und leicht Richtung Nacken), erklärte meine Osteopathin mir mit der Verspannung der Schädelknochen. Diese sollen in gewisser Weie flexibel sein, aber bei manchen Menschen, die dann auch Probleme haben, nicht.
    Wenn sie so an meinem Kopf "arbeitet", merke ich auch, dass sich da was bewegt.
    Schmerzen im Schläfenbereich habe ich nicht, aber manchmal so richtige blitzartige Schmerzen hinter dem Ohr (mit dem TT!!).
    Ich glaube, da kann man selber gar nicht so viel gegen tun. Warst du mal bei einem Osteopathen?

    Nochmal zu deiner Erklärung:
    Also ist das dann doch eine Sache der Durchblutung (wegen der Aterie)?

    LG

  4. #4
    aktives Mitglied Avatar von cst2012
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    Zitat Zitat von finchen73 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    also die Schmerzen am Hinterkopf (also bei mir direkt hintern den Ohren bis zur Kopfmitte und leicht Richtung Nacken), erklärte meine Osteopathin mir mit der Verspannung der Schädelknochen. Diese sollen in gewisser Weie flexibel sein, aber bei manchen Menschen, die dann auch Probleme haben, nicht.
    Wenn sie so an meinem Kopf "arbeitet", merke ich auch, dass sich da was bewegt.
    Schmerzen im Schläfenbereich habe ich nicht, aber manchmal so richtige blitzartige Schmerzen hinter dem Ohr (mit dem TT!!).
    Ich glaube, da kann man selber gar nicht so viel gegen tun. Warst du mal bei einem Osteopathen?

    Nochmal zu deiner Erklärung:
    Also ist das dann doch eine Sache der Durchblutung (wegen der Aterie)?

    LG
    Ja, so ist es. Mein Therapeut hat gesagt, daß die Blutzufuhr/Versorgung dann abgeklemmt ist. Deswegen hält er auch nichts von Durchblutungsmittel. Wie soll die Durchblutung stattfinden, wenn das Gelenk darauf drückt.

    Ich war noch nie bei einem Osteopathen. Was macht der bzw. die denn alles? Was kostet denn der Spaß?

    Im übrigen tut mir mein Ohr auch weh, wo der Tinnitus ist und das macht mich stutzig. Ich hatte bereits 1999 mal einen Hörstürz im Hochtonbereich und hatte auch eine beidseitige Innenohrschwerhörigkeit mit Schwindel. Aber ich hatte nie Schmerzen im Ohr oder um das Ohr. Oder ich war noch Jung und unbekümmert . Nein Scherz. Daran könnte ich mich ja erinnern. Der Tinnitus im Hochtonbereich ist dann nach langer seit so im Hintergrund getreten, daß ich ihn nur noch abends gehört habe und darauf habe ich dann nicht so geachtet, sondern immer lustig abgetan.

    Schaffe ich mit dem Brummer nicht .

    Die Schmerzen im Hinterkopf sind im übrigen wie bei mir. Habe dann teilweise das Gefühl, daß man da mal was einrenken müsste, so, wie wenn man mal mit den Nacken so knackst. Leider geht das am Schädel nicht .

    Liebe Grüsse

    cst2012

  5. #5
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    Hallo cst,
    ich habe von meiner Hausärztin Manuelle Therapie verordnet bekommen.(wegen Schwindel,Verspannungen)Bei mir war es so in der Behandlung
    das die Perle bestimmte Punkte ,Muskeln,Nerven in deinem Körper ,Kopf,Ohren "drückt",massiert,teils stärker,manchmal auch nur ein bisschen ,um die Verspannungen
    zu lösen.Ich habe das als sehr angenehm empfunden,war danach lockerer und irgendwie gelöster.Ist Vielleicht mal Versuch wert.
    Zum Thema Geld: ich habe lediglich die Rezeptgebühr(19,20) bezahlt,ich mußte nix extra zahlen.Ohne Rezept kostet das ganze für eine Stunde bei
    meiner Perle 43€,das läppert sich dann natürlich schnell zusammen...Zum Glück habe ich eine liebe Hausärztin und so habe ich ein wenig eingespart..
    LG Bommel

  6. #6
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    Hallo, meine "Perle" ist eigentlich Physiotherapeutin und hat eine Zusatzausbildung zur Osteopathin.
    Daher kann ich auch über ein normales Rezept abrechnen. Zum Glück. Hab schon genug Kohle gelassen.
    Das was bommel schreibt, trifft bei mir auch so ähnlich zu. Es ist eine ganz sanfte Behandlung ohne Knacksen, eher Drücken und ein wenig Massieren an bestimmten Punkten.
    Sie hat mir auch ganz sanft eine Blockade der BWS gelöst. Insgesamt sehr angenehm. Ob es was bringt, abwarten....

    Noch ne blöde Frage, hast du auch manchmal so ein "Zucken" im Ohr? Manchmal habe ich das ganz oft hintereinander mit so einem Schnalzgeräusch. Und wenn mich mal ein Geräusch ein bisschen unerwartet erreicht, z.B. wenn meine Katze plötzlich hinter mir miaut, dann habe ich das Gefühl, mein Ohr zuckt ganz kurz. Als wenn sich das Ohr "erschreckt". Kennst du das?

    Boah, ich bin froh, dass man hier einfach alles so schreiben kann, wie man es empfindet, man wird nicht für bekloppt erklärt und die Leute verstehen einen....

    LG, Finchen

  7. #7
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    Hallo finchen73,

    also ich habe so was komisches im Ohr. Ob das mit Zucken zu vergleichen ist, muß ich mal drauf achten. Was mir aufgefallen ist, daß es manchmal beim Druckausgleich so "flop" macht. Das merke ich im "gesunden" Ohr nicht. Ist doch schon komisch. Das Ohr ist doch krank oder? Das fühlt sich anders an.

    Weil mein Tinnitus ja brummt, habe ich heute mal ein Wattestäbchen (ich weiss, soll man nicht) genommen und ich kann das Brummen mit dem Wattestäbchen anhalten. Wer spielt denn da in meinem Ohr? Das ist doch komisch. Was bringt denn das Ohr zum brummen. Mich kotzt das an, daß die Ärzte da auch gar nix von wissen oder nur sagen, daß jeder Tinnitus anders ist und der eine piept, der andere saust oder brummt. Die wissen das auch nicht.

    Ich bin auch froh, daß man hier mal seine Gedanken frei rausschreiben kann. Wenn ich das so erzähle, dann werde ich angeguckt mit ganz großen Augen und einem dicken Fragezeichen. Versteht ich ja auch irgendwie.

    Im übrigen mache ich ja Physio für das Kiefergelenk. Der drückt auch. Manchmal trifft der ganz schön den Nerv und dann tut das erst total weh und dann löst sich der Schmerz langsam. Voll verkrampft der ganze Kopf .

    Liebe Grüsse

    cst

  8. #8
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    Hallo,

    also ich will mich ja nicht aus dem Fenster lehnen, aber hast du schon mal was vom Vibrieren des Stapedius oder tensor tymp"Irgendwas" gehört?
    Der eine davon ist der Mittelohrmuskel, der zuständig ist für das Trommelfell.
    Manchmal zittert der oder vibriert oder was auch immer. Das kann man dann als "brummen" empfinden und manche Menschen können das auch spüren. Habe ich zumindetst schon mehrfach gelesen. Auf meine Beschwerden passt das leider nicht. Aber ich finde, bei dir passt das schon, da du das ja auch mit dem Wattestäbchen beeinflussern kannst. Die Funktionstüchtigkeit dieses Muskels kann eigentlich auch der HNO testen, da gibt es einen Reflextest.
    Im schlimmsten Fall kann man diesen Nerv, der den Muskel versorgt, sogar durchtrennen.
    Davor probiert man es aber erstmal anders. Hast du schon Mengen an Magnesium genommen? Wird dann empfohlen.
    Kannst ja mal deine Therapeutin (Physio) danach fragen, ob das das sein könnte. lg

  9. #9
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    Zitat Zitat von finchen73 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    also ich will mich ja nicht aus dem Fenster lehnen, aber hast du schon mal was vom Vibrieren des Stapedius oder tensor tymp"Irgendwas" gehört?
    Der eine davon ist der Mittelohrmuskel, der zuständig ist für das Trommelfell.
    Manchmal zittert der oder vibriert oder was auch immer. Das kann man dann als "brummen" empfinden und manche Menschen können das auch spüren. Habe ich zumindetst schon mehrfach gelesen. Auf meine Beschwerden passt das leider nicht. Aber ich finde, bei dir passt das schon, da du das ja auch mit dem Wattestäbchen beeinflussern kannst. Die Funktionstüchtigkeit dieses Muskels kann eigentlich auch der HNO testen, da gibt es einen Reflextest.
    Im schlimmsten Fall kann man diesen Nerv, der den Muskel versorgt, sogar durchtrennen.
    Davor probiert man es aber erstmal anders. Hast du schon Mengen an Magnesium genommen? Wird dann empfohlen.
    Kannst ja mal deine Therapeutin (Physio) danach fragen, ob das das sein könnte. lg
    Hallo Finchen73,

    danke für deinen Tipp. Habe direkt mal nachgelesen. Man liest ja dann auch immer so üble Sachen von wegen Gesichtslähmung und so. Da bekomme ich immer direkt Panik, weil ich oft auch so ein Zucken im Gesicht unter dem linken Auge (auf der Wange) habe. Na ja, ist bestimmt Stress bedingt.

    Mein HNO hatte diesen Test gemacht mit diesem Tymp....??? gerät. Er sagte mir nur, daß mein Reflex da nicht so gut ist. Kein Wunder. Aber von irgendeinem Muskelproblem war nie die Rede. Vielleicht wissen die das auch nicht so genau. Ich werde beim nächsten HNO Termin im April auf jedenfall mal nachfragen. Ich war ja bei vier HNO´s und ehrlich gesagt, habe ich mir dann immer erhofft, daß der nächste wenigstens mal mehr macht. Ich war bei einem Tinnitusspezialisten und das war voll enttäuschend, weil der nicht mehr gemacht hat, als die anderen und genauso ratlos mir schien, obwohl er voll die Internetpräsenz hat. Da zuckt mir direkt die Wange .

    Ich habe versucht so Klangbeispiele zu finden. Klar kennen wir alle diesen Piepton, aber das mit dem Brummen bzw. die Melodien, die ich höre, die kann ich schlecht beschreiben. Ich höre zwischendurch - vor ca. 1 Minute erst- auch so ein hohes Piepen. Aber überwiegend halt das Brummen und wenn ich auf dem Ohr liege irgendwelche Töne. Ganz merkwürdig.

    Du hast doch von so einem Zucken geschrieben. Das steht auch unter dem Stapedius. Das Klacken, als wenn das Ohr sich beim Ton erschreckt. Hast Du das noch nicht gelesen?.

    Liebe Grüsse und vielen lieben Dank nochmal

    cst2012

  10. #10
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    Hallo. Doch. Habe ich gelesen, allerdings ist das bei mir nur manchmal. Mal mehrere Tage gar nicht und das stört mich auch nicht soooooo sehr.
    Ich denke halt, dass dein Brummton, den du ja anhalten kannst, ja dann ein "obektiver TT" sein muss. Das muss man doch sehen/messen können. Komischer TT Spezialist
    Frag da nochmal nach. LG

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